On Electronic Arts

Comment: ‚I’ve always defended your services. This is the first time I’m actually shocked by one of your moves: when I „redeem“ something I do this on purpose. As I understand it, redeeming something always means to play an active part in a transaction of products or services.

I’m first and foremost a console gamer. I’m not interested in Origin Access at all. EA Access is enough for me, using this service from time to time only.

So when I got this mail I just thought of abuse, that someone has hacked my account. In spite of knowing I never gave you any payment methods.

Anyways, it just looks like a regular subscription. It’s a genuine mail from your company, and all of the necessary details are there.

I understand that many people were actually waiting for their „free months“. Yet for me, this is not a „promotion“, it’s an alarm signal.‘ Nachlese

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Tadellose Wandel

Kommentar: ‚“Gleichstellung“? Deshalb beklagte der Autor bis vor fünf Jahren auch noch bei gefühlt jeder sich bietenden Gelegenheit, vermutlich (ebenfalls) statistisch belegt, die angebliche „Feminisierung des Lehrberufs“ als (zusätzliche) „Gefahr“ für „Jungen“. Etwa hier https://www.jstor.org/stable/j.ctv941st5.9?seq=1#metadata_info_tab_contents
Damals hätte ich ihn jedenfalls jederzeit eher für misogyn gehalten – vor allem in Zusammenhang mit noch älteren aber durchaus ähnlich gelagerten, wertkonservativen „Predigten“ (im wahrsten Sinne des Wortes), wo es etwa mit genau auch darum ging: über Ganztagsschulen etc. die persönliche Entfaltung abseits institutioneller Angebote scheinbar so gering wie nur irgendwie möglich zu halten, das heißt einzuschränken – damit die Kinder, und da vor allem eben die „Jungen“, nicht in Kontakt mit „dummen“ Ideen geraten: für deren Geißelung er nebenbei schließlich ebenfalls bekannt geworden ist (wenigstens bei Betroffenen wie mir).
Also jemand wie ich, der sich schon länger mit dessen Äußerungen in der Öffentlichkeit beschäftigt, kann sich da schon wundern… Es gibt auch so etwas wie Opportunismus und die Möglichkeit den gerade in Mode befindlichen Zeitgeist für sich zu nutzen und zweckhaft an sich zu binden. Von öffentlicher Gewalt und der völlig verantwortungslosen, ja die Demokratie regelrecht bedrohenden Vermittlung autoritärer „Werte“ über angebliche (persönliche) „Haltungen“ ganz zu schweigen – nebst diverser Diffamierungen und Verleumdungen anderer kreativer Personen.
Denn Kreativität ist angesichts dieses publizistischen Wandels schon das einzige was ich hier guten Gewissens noch zugute halten kann.‘

„Replik“: ‚Und ich komme hierher und finde solche Rezensionen… Wo komme ich da etwa hin?
Wer das Medium so betrachtet, scheinbar wie einen Gebrauchsgegenstand, und keinerlei Bereitschaft zeigt sich vorab zu informieren, wenn das keine Form von Missbrauch ist, dann weiss ich auch nicht: abgesehen von dieser abscheulichen Wahrnehmung koennte sich jemand genauso einen Lyrikband bestellen, und dann darueber beschweren dass kein Kochbuch geliefert wurde. Nein, dieser Vergleich soll nichts bagatellisieren, denn dieser Spass ist einfach nicht zu verharmlosen: der Titel verfuegt schliesslich nicht einmal ueber die Anbindung an ein Konto des Publishers. Es wurde darueber hinaus nicht einmal die Technik des Publishers verwendet – sondern sogar die Konkurrenz lizenziert.‘

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Wieder was zu GameStar-Perzeptionen

Kommentar: ‚“The Sarah Connor Chronicles“ halte ich neben dem „Battlestar Galactica“-Reboot von 2003 für eine der besten Mainstream-Fernsehserien der Nullerjahre. Lena Headey hat darin mit einiger Begründung auch ihren darstellerischen Appeal aus „Game of Thrones“ vorweg genommen und „Game of Thrones“ war nun wirklich kaum „zum Fremdschämen“, sondern vielmehr ein popkulturelles Ereignis das dem Genre Fantasy (und Autor Martin) zu einer seit Tolkien nicht für möglich gehaltenen Popularität verholfen hat. Und diese Wahrnehmung ist auch kaum eine „Fan“-Meinung, sondern deckt sich teilweise mit selbst enzyklopädischer Rezeption – wenigstens einigermaßen objektiv https://en.wikipedia.org/wiki/Terminator:_The_Sarah_Connor_Chronicles#Response

Manchmal bin ich mir als Subjekt deshalb nicht einmal so sicher ob ich wirklich nur „anderer Meinung“ bin, wenn ich mir das so anhöre – zusammen mit diesem unerträglich überheblichen Tonfall den diese Videos ständig begleiten -, oder ob dieser Eindruck (abgesehen von mangelndem Verständnis und Begriffsschwächen) nicht vielmehr ein, von Fall zu Fall mehr oder weniger, eklatantes Wissensproblem auf Eurer Seite zeigt.
Andererseits finde ich die lapidare Behauptung, dass der „Rambo“-Rail-Shooter ja so unsäglich miserabel gewesen sei ähnlich peinlich und fragwürdig wie etwa gleich zu glauben dass Lizenzspiele sowieso meistens schlecht seien: das ergibt vielleicht abgesehen von Textadventures (klassischer Interactive Fiction) einfach keinen Sinn, denn Lizenzen verfügen praktisch per Definition schon über den Vorteil, dass sie auf audiovisuelle Designs (wie eben dem Millennium Falcon) zurückgreifen können, die bereits entweder beliebt sind, akzeptiert, oder sogar über ein gewisses künstlerisches Ansehen verfügen (jedenfalls haben sich schon viele Leute vor einem „Spiel“ darüber Gedanken gemacht), sonst würde die Lizenz vermutlich erst gar nicht verwendet werden: selbst das „E.T.“-Spiel wies zumindest das Design von Carlo Rimbaldi auf und war genau deswegen (bis zu dieser Doku vor ein paar Jahren) so interessant.
All diese Behauptungen sind genauso unreflektiert, in der Sache höchst problematisch und nur politisch scheinbar akzeptabler als etwa ein Blondinen“witz“, oder irgendwelche (anderen) Rassismen. Und ehrlich gesagt glaubte ich das Potential dieses Studios (für angemessene Adaptierungen) gerade damals dort, beim unsäglichen „Rambo“, erkannt zu haben ^^ Wahrscheinlich mein „Fehler“.
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Kurzzeitgedächtnisse…

Kommentar: ‚“BioShock Infinite“ wurde jedoch gerade vorgeworfen, dass es (noch – oder besser, noch dazu) ein Shooter war/wäre, sowie (weiterhin zusätzlich) dass es die falschen Äußerungen (zu Politik und Geschichte) mitteilen würde. Sogar, dass in der Entwicklung praktisch die falschen Entscheidungen getroffen worden seien – in Deutschland etwa beim Spiegel. Und damit wurden genau dieselben Ressentiments gegen Genre(konventionen) verlängert, welche die Wahrnehmung des Mediums seit jeher plagen – etwa auch weshalb ein (auch nur theoretisches) Antikriegsspiel betroffen machen müsste, in Opferrollen drängen (so wie das überaus funktionalistische „This War of Mine“), aber nicht so sein könne wie jedes x-beliebige „Call of Duty“. Weil „Kritik“ angeblich „Distanz“ erfordern würde und nicht mit „niederen“ Instinkten „spekulieren“ könnte.
Wobei Schmähbegriffe wie „Walking Simulator“, ein Begriff welcher schließlich auch auf das Gameplay in „Death Stranding“ angewendet wird – so absurd diese Zuschreibung sein mag -, ihr Übriges zu diesen fatalen Wahrnehmungen beitragen. Ich denke: Kojima hat alles richtig gemacht, er hat sich mit den richtigen Leuten umgeben und dafür all jene Ressourcen genutzt welche ihm und seinem Team bei Sony offenbar zur Verfügung gestanden haben. Exzessiv.
Behaupte auch: er durfte gerade ein einziges Spiel machen – und er hat genau das richtige gemacht. Mit dem ganzen Geld das ihm und seinem Team dafür zur Verfügung stand ein riesengroßes „unabhängiges“ Spiel mit Showbiz-Personal gemacht, das sich deutlich von den abstrahierten und reduktionistischen kleinen „Indies“ sonst unterscheidet – deren hippen MacherInnen ich weitaus eher „Arroganz“ vorwerfen würde. Und so (ganz nebenbei) sogar bewiesen, dass sich Kommerzialität (wie über Product Placement) und ein gewisser Anspruch ebenfalls nicht ausschließen brauchen.
Ich wünsche mir jedenfalls, dass das Spiel wirklich ein zumindest moderater kommerzieller Erfolg wird – ähnlich wie die Quantic Dream-Spiele. Schade find ich nur, dass dieser Erfolg heuer „Control“ anscheinend schonmal nicht vergönnt war – welches, als „Shooter“, ideell auch nicht viel schlechter gewesen ist. Wo das Marketing von 505 (allein) komplett versagt haben dürfte, aber „Death Stranding“ hat ja wohl noch immer ebenfalls Sony im Rücken (für eine etwaige PS5-Umsetzung, vielleicht schon zum Launch in einem Jahr).‘

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Kein „Überleben“ für mich in „The Outer Worlds“…

Comment: ‚Leider komme ich dann an drei „Gegner“ einfach nicht vorbei. In der letzten Stunde mehrmals versucht – keine Chance. Da es (in diesem Modus) auch kein manuelles Speichern gibt werde ich jedes Mal an den Start zurückgesetzt. So muss ich auf die „New Vegas“-Elemente diesmal leider verzichten.
Wäre echt schön gewesen von Obsidian diese nicht an einen höheren Schwierigkeitsgrad zu binden – für SpielerInnen mit weniger Fähigkeiten wie mich. Nun probiere ich wenigstens „hart“ – für das Achievement… Sehr schade.‘

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Neuer Beitrag über „Death Stranding“

Film Bias – zwischen Spiel und Film: deshalb nicht in meiner Steamgruppe „Computer- und Videospiele als Kulturform“.

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„Death Stranding“ in der Öffentlichkeit…

Kommentare beim Standard: ‚Bin zwar weiterhin der Meinung, dass man einen Titel überhaupt nicht spielen braucht um ihn beurteilen zu können, aber denke dass so eine „Klausel“ auch anders hätte kritisiert werden können – als durch so einen Text. Äußerst kommerziell daneben auch

das Product Placement und „Führung“ hat das „Spiel“ so wohl schon mehr als genug. Dass da mal eine relativ simple Mechanik um ein riesengroßes Brimborium gepflanzt werden würde bereits seit „Peace Walker“ irgendwie absehbar. Und woher das ganze Geld dafür stammt, nachdem Sony die Engine zur Verfügung stellte, bleibt mehr als fraglich.
Dieser Aufhänger hin oder her, wichtiger wäre zu fragen weshalb traditionelle Gewalt (wie Schießspiele mit einfacher Bewegung) weniger frustrieren würden, zugänglicher, darum „unterhaltsamer“ wären: die breite Öffentlichkeit weiß nicht was eine „Fetch“ gar sei, glaubt nur immer noch dass große Games Zeitverschwendung und gewalttätig sind. Klar, dass es Gamer nicht gefällt und der Autor was Besseres zu tun hat.

(…)

Ich weiß auch nicht wirklich was eine „Fetch“ wäre, lese hier dafür ständig dieselben Topoi und Plattitüden: egal ob „Walking Simulator“, „Jump Scare“, übles FMV, schlechte Lizenzspiele (bis auf Ausnahmen), oder – wenn komplett gegen den Strich – was

mit dem überaus beliebten Präfix „Pseudo“, „Fremdscham“, oder halt „Geschwurbel“. Insofern war dieser Verriss genauso absehbar wie es die Lobeshymne für das nächste Druckmann-Epos 2020 sein wird, dann klappt es garantiert auch mit einer richtigen Rezension (nach Sony-Vorgaben): Diversität wird eben nur dann hochgehalten, wenn sie in den Kram passt. Stereotype nur dann bekämpft, wenn sie etwa nicht die eigenen um „starke Frauen“ betreffen. Es geht nicht um „Fans“ gegen „Kritik“, „Nazis“ die „Call of Duty“ spielen (das peinliche „Monster“-Merchandise schließlich auch da), oder „Indies“, sondern Weltbilder: die meisten Spiele verfolgen naturalistisch-darwinistische Ideologien und da kommt „Death Stranding“ daher, das sogar Astrologie erlaubt.‘

Seit spätestens Anfang August gilt „Death Stranding“ nicht mehr als PlayStation-exklusiv. Ende Juli war damals laut Twitter Jade Raymond bei Kojima zu Gast – was auf einen Release für Stadia, den Cloud-Dienst von Google, hindeutete. Jetzt heißt es (bei der BBC, unten), dass Kojima als nächstes einen Cloud-Titel plane – womöglich unter ähnlichen Bedingungen wie sie „Death Stranding“ jetzt als traditionelles Videospiel bei Sony hatte. Und nächstes Jahr am PC haben wird, dann herausgegeben vom kleinen Publisher 505: Vorbestellung Steam (unbezahlte Werbung).

Nachlesen: (Standard-)Autor, (Videospiel-)Produktion

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