Zum neuen Rassismus als „Antirassismus“

Auf Steam (nicht öffentlich): ‚Wer über das „Vorrecht“ einer bestimmten, eindeutig definierten Gruppe von Menschen spricht kann deshalb keinen antirassistischen Diskurs aus inhaltlichen (und nicht semantischen) Gründen führen, da mit keinem „Recht“ Unrecht einher geht. Gemeint mag unter Umständen in Wirklichkeit Dominanz (Herrschaft) sein und diese gelte es zu brechen um Gerechtigkeit herzustellen, aber wer Privilegien nach bestimmten Gesichtspunkten gedanklich verteilt tut nichts anderes als Zuschreibungen mit einem finiten Anspruch der einfach nicht eingehalten werden kann zu äußern.
Wer etwa „weiß, männlich, heterosexuell“ definiert und damit eine diesbezügliche Äußerung beendet reproduzierte allein mit dieser Äußerung bereits notgedrungen all das was so vorgegeben wird damit zu bekämpfen.

Übte sich mitunter ganz, das heißt ohne jegliches Verständnis für die eigene Handlung, in TäterInnen-Opfer-Umkehrung: erhalten bleiben mag dabei lediglich ein Vorteil (advantage) von vielen, aber keinesfalls ein „Privileg“. Abgesehen von unerwünscht rassistisch bedingten Hautfarben als Vorteilen kann so ein Vorteil etwa auch eine abstrakte Größe wie ein Talent sein, das niemand als Ungerechtigkeit ernsthaft zu bekämpfen sucht.
Es kommt allein auf die Reduktion des Menschen auf ein Bild (Lyotard) an. Wenn so jemand etwa nicht dazu sagt „mit Down-Syndrom“, weil das abwegig, polemisch oder im schlimmsten Fall sogar als lächerlich empfunden wird.

Ein „Zusatz“ der darüber bestimmt dass so jemand – über die eugenische Indikation (hier in Österreich) in verschiedenen Varianten (also den Schwangerschaftsabbruch mit embryopathischer Indikation) unter Umständen und meist aus in absolut perfider Weise sehr „progressiv“ verstandenen Gründen – nicht einmal geboren wird. Und darin liegt die Bigotterie dieser aus meiner Sicht als „betroffener“ Mensch mit Behinderung nicht nur kontraproduktiven, sondern zutiefst menschenverachtenden und gegenüber sämtlichen Abweichungen äußerst unsolidarischen Artikulation. Als ein Beispiel.

Zu einem anderen (Negativ-)Beispiel ein „talking head“ aus dem Fernsehapparat. Wenn der kleine Bruder des Gouverneurs von New York auf CNN als Antwort diverser Schuldzuweisungen „white people“ zum schlechtesten gibt, so erfüllt er damit (auch) eine gewisse Funktion: genauso wie seine „Befreiung“ aus seiner Covid-Quarantäne sein Sender wirksam inszenieren konnte, obwohl er diese nachweislich bereits vorzeitig verlassen hatte und etwa meinte in seiner näheren Umgebung ungestört joggen gehen zu können. Also wenn er daneben gesehen wird und auf seine Inszenierung im Fernsehen angesprochen wurde, (zurück) blafft: „I can do what I want“.

Nein, nicht nur ich bin „kleinwüchsig“ und fahre mit dem Rollator an meinen Arbeitsplatz. Nicht nur „für mich“ gilt das nicht, sondern im Gegenteil für „alle“: jeder Mensch verfügt über ein Handicap. Sogar Elon Musk wird irgendwo irgendwie benachteiligt.
Auch wenn es nicht offensichtlich sein mag, aber gerade das drückt das Problem aus: schwierig, thematisiert, wird ein Nachteil erst dann wenn er evident wird. Die Evidenz bleibt (in jedem Fall) das überaus Entlarvende dabei.

Und es wird dabei immer von einem mehr oder weniger eklatanten Normdenken ausgegangen: vor allem körperlich, Körperbilder betreffend (wie Magersucht oder Übergewicht), gesundheitlich oder ökonomisch, sowie von den individuellen Zuständen und Verhaltensweisen (wie mangelhafte Hygiene, sozial exkludierenden Dispositionen wie Mund- oder Fußgeruch) keine Zivilcourage verlangt. Unendlichen Faktoren – ganz ohne „Empathie“ als dem bigotten Schlagwort schlechthin.
Und deshalb hört sich „gut verdienend“ als Zusatz absurder Weise auch gleich noch um vieles besser an, weil „Hartz IV-Empfänger“ das „Privileg“ eben nicht verstärken kann.
Doch niemand ist „normal“. Niemand „gesund“. Niemand „funktioniert“ wirklich. Jedoch genau dort – bei all diesen Vorstellungen – beginnen sämtliche Rassismen.‘

„The Hill“ 2020. Angesichts der morgigen Inauguration eines neuen US-amerikanischen Präsidenten erneuere ich hiermit auch die Widmung meines Blogs: nein, niemand steht auf der „richtigen“ Seite.

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Auszüge von Steam

Nachlese. 14. Jänner – nicht öffentlich: ‚(…) Dass Klinge in seinem „zweckmäßigen“ Op-Ed/Leitartikel auf den konkreten „Fall“ nicht näher einging, sondern dafür andere Beispiele explizit nannte, lag wahrscheinlich daran, dass es ja schon zu einem klärenden Gespräch gekommen sei und er nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen wollte wenn er die Umstände damit wieder aufwärmt.

(…) Dabei bin ich gegenüber Webedia momentan äußerst milde eingestellt, da sie gerade eine wirklich tolle Sex-Reportage in ihren Heften haben (auch wenn ich den Geschmack der Autorin bezüglich „Seduce Me“ & Co. bereits 2015 nicht teilte).
Von der Apologetik für Meta-Antirassismus-Rassismen à la Zizek (und vielleicht Sonneborn) halte ich gar nichts, sondern ich finde vielmehr die gesamte Kommunikation falsch und verkehrt: wer in diesen Kreisen so als Streamer oder Influencer auftritt würde ich jedenfalls bereits als privilegiert betrachten. Ganz unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Identität, wobei der westliche oder eurozentrische Blickwinkel dabei sowieso meistens bestehen bleibt.

Der Blickwinkel allein schafft dann auch solche „Wahrheiten“, wobei es wohl wiederum und immer wieder um ein sich-abarbeiten an so Stehsätzen wie „ist nur ein Spiel“, „Satire darf alles“, „das wird man wohl noch sagen dürfen“ (hier bei diesen Beispielen besonders stark vertreten) usw. geht. Ein Diskurs ohne Ressentiments sollte halt weiterhin irgendwie noch möglich bleiben. Nur: wer sich gegenseitig mit Keulen die Schädel einschlägt und genau dabei „Spaß“ haben will, aber nicht durch gesellschaftliche Begleitumstände gestört werden, also sobald ich eine solche Bemerkung auch nur beiläufig äußere werde ich dort umgehend als „Troll“ (gegen Gewalt in Computerspielen etc.) verunglimpft und ausgeschlossen. So schnell kann ich nicht schauen.

(…)

Zur Titanic-Partei wollte ich noch sagen, dass sich „Satire“ und „Angriffe“ eigentlich gegenseitig ausschließen: wer keine „Angriffe“ haben will, dürfte konsequenter Weise auch keine Satire zulassen. Laura Dahmer irrt bei der ZEIT gewaltig: nein, Satire darf vieles wirklich nicht, aber vor allem keine Schlagseite aufweisen. Das zu glauben kann im besten Fall nur ein großer Irrtum sein.

Sobald Satire das nämlich tut wird sie zur Reklame für eine Sache, zu einem Public Service Announcement vulgo Propaganda.
Monty Python hat etwa keine Werbung für eine bestimmte Idee gemacht: das taten einzelne Mitglieder nur viel später. Sebastian Brant war in erster Linie zur allgemeinen Belehrung und geistigen Erbauung da. Und der Narr am mediävistisch erforschten Hof erfüllte keineswegs die Funktion eines Eindringlings der einfachen Leute dort, er fühlte sich im Idealfall ganz wohl – war sogar (ständig) benebelt oder verhielt sich eher wie ein Komplize – war jedenfalls kein Vorbild. Die Leute wären heutzutage vermutlich sehr schnell empört über solch unmoralische Typen. Der Humor früherer Tage war vielfach richtig schlimm, verletzend da nur der Anfang – ein Urteil das aber immer wiederkehrt, so wie jetzt, das heißt ein Phänomen das über mehrere Generationen hinweg mit der politischen Korrektheit nichts zu tun haben kann.

(…)

Und es ist auch keine Frage was die oft genug geleugnete Cancel Culture so alles anrichtet. Nur der Humor wurde über die Jahrhunderte trotzdem immer zahmer, zivilisierter, raffinierter und wohl auch intelligenter. Ein John Cleese oder Martin Sonneborn können, ob „gut verdienend“ (Sonneborn im EU-Parlament) oder anscheinend dauernd broke (wie Clesse, jedenfalls so broke dass er zuletzt in irgendeiner Wiener Absteige mit unserem Nationalkomiker Niavarani ständig auftrat) da nicht mehr mit. Ein Ärgernis wie ich hat sowieso ganz andere Vorstellungen von Liberalität und ändert seinen Humor seit der Steinzeit-Kindheit nicht mehr: ich kann sogar über Peter Steiner lachen.

(…) Also den „Chef“ würde ich nicht mehr verteidigen wollen. Kurz vor Schluss gab mir dieses Posting nämlich den „Rest“: https://www.gamestar.de/xenforo/threads/artikel-sexismus-debatte-um-rust-wer-das-verharmlost-macht-sich-mitschuldig.470266/page-29#post-19715893 Das liest sich benevolent, locker-flockig, konziliant regelrecht, aber hat es an einer Stelle in sich. Mit Abstand das schlimmste was ich dort gelesen hatte: „Man kann nur hoffen, dass eine Mehrheit sich davon nicht berirren lässt und dem widersteht. Evtl. müssen wir uns dazu auch noch mehr bekennen als bisher.“ Geliked von u.a. Heiko Klinge himself.
Ob Bekenntnis nur als Emphase gemeint oder tatsächliche Abgrenzung soweit…

Ich fürchte so etwas könnte es dann durchaus auch ins nächste op-ed schaffen: die Aufforderung sich zu „bekennen“, also nicht nur „Haltung“ zu zeigen, zu sagen wer von etwas betroffen sein könnte und wer nicht, sondern die Forderung sich zu „bekennen“ soweit. Das lieber verschweigen statt „reproduzieren“-wollen passt da schon dazu – so wird schließlich ein „Geheimnis“ aufgebaut, als nächste Ausbaustufe einer gleichgesinnten Gruppe.‘

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Dokumentation von Vorgängen bei Webedia

Quelle. Transkript meines letzten Beitrages: ‚Der gesperrte User hat allein in den wenigen Worten die ich las ausdrücklich darauf hingewiesen aus dem Umfeld der antifeministischen Plattform von Gerd Riedmeier zu stammen. Welchem „Sexismus“ („nun reicht es mit deinem Sexismus hier“) sich so schuldig gemacht worden wäre bleibt diese Stellungnahme schuldig.

Also TäterInnen-Opfer-Umkehrung par excellence.

Der Sperre kann ich offenbar entnehmen, dass antifeministische Äußerungen, Stellungnahmen in diese Richtung, mit Sexismus gleichgesetzt werden sollen. Also als eindeutige Absage an jeglichen Pluralismus.

Wenn hier ein Kotau vor einzelnen feministischen Positionen eine Grundvoraussetzung für Teilhabe und Miteinander, der Teilnahme an einem kommunikativen Austausch ist, dann bitte ich das kenntlich zu machen – wobei ich keinesfalls der Meinung bin, dass eine solche Vereinnahmung der Sache dienlich wäre.

Ja dieser Kotau konnte bereits gestern Abend angenommen werden bevor ich begann hier wieder zu schreiben, aber ich wollte dieses Vorurteil nicht als Wirklichkeit transportieren und gleich auf Beiträge verzichten.

Ihr könnt nicht darüber bestimmen wer feministisch wäre und wer nicht. Ihr könnt nicht einmal über „das andere Geschlecht“ (Simone de Beauvoir) selbst bestimmen, wen ihr als zugehörig dazu erachtet, akzeptiert, noch toleriert, und wen ihr ausgrenzt, ausgeschlossen habt (wenn ihr wie in diesem Fall Beifall für diese Sperre erhalten habt). Im Gegenteil können diese Vorgänge auch als misogyn und verletzend, als von oben herab angeordnete Gewalt der vierten Gewalt wahrgenommen werden.

Und im Gegenteil irren diese Sperrungen ebenfalls – und geben in erster Linie einen verwirrten, überaus misslungenen Aktionismus wieder. Nein ich möchte nicht unterstellen dass der Kommentar aus der Chefredaktion geschrieben wurde nur um Klicks zu generieren, aber auch das kann somit bereits angenommen werden. Sie sorgen für kein Verständnis feministischer Anliegen, mehr Rücksichtnahme oder Einfühlungsvermögen (der inflationär gebrachte Begriff der „Empathie“), sondern verschlechtern das gesellschaftliche Klima (gerade durch diese Vereinnahmung feministischer Positionen) zusehends. Sorgen für nichts als Kopfschütteln bei jenen die „es immer schon gewusst haben“ wollen. Für Gegenaufklärung, das Gegenteil von Bildung und Wissen: am Ende glauben die Leute wirklich, der 100-jährige Feminismus wäre als ganzes und komplett so wie er sich hier über vermeintlich sexistische „Trolle“ vorgestellt wird – in diesem Forum scheint der Glaube ohnehin schon weit verbreitet zu sein.

Und das stellt ein wie auch immer definiertes „Hausrecht“ hier eindeutig über jede freiheitlich-demokratische Grundordnung und die Charta der Grundrechte der Europäischen Union.


Hinzu kommen kulturell mehr als ???

Über einen Avatar der mit dem Konterfei und dem Eigennamen eines aus Literatur und Film bekannten Frauenmörders ausgestattet wurde meint die französische Webedia-Gruppe demnach Sexismus zu ahnden. Mit Verlaub: gehts noch? Oder um es mit Judith Holofernes zu sagen: ich glaub es hakt.

Genug ist genug. Und das bringt mein „Fass zum Überlaufen“:

(…)
Das weise ich auf das Schärfste zurück.

Im Gegenteil sind Verkürzungen, Vereinfachungen und Schlagworte/Slogans zentrale Kennzeichen von Indoktrination und solche Buzzwords auf dem Weg in eine autoritäre Struktur der erste Schritt. Nur das mangelhafte Bewusstsein diesbezüglich nehme ich zur Kenntnis.

Ich habe mich hier seit gestern Abend aber ausdrücklich um eine wenig formelle Umgangssprache bemüht und anders als ich es gewohnt bin selbst zähneknirschend teilweise zu vereinfachend geschrieben. Darauf lege ich großen Wert. Oft bestanden meine Sätze nur aus einem Hauptsatz und wenigen Worten.
Ich hatte in den letzten Monaten regelmäßig Eure Zeitschrift GamePro gekauft und mich zuletzt sehr über die Reportage zum Thema „Sex in Videospielen“ in beiden Eurer Zeitschriften gefreut, die ausnahmsweise ohne jegliche Ressentiments auskam.

Gezeigt dass Frieden, Versöhnung, Schwesterlichkeit zwischen den mentalen „Lagern“ durchaus möglich wären. Das Verhalten hier straft mich nun Lügen.
Meine Käufe stelle ich mit Ausgabe 03/2021 wieder ein. Das morgen erscheinende Sonderheft zu „Cyberpunk 2077“ wird bis auf weiteres die letzte Webedia-Publikation sein die ich kaufe. Nur die Newsseite von GamePro.de werde ich weiterhin besuchen.

Ich werde mich bei Gelegenheit auch über den Vertrieb Eurer Zeitschriften in Österreich informieren und wie wenigstens das Zulassen von neuen Rassentheorien (white privilege) unter dem Deckmantel des Antirassismus mit dem Tatbestand der Verhetzung hierzulande nicht doch korrelieren könnte.


Privatwirtschaftlich Agenden zu verfolgen und Widerspruch zu ahnden sind eine Sache, gesellschaftliche Verantwortung für das eigene Handeln des Verlages, der Mediengruppe, zu übernehmen, eine gänzlich andere. User in der Moderation auf das Gröbste zu beschimpfen ohne die Gründe auch nur ansatzweise darzustellen, also nur mit Zuschreibungen wie „Sexist“, „Rassist“ usw.: ich werde die Vorgänge welche ich hier festgestellt habe öffentlich dokumentieren und ein Transkript dieser meiner letzten Stellungnahme anfertigen.‘

14. Januar 2021
15. Januar 2021

Nachlese 2015 zur Autorin Nina Kiel (Sex in Videospielen, „Seduce Me“ etc.). Screenshots des eingängigen Transkript inklusive Zitation der Forenmoderation (wird vermutlich demnächst gelöscht und ich deshalb erfahrungsgemäß gesperrt werden):

15. Januar 2021
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Steam: „nicht jugendfrei“ nicht mehr in Deutschland

Kommentare auf Steam (nicht öffentlich): ‚Die Bilder werden aber ja schon seit jeher so gesehen, egal ob wegen vermeintlicher Minderjähriger oder angenommener Vergewaltigungen. Insofern sollte es wirklich niemanden überraschen, wenn der Journalismus es mit den rechtlichen Rahmenbedingungen (auch) nicht so genau nimmt – der Jugendschutz einfach irgendwas Mutmaßliches in Richtung Verdächtigungen dabei (mit)erzählt. Das moralische Urteil wurde ja „auf eine Art“ längst gefällt – siehe das Zitat in diesem Beitrag.
Früher wurde halt nur mit den Ohren geschlackert und nach Luft gerungen – heute mittels Verleumdung, Denunziation und Diffamierung die Existenzgrundlagen entzogen (wer sich aller diese entziehen lässt und nicht wehrt), da sich die Empörung (auch) im staatlichen Recht wähnt.

(…)

Also um der Verwirrung vielleicht doch etwas entgegen zu wirken und wenn es sich dabei wirklich nur um jenen Tag der im deutschsprachigen Steam „nicht jugendfrei“ heißt handelt, und im englischen Original wohl „adults only“*, der gleichzeitig irgendwie (stammen Tags nicht vom Publikum?) die öffentliche Sichtbarkeit dieser Inhalte unmöglich macht. Vorausgesetzt ich übersehe da nicht etwas und es existiert noch eine übergeordnete Kategorie, die ich als Nicht-Deutscher nicht einsehe, aber ich denke doch nicht.
Von der Sperre sind also auch Nicht-Deutsche betroffen, wenn sie nicht bei Steam angemeldet sind und das war wohl schon immer so (seit Valve die Kategorie ursprünglich eingeführt hatte). Nur reicht das für den deutschen Jugendschutz natürlich nicht aus: es war also nur eine Frage der Zeit bis auch eine Anmeldung bei Steam diese Generalsperre (für die Öffentlichkeit, in der Web-Version von Steam usw.) nicht aufhebt.

Darüber hinaus ermöglicht die Kategorie in erster Linie Werbung mit pornografischen Inhalten auf der Storefront und sagt im Grunde nichts über die Inhalte selbst aus. Im Zweifelsfall kann sich immer noch mit (offiziellen!) Patches ausgeholfen werden – so wie in Deutschland mit „Gewaltspielen“ vor 2003.
Sowohl bei Valve als auch Patreon. Ein (Patreon-)Anbieter, Winged Cloud von dem ich sämtliche Titel im Angebot habe, hat sich deshalb der Kategorie etwa auch nicht unterworfen (dafür gabs schon zweimal eine Kooperation mit Humble) – nur ein Titel den ich zufällig gerade Spiele (Sakura Knight 2) war kurzfristig glaub ich mal so getagged worden. Also das sollte etwa alles in Deutschland (noch) verfügbar sein – warum auch immer! Normalerweise dürfte das alles in Deutschland nämlich nicht verfügbar sein. Keine dieser Komödien.‘

30. Dezember – Replik: ‚Genau. Selbst Tierpornografie wird gewissermaßen nicht mehr an sich abgelehnt, sondern in unserer heutigen rationalisierten Welt „nur“ mehr als besonders schwere, eben sexualisierte, Form der Tierquälerei abgelehnt. Also als Gewalt.
Zoophile können darin jedoch weiterhin Bigotterie erkennen dürfen, da etwa der Fleischkonsum und Konsum sonstiger tierischer Produkte debattiert wird, aber (vorerst) kein Haustierverbot zur gesellschaftlichen Diskussion steht (in Ansätzen wohl aber ein Nutztierverbot – hier in Wien etwa bei den Fiakerpferden).
Ein metaphysisches Verbot für Zoophilie als kosmisches Verbrechen existiert jedoch praktisch nicht mehr.
Die Feststellung eines Irrwegs in der deutschen Pädophilie-Debatte 2013, also das Zugeständnis eines Machtgefälles zwischen Kindern und Erwachsenen, läuft dabei auf dasselbe Prinzip der Gewalt dagegen hinaus, das heißt Kinder werden gegenwärtig sowohl als besonders schützenswert – und – trotzdem gleichberechtigt erachtet.

Darin wird einfach (und zurecht wie ich meinen möchte) kein Widerspruch mehr gesehen. Wobei das alte Schimpfwort „Kinderschänder“ die „Schande“ auch noch beim Kind und nicht beim Täter sah – was vielen nicht mehr bewusst (oder vorstellbar) zu sein scheint. Hinzu kommt (im sexuellen Bereich) die Ausweitung des Gewaltbegriffs selbst, der heutzutage Verführung Erwachsener praktisch miteinschliesst. Eine „kleine Schändung“, wie es noch in „Rosemary’s Baby“ (1968) von Roman Polanski (sic!) hieß, ist dabei vielfach einfach nicht mehr drin. Das finde ich allerdings sehr schade, unbedacht und voreilig – selbst Frau Schwarzer hatte einmal zähneknirschend irgendwo zugestanden, dass Sexualität aktive und passive Rollen zu kennen braucht.

(…)

Dieser komplette Mangel an Kommunikationswillen ist schon sehr auffällig bei der Firma hier. Jetzt gibt es zwar diesen (zwangsweisen?) Steam Blog, aber die Kommentare dort sind für gewöhnlich auch nur gefüllt mit Hassbotschaften – ohne dass Valve darauf reagieren würde.
Sie erfinden dort immer nur neue technische Spielereien und weitere Möglichkeiten zur Profitmaximierung.

In der Presse hat es vor Jahren dazu immer nur höchst boulevardesk geheißen, dass Herr Newell selbst Mails oder Tweets (also Anfragen) beantworten würde. So als ob diese Gönnerhaftigkeit relevant sein würde.
Es fällt einfach auf, dass die kein börsennotiertes Unternehmen sind, trotzdem so groß geworden und der Meinung niemandem Rechenschaft schuldig zu sein: die müssen doch auch eine Rechtsabteilung haben – so wie Sony, Nintendo und Microsoft. Und die wird sich doch ebenfalls mitteilen können.
Also da habe ich in weitaus dubioseren Branchen ganz andere (wesentlich bessere) Erfahrungen gemacht.‘

Nachlese zu dieser „Verharmlosung“: mein Leserbrief „Teilhabe und Miteinander“ von Ende September –

* zumindest die ausschließende Kategorie und nicht das benutzerdefinierte Tag heißt „adult only“ (wohl um die Situation von dem nordamerikanischen ESRB-Rating zu unterscheiden, das heißt mit dem dortigen AO-Rating hat diese firmenimmanente Vorgangsweise von Valve nichts zu tun und entsprechende Presseberichte sind gegebenenfalls schlicht falsch zu nennen);

4. Jänner 2021 – zwei Repliken: ‚(…)
Nein. In westlichen Demokratien leben wir glücklicher Weise in keinen dermaßen autoritären Staaten mehr, dass vom Staat viel Zensur ausgehen würde.
Höchstens dann, wenn einzelne Strafrechtsnormen berührt werden – was hier zwar häufig angenommen wird, in der Praxis aber dann doch eher nicht der Fall sein dürfte (bislang haben sich jedenfalls keine Annahmen der deutschen Behörden in dieser Sache als besonders belastbar oder tragfähig erwiesen).

Vor allem einzelne Firmen wie Sony oder eben Valve werden deshalb im Sinne ihrer Corporate Identity agieren, das heißt Wahrnehmung als Public Relation umsetzen. Aus verschiedenen Gründen: um ihr Image aufzubessern, „Shistorms“ zu verhindern, eine negative Presse usw. Sie zensieren somit in Form von Selbstzensur.
Sei es weil es einfacher ist gleich alles zu sperren (und nichts dabei zu riskieren), oder weil es im Umgang mit aller Damen und Herren Länder immer so gehalten wird. Ich gebe auch folgende andere Rechtstradition zu bedenken: Valve ist eine nicht-öffentliche US-Firma, das heißt kein börsennotiertes Unternehmen in dem sich der Staat inhaltlich nicht einmischt. Da kommt vorher das FBI und führt eine Razzia durch, aber keine Behörde schreibt einen netten Brief und darin das Angebot vor – allein im Sinne der Gleichbehandlung wird Valve deshalb die deutsche Jugendschutz-Tradition nicht unterstützen und über Kennzeichnungen hinaus dafür lieber dort (in Deutschland) gleich gar nichts mehr anbieten.
Potentiell betroffen sind nämlich sämtliche nicht gekennzeichnete Titel (für die keine Rechtssicherheit im deutschen Sinne gilt) und die deshalb für jugendgefährdend (indiziert) werden könnten.
Ansonsten sind in demokratischen Staaten Inhalte in erster Linie durch Persönlichkeitsrechte eingeschränkt. Hier in Österreich seinerzeit etwa bei Thomas Bernhards Roman „Holzfällen“. Oder in Deutschland Liedgut wie „I Wanna Make Love to Steffi Graf“ von „Die Angefahrenen Schulkinder“. Mit der spezifisch deutschen Tradition der Jugendgefährdung hat das alles jedoch (im Sinne von Öffentlichkeit) nichts zu tun und würde ich etwa als Zensurmöglichkeit aller Staaten bezeichnen, die sich der europäischen Grundrechte-Charta angeschlossen haben (grundsätzlichen Persönlichkeits- und Freiheitsrechten unterworfen).

(…)
Im Gegenteil ist Nachzensur (wie bei Indizierung) das einzige was in Demokratien wie Deutschland oder Österreich erlaubt ist. Nur Nachzensur in ihren verschiedensten Formen (siehe oben, von Marketing bis Unterlassungsklagen) möglich. In der Literatur findet sich der Begriff (der Nachzensur) zwar (für gewöhnlich) nicht, aber ausdrücklich verboten ist nur die Vorzensur (womit Verbote noch vor einer Veröffentlichung gemeint sind). Eine Ausnahme bildet im Marketing lediglich die „Meinung“, dass selbst eine Ankündigung ein Fehler war – dann kann, bei entsprechend negativer Reaktion, selbst ein (annährend) fertiges Produkt noch vor Veröffentlichung auch zurückgezogen werden (wie kürzlich durch Wales Interactive im Falle von „Gamer Girl“, oder GOG die internationale Neuveröffentlichung des taiwanesischen Horrorspiels „Devotion“ welches ursprünglich ja auch hier entfernt wurde – die beiden Fälle zeigen auch wie unterschiedlich postmoderne Zensur wahrgenommen werden kann, obwohl sie als jeweilige Maßnahmen von Plattformen und Publishern, Verlagen, sehr ähnlich gelagert sein können: während die Ablehnung von „Gamer Girl“ als „sexistisches“ Videospiel durch die öffentliche Meinung „geteilt“ wurde, war bei „Devotion“ die Zensurwahrnehmung weitaus stärker und wurde sogar die chinesische Regierung von „linken“ oder „progressiven“ VerschwörungstheoretikerInnen bezichtigt dahinter zu stecken).

Wobei die allermeisten Titel welche hiervon an dieser Stelle (Steam) betroffen sind wohl überhaupt nicht marktfähig genug wären, dass sie sich eine Vermarktung samt Kennzeichnung im Sinne der Nullerjahre leisten könnten.
Im Gegensatz zu Rigolax befürchte ich, dass hiermit in diesem Thread aber schon so ein fragwürdiger Zensurbegriff vertreten wird der etwa meint, dass es in Demokratien keine Zensur geben könne und das nur ein Phänomen aus autoritären Staaten wie China wäre (weil Selbstzensur nicht als Zensur akzeptiert wird, Einschränkungen durch Persönlichkeitsrechte nicht als Zensur verstanden werden, der Kampf gegen Ismen und unerwünschte politische Orientierungen nicht als Zensur begriffen wird etc.). Also da bin ich etwas pessimistischer und dafür braucht es nicht einmal diese Germany-Purge jetzt: das beobachte ich schon seit vielen Jahren, dass im Journalismus Zensur als – wie Rigolax treffend beschrieb – verbrannter Begriff nichts mehr gilt. Von Zensur zu sprechen wird nur mehr dann als legitim erachtet, wenn über undemokratische Regionen der Welt berichtet wird.
Das mag allerdings auch von einem großen Missverständnis her rühren, denn Zensur ist keineswegs nur negativ zu sehen. Gerade in der deutschen Medienwissenschaft hat diese Sichtweise durchaus Tradition, etwa bei Roland Seim et al. Das Damoklesschwert der Zensur (wie vorauseilender Gehorsam) kann auch ein Mehr an Kreativität bedeuten, so etwa „Probotector“ mit einiger Begründung ästhetisch wertvoller als „Contra“. Prominente Journalisten wie John Linneman dürfte das ähnlich sehen. Genauso wie „Turrican“ als künstlerisch hochwertiger als „Two Bad Dudes“ aufgefasst werden kann.‘

Nachtrag: ‚(…) Ich denke es mangelt da wirklich am Politikbegriff hierzulande: erfahrungsgemäß verstehen manche Menschen darunter in erster Linie Parteipolitik (was erst bei höherer Bildung abnehmen mag) und das Konzept einer „policy“ gleich gar nicht. Also auch keine Unternehmenspolitik.
Als Reste autoritären Gedankenguts liegen demnach Welten zwischen der „freien Wirtschaft“ und dem Staat – was natürlich Unsinn ist und vom Demokratieverständnis her höchst bedenklich.
Ähnlich verhält es sich wohl mit Gesetzen: bevor ich in die Hoheitsverwaltung ging musste ich für mich auch erst internalisieren, dass jegliches Handeln in der Verwaltung so auf Gesetzen basiert. Vorher nahm ich Gesetze auch eher nur persönlich und privatwirtschaftlich wahr, das heißt als Normen und Vorschriften die verletzt und übertreten werden könnten – also nicht so sehr als Handlungsspielräume die Möglichkeiten erst eröffnen (können).

Zensur: man will recht haben, auf der richtigen Seite stehen, und in keinem Land in dem Zensur herrscht leben. Als gewisse Form von Verfassungspatriotismus.‘

5. Jänner: ‚“Steam folgt NOCH IMMER NICHT den deutschen Gesetzen.“

Veröffentlichungen zu meiden bzw. verhindern ist wohl eine Möglichkeit „gesetzeskonform“ zu agieren, das heißt auch ohne das Verkaufssystem dafür adaptieren zu brauchen. Allerdings verstehe ich eben ehrlich gesagt noch immer nicht so ganz wieso: für Deutsche sollte es schließlich auch kein Problem darstellen, Dienstleistungen im Ausland in Anspruch zu nehmen. Und genau darum handelt es sich dabei hier.

Ich sehe, dass Valve Server in D stehen hat. Spätestens seit GOG über ein deutschsprachiges Marketing verfügt sperren die ebenfalls. Sony, Microsoft und Nintendo verfügen jedenfalls über eigene Niederlassungen, sie sind auch in der „Standesvertretung“ (also dem Branchenverband) organisiert, treten somit als Vereinigung auf und profitierten als Teilhaber der USK finanziell von Prüfungen. Ok.
Im „digitalen“ Zeitalter fällt das letzte Bausteinchen aber schonmal ansatzweise weg, Devs zahlen im IARC nichts mehr – nur Plattformeigner wie Valve eine jährliche (Pauschal?) Gebühr, spezifisch mit D hat das aber auch nichts zu tun.

(…)

Tatsächlich werden mittlerweile auch hier in Österreich überall beide Versionen angeboten, das heißt bis hin zur Switch. Ich denke auch nicht dass Microsoft jetzt, sollte ein neues „Wolfenstein“ von Machine trotz mutmaßlich schlechter Verkaufszahlen wirklich produziert werden, darauf verzichten wird erneut eine eigene deutsche Fassung kostspielig anzufertigen. Das Interesse an einer deutschen ohne Swastikas bleibt nämlich zweifellos vorhanden.
(…) Ich persönlich hätte es mir nicht träumen lassen, dass gerade einmal in dieser Industrie etablierten Idealen und Normvorstellungen einmal so sehr nachgehangen werden wird.

Wer Titel wie „Gone Home“ oder „Leons Identität“ vor sich hat, kann eigentlich nur den Film „Das Leben der Anderen“ (2006) vor dem geistigen Auge ablaufen sehen. Als „Dunklen Schatten“.(Sozial-)Voyeurismus dann nicht nur erlaubt, sondern regelrecht erwünscht wenn er der „guten“, vermeintlich „richtigen“ Sache dient, gleichzeitig in Presseartikeln „Sex“ aber immer wieder als „Tabuthema“ in Videospielen beklagt wird.
Ja, kein Wunder, wenn sexueller Ausdruck wie er hier vorstellig wird, in Bausch und Bogen abgelehnt, ja regelrecht verurteilt werden soll: das Bild von Sexualität als Anbahnung zur Ehestandsbewegung auf Vertragsbasis sich dermaßen in die Köpfe und Herzen der Menschen eingebrannt zu haben scheint, dass jegliche Lust und Freude hinten anstehen muss.
Die „sozialethische Desorientierung“ für alles andere (etwa „Pornographie“), wie es im zugehörigen Jargon heißt, dabei eine ausgemachte Sache wäre – als „fortschrittliche“ Verschwörungstheorie (selbstverständlich ohne sie so zu benennen). Ausgrenzung Andersdenkender als „inklusives“ Programm.
Pluralismus kann unter diesen Umständen eigentlich keineswegs mehr gewährleistet werden.‘ Nachlese

6. Jänner – Dreikönigtagspost. Zwei weitere Repliken, indirekt humorvoll unter anderem zur Idee einer „gesunden Zigarette“:

‚Das Konzept meritorischer Güter halte ich für kein demokratisch besonders vertretbares. Da kann der Pluralismus, die freiheitlich-demokratische Ordnung, gleich abgeschafft werden.
In letzter Konsequenz eine Ablehnung dabei akzeptiert wurde bislang lediglich beim Tabakkonsum. Dort war die Beweislage aber auch erdrückend, hat die zugehörige Industrie jahrzehntelang Beweise aus dem Weg geräumt.
Doch nicht einmal beim „Kulturgut“ Alkohol wäre dies möglich, während andere therapeutische oder gesundheitsschädliche Substanzen immer noch von massiven Verboten belegt sind – in Europa weiterhin heiß umkämpft, gerade in politisch konservativen Staaten wie meinem Land Österreich unmöglich gemacht werden.

Und hier? Allein, dass es so etwas auch nur geben könnte wie „feministische Pornographie“ wäre eigentlich schon der Widerspruch in sich. Dabei kommt es auch auf den unerhörten Begriff an: früher, etwa bei Elfriede Jelineks „Lust“, überwog noch die Vorstellung, dass Frauen gar keine „Pornographie“ herstellen könnten. Der Text wurde deshalb als „Anti-Pornographie“ vermarktet. Und „Pornographie“ war dabei immer etwas gegenteiliges das gewalttätige Männer fabrizieren würden.
Hinzu kommt die Frage, ob bei „feministischer Pornogpraphie“ wirklich immer nur von Frauen für Frauen produziert wird, ob dabei wirklich jedesmal die Seele und nicht doch auch der Körper von Frauen in den Vordergrund gerückt wird. Es handelt sich um ein weites Feld das keineswegs auf einzelne, häufig medialisierte Figuren wie Erika Lust repräsentativ einzugrenzen wäre.
Ganz zu schweigen davon weshalb angenommene „Frauen“ kein Interesse an einem wiederum hypothetischen „männlichen“ Blick haben könnten: ich denke, so wie bei aller Gewalt steigt auch dabei die Ablehnung mit dem Grad des expliziten Ausdrucks. Am Ende könnte selbst „feministische Pornographie“ hier (auf Steam) von Sperren betroffen werden.

Momentan ist Steam davon natürlich noch weit entfernt und existiert im Angebot nichts bis sehr wenig, kein Feminismus sondern das Klischee des „sex sells“: die „Sexspiele“ hier sind größtenteils grundsätzlich der Bodensatz des Angebots. Sie werden meist nur auf dem billigsten Weg entwickelt. Das zeigt allein schon ihre Anzahl und der Umstand, dass nicht wenige nicht aus inhaltlichen Gründen wieder entfernt wurden, sondern weil das UrheberInnenrecht darin verletzt worden war.
Was bleibt also Polemik: genauso gut könnte behauptet werden, dass es im „Prison Architect“ nicht darum ginge jemanden einzusperren, oder in „This War of Mine“ tatsächlich nicht um Neodarwinismus, sondern Frieden. Mit der biologistischen Metapher von Medien als „Krebsgeschwür“, oder der Vorstellung von Steuern auf „geistige Umweltverschmutzung“ wie sie in Deutschland dereinst Manfred Spitzer (bei „Gewaltspielen“) anregte, als weiteren (Tot-)Schlagwörtern.

(…)

Valve certainly won’t change Steam (its platform) according to the rules of a specific country. Otherwise they would have done that multiple times over the last fifteen years. They (Valve) certainly know that they’re losing money that way but I think it’s organizationally not sound or technically just impossible to pull off.
Usually they just have to wait and see – waiting for literally better times, more liberal laws and so on.
Globalization came a long way since Steam’s launch and many Japanese titles are nowadays released in the west which were not just ten years ago but legal and financial barriers (the whole topic of money in China for example) are still high. Legal departments are usually only capable to provide assistance according to the law of just one country and one country alone. This is not a question of international law: i’ve newer heard of any expert being capable both in German and American law for example. The economy just doesn’t work that way.‘ Nachlese 2016

7. Jänner: ‚??? What „nonsense“? What should I’ve „made (…) up“?

On the contrary, this actually proofs my point: when they (Valve) change something, they do this everywhere. Ok… If that’s not a conspiracy theory, there may be a „China Steam“ hidden somewhere – but they certainly won’t activate something like that down the line when they can prevent that from happening, prevent it from somehow becoming necessary. The hassle to maintain just „two“ separate versions of Steam would be tremendous.
And again, yes, it’s perfectly possibly that things change… As a convenience and another selling point! Just like using PayPal instead of (just) a credit card or something (Germans also seldom use credit cards https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article176505524/Kreditkarte-Warum-die-Deutschen-bis-heute-die-Kreditkarte-verschmaehen.html ).

Everyone benefits from having a refund policy, but nobody will benefit from German law. How?

I understand, most Germans think it’s scandalous and dangerous to openly provide access to „pornography“. Yet there are dffferent traditions: any, ok maybe „older“, German who ever went to Italy on vacation may have seen „hardcore pornography“ being sold on Italian newsstands. Just like here in Austria. Unheard of in Germany.

No Austrian, Italian, Australian or American who used to pay for their „pornography“ just like for anything else would accept something like that. Why should they?
This may be a populist approach mainstream media will hail, just like banning (other) „violent“ games was once before. That’s it. Or like Great Britain under David Cameron once wanted to force adults to „registrate“ themselves when they want access to „it“ on the Internet.

The thing is, it may very well even be impossible to (internationally) proof the age of many people. I know this sounds ridiculous, but In the end only Germans could get access because there may be a German database for that but certainly not in all other countries. Data protection in most countries will just prevent it. Or how should the identity of an American for example be proven? Just the hassle every election is tremendous.

In 1975, when pornography was legalized in Germany the youth protection system and criminal code §184 stood the ground and both jumped in for decades now. For nearly half a century. Both are crystal clear regarding all of this: it’s not enough in Germany to declare oneself being old enough to get access to „pornography“, you have to proof it. It’s not enough for anybody to just say „I’m 18“, you have to proof it – not much different like you wouldn’t just watch „pornography“ but actually participate in its production (!). Not much different at all: all internationally sold productions on the Internet will have to obey to US code 2257 https://www.law.cornell.edu/uscode/text/18/2257 when „real people“ are involved. Therefore Internet pornography gets accepted by the (mostly American) credit card companies and so forth, but when Belgium prohibited eFootball points what did Konami do? They just stopped selling them there https://www.konami.com/wepes/2019/us/en-us/page/important-notice_belgium I don’t want to sound like Jordan Peterson, but it’s as simple as that. Nothing „made up“ or invented by myself, no fiction – just facts. Bare bones.

The history of American and European pornography is quite different. In the beginning, feature pornographic films were not exactly common in Europe when they were famously shown in American cinemas (long before the arrival of video and a thing called „the internet“, the world wide web in the mid Nineties).
Back then (the years prior to 1975), Germany was swept by then illegal „pornography“ from Denmark. Mostly „regular“ stuff really, a typical German still unwilling to pay for „it“ will nowadays find on Mindgeek’s retro endeavours for free. Liberal minded starlets like Ingrid Steeger may also go there (to Denmark) and shoot some of their more risky pictorials perhaps, before returning back to their German homes once again shooting their timid sex comedies. Before 1975, notable German pornographers like Hans Billian also had to went abroad for experiencing those things first hand.
It was the golden age of the printed magazine and the so-called „loop“. Pornographic short films that went back and forth across the European borders.

Here in Austria for example, it’s even possible to deliver „pornography“ just like any other mail. In Germany this is strictly forbidden – you always have to proof your identity as an adult. And this is something that is just totally unheard of in all other countries I know.

California once tried to establish something like the prohibition of selling certain video games to minors which is being hailed in Germany since 2003, when the USK (which was already founded in 1994) was established. SCOTUS overruled it! It’s unconstitutional in the United States https://en.wikipedia.org/wiki/Brown_v._Entertainment_Merchants_Association As simple as that. Something that’s perfectly fine in Germany. Applauded everywhere there.
No fairy tale:

(…)

Ich habe mir gar nichts „ausgedacht“. Eine ausgemachte Sache scheint vielmehr der Glaube zu sein, die deutsche Ausweispflicht, das deutsche Verständnis von Jugend- und Datenschutz wäre auf andere Länder übertragbar.

Ich verbreite keine „Märchen“. Das weise ich zurück.
Ich behaupte nicht alles zu wissen oder zu kennen und wäre sogar dankbar dafür, wenn mir ein zweites Land (außer Deutschland) genannt werden könnte, dass die Verbreitung von „Pornographie“ ähnlich stark einschränken würden, öffentlich unterbinden. Also abgesehen von muslimischen Ländern und autoritären Staaten.
Wie ich oben ausführte, würde allein der Mangel an entsprechenden Datenbanken – erwachsene Menschen überhaupt erfassen zu können – Anbieter wie Valve vor große Probleme stellen die Identitäten zu beweisen. Für Deutsche wäre diese Einrichtung vielleicht möglich, sie könnte aber dann auch nur für diese gelten – wenn das Prinzip der Gleichbehandlung weiter aufrecht sein soll, so lächerlich sich das auch anhört, könnte nur mehr Deutschen der Zugang dazu gewährt werden. Aber das alles scheint dabei eben nicht bedacht zu werden. Es existiert auf europäischer Ebene etwa keine „Zentraldatenbank“ von der ich wüsste, wo jeder EU-Bürger erfasst wäre. Von der Situation außerhalb Europas (etwa dem Schengen-Raum zur Erfassung eines „freizügigen“ Personenverkehrs) ganz zu schweigen und behaupte vor allem eines, dass diese Überprüfungen (also welche deutschen Gesichtspunkten stand halten könnten) ein Ding der Unmöglichkeit wären: ich verfüge als Österreicher zum Beispiel auch schon länger über keinen gültigen Reisepass mehr, sondern abgesehen vom Führerschein und sonstigen Lichtbildausweisen auf nationaler Ebene nur über einen Personalausweis, der hierzulande eher unüblich ist. Genauso wie Kreditkarten in Deutschland wiederum nicht so weit verbreitet sind wie in anderen Ländern usw. usf.

Und wer wieder mal meint hier wäre vieles in diesem Thread zum Sperrthema „off-topic“ – dass es Sperren gibt hat viele Gründe: rechtliche, politische und sogar religiöse (das Verbot von Pornographie war ursprünglich religiös motiviert und ist dies im Nahen Osten vielfach etwa immer noch, Länder mit denen Anbieter wie hier schließlich auch kooperieren möchten). Wer international arbeitet wird auf dieser Welt ohne Sperren nicht auskommen. Eigentlich ganz einfach.

(…) Unfortunately one thing I know for sure is that usage of a credit card is not enough.
German law deeply distrusts payment methods as a proof of age. At least starting at the level of pornography. I never really understood why and always thought that kids may also fake the identity of their parents, not just abusing their credit cards, but that’s the way it is.
Yes, in other countries the thinking goes that when someone is old enough to use a cc the person is also old enough to gain access.

You may pay for an age verification service but payment itself is no substitution for the age verification process in Germany
Tobias Huch https://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Huch once had a business like that. It was called ueber18.de

It was based on the early days of Internet pornography when certain (US) companies also provided services they called „age verification“ but those had nothing to do with the (American) law and were just an alternative to much more expensive pay sites. They provided access to a large number of small websites they had under contract. With usually low quality (and non-exclusive) content (successful Internet pornography is usually based on exclusivity). While most free pornography were just text based advertisments that lead to nowhere or meaning to those expensive pay sites.
What Huch did was combining those services with the necessities of German law. So that pornography could get provided on German servers. This was not exactly cheap but rather tremendously expensive supposedly because of working with German law enforcement (ueber18.de said). Yet critizising his business was not a common thing back then, because there were rumours he’s suing anyone who says something against it and all courts proved him right (except for fiscal evasion). In journalism, usually only mainstream outlets tackled ueber18.de which were suspicious to the subject matter as a whole. They somehow could’nt believe that such a business may be lawful in Germany.
Now he’s a do-gooder and working in charity for refugees ^^ And all of those businesses ceased to exist when the tubes (Mindgeek and stuff) took over through „Web 2.0“. Only the bigger pay sites mostly remained – which came into existence around 1999 and 2000. That’s why many of them celebrated their 20 years on the market lately.

Paying for youth protection in Germany may only be a thing certain law departments think is necessary regarding USK-16 and USK-18 labeled games, and not hardcore pornography big companies in Germany (with the exception of Sky which is not exactly an easy task) generally never touch. Sony Germany only provided demo versions of USK-16 console games and over to their paying customers through its PlayStation Plus service for example, or demanded small fees for certain F2P titles when labelled USK-16 and above. Yet I never understood why exactly, for example Microsoft (Xbox) never did that – allowed USK-16 and USK-18 titles without restrictions.

Generally speaking yes, it may be possible to route German users to a German age verification system certificated by the KJM through the actual purchase process of an item here on Steam, but again this is unfortunately not enough because of a concept that’s called „vorrätig halten“ in German. The „Vorrat“ means the product itself which is not allowed being visible to the public.
When someone is selling groceries to kids for example, but also wants to sell pornography, both product groups have to get somehow separated. Pornography may only being sold in a (virtual) „room“ where minors are not allowed entry to.
There’s a reason for the existence of the phrase „unter der Ladentheke“ (under the counter) for example which already suggests some kind of „illegal“ activity. This phrase is known all over the world regarding supposed to be „forbidden“ stuff, but according to German law it actually has to work that way. Not exactly „under the counter“ but in a well-organized endeavour hidden from public access which means the eyes of minors.
Therefore it would be impossible for Valve to present Store pages for adult content to the public, so that a purchase can eventually get initiated. It has to be totally kept out of the public eye. Just impossible without separating the whole shop. Noone could idenitify the product.
And that’s exactly what happened with ueber18.de When you bought a subscription there you actually didn’t know which product you get. You could expect „pornography“ yes, but the actual content had to get protected somehow until your subscription was already active and you paid real money for it. It was not allowed to advertize the actual content – this is again something which is internationally totally unacceptable. It was accepted in Germany, yes, and the business of Huch flourished for some years, but this was – unlike Steam – also a German company.‘

9. Jänner: ‚Genrebezeichnungen sind eigentlich immer völlig beliebig. Im Filmbereich wäre „Film Noir“ etwa auch kein „Genre“, sondern eher die (übergeordnete) Beschreibung einer Stimmung im Inhalt.
„Hentai“ würde ich so in beiden Fällen keinesfalls akzeptieren, sondern eher mit der deutschen Bezeichnung „Schmuddel“ in Verbindung bringen. Es handelt sich aus meiner Sicht um eine einfache Beschimpfung: ich lehne (deshalb) zwar auch weitgehend den üblichen Pornographie-Begriff an sich ab, aber von Pornographie zu sprechen halte ich in jedem Fall noch für sachlicher – zumindest wenn es um eine bestimmte explizite Darstellungsform (Ästhetik) dabei gehen sollte. Wer meint sein Spiel unbedingt so benennen zu brauchen kann sicher gehen, dass ich es nicht erwerben werde: ich habe etwa penibel darauf geachtet keinen Titel der sich so nennt auf meinem Konto zu haben (kenne glücklicherweise auch keinen guten der so heißt). Also solche (vermeintlichen) Inhalte würde ich in jedem Fall strikt meiden.

Die Schutzalter waren dabei im Pornographie-Bereich selbst in Europa bis in die frühen Nullerjahre nicht einheitlich geregelt. In den Niederlanden waren sie etwa jahrzehntelang deutlich niedriger – der Handel mit entsprechendem Material gestaltete sich von dort aus deswegen international mitunter sehr schwierig, zumal es in Holland seit den Siebzigern eine florierende Branche gab. Nur beispielsweise in den USA – und Deutschland (seit 1975) – galt immer schon „ab 18“: das schloß Suggestionen und Darstellungen unterhalb der Pornographie-Schwelle jedoch nicht mit ein.
Letztere beschäftigen seit einiger Zeit auch die BPjM: diese erklärte kürzlich „Schulmädchenreport“-Filme für strafrechtlich relevant, da darin Kinder in sexualisierten Situationen gezeigt werden (um die „Schulmädchen“ selbst ging es nicht wirklich). Die Filme wurden kürzlich für viel Geld teilweise staatlich finanziert restauriert, werden jetzt aber nicht wieder veröffentlicht. Kinowelt (der sie gehören) hat auch von VOD-Angeboten wie Amazon deshalb Abstand genommen (oder Amazon wollte das, das weiß man leider nicht so genau), das heißt womöglich unproblematische (nicht indizierte) Schnittfassungen und ältere Veröffentlichungen entfernt – ausjudiziert wurde das Schicksal dieser Filme bislang meines Wissens nach aber nicht: es bleibt (vorerst) bei der Behördenvermutung.
Gegen die BPjM spricht auch, dass sie sich über die Jahre stets geweigert hatte die Broschüre „Zeig mal“ (1974) zu indizieren, zu welcher Helmut Kentler https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kentler ursprünglich das Vorwort schrieb. Hinzu kommt, dass in letzter Konsequenz die Kriminalisierung (von einzelnen Szenen in diesen Filmen) auch angesehenen Mainstream wie die „Blechtrommel“-Verfilmung von Volker Schlöndorff, welche in den puritanischen Staaten so teilweise schon verboten wurde, betreffen kann. Sexualisierte Darstellungen (aus heutiger Sicht) Minderjähriger ziehen tatsächlich durch die gesamte Kulturgeschichte – ihre Entfernung (aus Film, bildender Kunst usw.) halte ich sowohl für politisch völlig verantwortungslos als auch technisch eigentlich nicht durchführbar.

„Lolicon“ empfand ich dabei immer als besonders verabscheuungswürdigen Schmäh-Begriff und konnte ich zu keinem Zeitpunkt je nachvollziehen: Nabokovs Werk wird diesbezüglich, das heißt auch von Pädophilen bei der Dokumentation ihrer Straftaten, seit einem halben Jahrhundert missbraucht. Und in Japan bieten auch große Medienkonzerne wie DMM in ihrem R-18-Bereich animierte „Pornographie“ an (jedenfalls nach japanischen Maßstäben).
Dass dort Minderjährige abgebildet sein sollen halte ich dabei für äußerst unwahrscheinlich. Von Russland (wo wohl die letzten medialen Kriminalfälle her stammten) bis Japan denke ich haben sich alle großen Staaten dem Kinderschutz verpflichtet – der Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen sich in den letzten Jahren jedenfalls hoffentlich auf sich entwickelnde Länder wie Bangladesch konzentriert und verlagert. Ich denke deshalb, dass die meisten der inkriminierten Darstellungen mittlerweile nur mehr nicht-kommerziellen Ursprungs sein können: Japan hat (aus westlicher Sicht) eher ein gewaltiges Problem mit Gewaltpornografie, simulierten Vergewaltigungen (wovon die amerikanischen Kreditkartenfirmen von denen ich vorgestern in Englisch schrieb ein Lied singen könnten). Es geht aus meiner Sicht deshalb eher darum, ob manche bei dem was sie zu „wissen“ und erkannt haben glauben sich um den Kollateralschaden ihrer Ressentiments „kümmern“ sollten, darum diese (ihre Ressentiments) nicht zu verharmlosen.

(…)

Tausende? Ausnahmsweise finde das sogar ich amüsant.

Könnte mir vorstellen, dass einzelne Chibi-Titel diesbezüglich Verwirrung stiften könnten, aber ich kenne nicht einmal ein einziges in dieser Ästhetik gehaltenes Spiel das davon betroffen sein könnte. Einmal fragte ich (lange vor dieser Maßnahme für Deutschland) in meiner Erinnerung konkret nach, dann nannte mir jemand den Namen genau eines Spiels: „Nekopara“.
Ich hätte wohl erklärten sollen, dass obwohl es (Nekopara) mit „Hentai“ getagged wurde nicht gemeint sein kann, weil es etwa überhaupt nicht in den Erwachsenenbereich fällt (das heißt öffentlich einsehbar ist), die Werbung dafür sich daran orientieren muss (also praktisch keine „Thumbnails“, das heißt Vorschaubilder, moniert werden können weil sie weitgehend jugendfrei gehalten werden: anders im Bereich „Adult only“/“Nur für Erwachsene“, wobei die Spiele selbst sich dem Vernehmen nach von den Behörden eben gar nicht angesehen wurden – es reichte die Ausstellung derselben) und die ganze Reihe (Nekopara) darüber hinaus sogar schon von Humble kuratiert wurde, das heißt durchaus über ein gewisses Ansehen verfügen darf.

Fast wie etablierte Sexspiele à la „Coming Out On Top“. Von der Sperre betroffen können ebenfalls solche sein, etwa „Ladykiller in a Bind“ das (gerade überprüft) in den Erwachsenenberech fällt und in Deutschland jetzt deshalb nicht mehr verfügbar sein wird. Nur der Soundtrack ist sichtbar.
Auf der anderen Seite können Adult-Patches wiederum frei verfügbar sein, wenn sie ganz einfach nicht pornografisch sind, wie jener zu diesem großartigen Titel https://store.steampowered.com/app/1231060/A_Summers_End__Hong_Kong_1986__Adult_Patch/ Ich habe jedenfalls mittlerweile eingesehen, dass die User Generated Tags größtenteils Unsinn sind und für Steam/Valve auch keinerlei Bewandtnis haben.‘

10. Jänner: ‚Ich weiß zwar nicht ob bekannt, aber aus naiver Neugier täte mich dann schon noch einmal brennend interessieren in welche Kategorie die Serie „Valkyrie Drive – Mermaid“ (2015) so fällt.
Die Serie wurde von der FSK durch die Bank ab 16 freigegeben, erhielt also eine Jugendfreigabe in Deutschland (das zugehörige Spiel wurde dafür mit fadenscheiniger Begründung – nämlich erst dem Bezug zur später freigegebenen Serie – abgelehnt). In der Serie treten nicht nur „Bishojo“ auf, sondern es wird auch andauernd Sex gehabt. Es geht mitunter sogar dramaturgisch nur darum, da sich die Figuren erst bei erreichtem Höhepunkt in Waffen zur Konfliktlösung verwandeln.
Ich kenne sowohl die zensierte als auch die unzensierte Fassung. Von der FSK geprüft und vor mir am Schreibtisch befindet sich seit Jahren nun schon die unzensierte. Und wenn ich mich richtig erinnere wurde die Serie erst nach dem Fall jenes SPD-Politikers namens Edathi geprüft, wegen dem das Gesetz verschärft worden war.
„Ecchi“ würde ich übrigens mit „frivol“ übersetzen. Und frivol kann auch alles mögliche sein. Es kann (im Fandom) doch nicht ernsthaft geglaubt werden, dass Frivolität ein eigenes „Genre“ bildet.
Von „Subgenres“ ganz zu schweigen: sicher sind viele Animes sehr formelhaft gehalten, aber die besseren (kreativeren) doch eher nicht.‘

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Zum Westdeutschen Rundfunk

Wie sagte Bruno Latour so schön? Sind nie modern gewesen.

Kommentar: *Äußerst problematisch an dieser kolportierten Stellungnahme des WDR bleibt die Behauptung, dass „Personengruppen sich Verfehlungen leisten, schuldig werden oder straffällig“. Ich habe sie im Original jetzt zwar nicht gefunden und ich nehme an, dass das für diesen Artikel auch nicht gelang (weshalb sie aus dem Beitrag von Tom Uhlig zitiert wurde), aber sie beschäftigt mich nun schon länger sehr (also diese angebliche Stellungnahme des WDR).
„Personengruppen“ können das alles nämlich überhaupt nicht. Und sie (die Stellungnahme) kann und sollte deshalb selbst als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus usw. angesehen werden. Gewissermaßen wird es sich aber „nur“ um den völlig verunglückten Versuch einer Rechtfertigung handeln, um „Geschwurbel“ – wie Leute so gerne reflexartig sagen die ich nicht leiden kann.
Was mir fehlt bleibt jeglicher Hintergrund: ja, gut möglich, dass sich hinter dieser mondänen Internationalität eigentlich etwas ganz anderes verbirgt. Dass es allein vom Erscheinungsbild her Anzeichen und gute Gründe dafür gibt zu glauben, dass hinter dem scheinbaren Hedonismus der Kunstfigur stand-up-Askese steht. Dass selbst das Bild der Nazifiguren Ingrid Thulins und deren Exaltiertheiten zur Konterkarierung jeglichen Bieder-Spießigen (Figuren von denen ich immer noch überzeugt bin) hier völlig falsche Fährten liefern.
So wie jemand der bei Falco einmal nachhaken wollte erfahrungsgemäß durchaus in nichts als einen geistigen Abgrund blicken konnte. So gut und grandios sich alles an der Oberfläche auch immer anhört und liest. Ja ich wäre nur allzu geneigt die Autorin zu verteidigen, aber meine so weitaus eher dass selbst ein Roy Black wohl ehrlicher gewesen sein müsste.

Ich bin wie die Autorin in Leoben geboren und glaube, dass sich keine Biographie davon je soweit entfernen (oder erholen) kann wie es diese Biographie suggeriert. Graz ist ebenfalls immer noch eine Hochburg der rechten Publizistik. Dazu passt die gewissermaßen deutschtümelnde Faszination (Goethe usw.), ein Mentor wie Dieter Nuhr etc.
Die Tradition des Bergbaus verband hier in der Gegend den Gutteil des letzten Jahrhunderts mit den Burschenschaften und (an der repräsentativen Oberfläche) einer prononciert ländlichen, rechten und im wahrsten Sinne des Wortes mehr oder weniger zurückgebliebenen Spielform der Sozialdemokratie (wie sie Peter Turrini für Kärnten zu Haider-Zeiten einmal beschrieb): der englische Revisionist David Irving trat vor Jahrzehnten in diesem Umfeld offenbar regelmäßig auf. Schnellroda (den Kubitschek-Leuten) gelang es bis vor kurzem jedenfalls noch im steirischen Süden Veranstaltungen zu organisieren.
Das Urbane und das Moderne können zweifellos viele Gesichter tragen ohne dabei ehrlich sein zu brauchen. Es kommt ganz auf das Milieu und das soziopolitische Biotop an – welche kulturellen Formen dieses auch immer annehmen, gebären mag.*

Kommentar von Tom Uhlig. Zum Frauenbild lesenswert: Eva Menasse in der ZEIT.

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GOG und China II

Auf Steam (nicht öffentlich): ‚Die Partei wird eher als Grundlage des eigenen Wohlstands gesehen werden und dabei gar keine aktive Rolle spielen: hier in Österreich gab es zu Waldheim- und Haider-Zeiten ganze Heerscharen an LeserbriefschreiberInnen die jede Kritik im Keim erstickt sehen wollten. Alles lief unter dem Begriff der „Vernaderung“, das Land im Ausland schlecht machen.
Dieselbe Dynamik und Mentalität glaube ich hier zu erkennen, nur dass im Inland sowieso keine Kritik möglich wäre: der „Kommunismus“ in Wirklichkeit ein reaktionär-nationalistischer Konfuzianismus, der Gleichklang und Harmonie in der Gemeinschaft über alles stellt – auch Verdrängungsmechanismen spielen dabei eine Rolle (wenn etwa so getan wird als würde das Land der „Vernaderer“ gar nicht existieren).

Gleich gut konnte sich gefragt werden wie Einiges Russland eine Punk-Kapelle gefährlich werden könnte, deren Verfolgung war aber so absurd wie evident (obwohl ich weiß, dass ansonsten sehr viel Polemik gegen Putin in Russland zugelassen wird): es ging um die intrinsischen Werte, die eigene Vorstellung von Moral und Anstand – sogar um die Orthodoxie in der Religion und den repräsentativen Charakter von Frauen.
Das Problem aus meiner Sicht folgendes: Kritik an der chinesischen Partei ist im Westen zwar möglich, aber nicht bedingungslose jene an ihren UnterstützerInnen (die das hier verursachen) – seien es einfache Leute die kein Mea Culpa akzeptieren, oder Investoren die potentiell abspringen. Denn sobald die Mentalität ins Spiel kommt, wird der (Rassismus-)Vorwurf antichinesischer Ressentiments reflexartig laut.

Erdogan hätte das hierzulande sehr gerne – also dass Kritik an seiner Politik und seinen AnhängerInnen unter Rassismus firmiert. Aus irgendeinem mir ehrlich gesagt unerfindlichen Grund ist das aber nicht möglich, bei China schon: ein Boykott von GOG bald wieder (wie das Spiel auf Steam) verschwinden.‘

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GOG und China

Auf Steam (nicht öffentlich): ‚In jedem Fall bestanden (und bestehen?) dort dubiose Geschäftsbeziehungen. Die beiden Titel von Red Candle wurden mittlerweile ja von der Ostasien-Bibliothek Harvards aufgenommen, aber der breiten Öffentlichkeit weiterhin nicht zugänglich gemacht. Dafür kam es im Sommer zu einem physischen Release auf der Insel (also Taiwan) – nicht nur im Heimatland scheint also weiterhin in erster Linie ein kommerzielles Interesse an einer (nochmaligen) Vermarktung zu bestehen.
Wieso bei diesen neuen Überlegungen Valve bislang scheinbar komplett außen vor blieb kapier ich auch nicht – nehme an der chinesische Publisher hat irgendwelche Steam-Exklusivrechte von denen erhalten (und will davon trotz allem nicht abweichen). Die Vereinbarungen sind wohl ziemlich undurchsichtig, aber auch weshalb GOG nicht nur auf Regionalsperren (so wie in D) setzt und es damit gut sein lässt.

Vom Demokratieverständnis und ParteisoldatInnen als „Gamer“ ganz zu schweigen – die Geschichte um dieses Spiel bleibt so oder so leider auch kapitalistisch anrüchig, das heißt nicht nur wegen der globalen Interessen großer Firmen, der CCP, der überaus beschämenden westlichen Taiwan-Politik usw. 2021 könnte auch für Hong Kong überaus kritisch werden – ein Interview mit Nathan Law im Economist verhieß im November jedenfalls nichts Gutes. Ich brauche nicht Houellebecq heißen, wenn ich mit Joe „not bad folks“ Biden im Amt die Zukunft in der Region düster sehe – wenn mir die Bemerkung gestattet sei.
Der Soundtrack ist hier übrigens immer noch verfügbar, aber anscheinend selbst der „politisch umkämpft“ ^^

(…)

Ich meine es braucht gar nicht unbedingt um die Handelsbeziehungen oder den Erfolg von „Cyberpunk 2077“ in China gehen, es kann für die Geschäftsleitung auch so ungemütlich werden wenn sie mit Hate-Mails zugetextet werden. Oder um eine Sorge Opfer von DDOS-Attacken aus der Richtung zu werden – für das Spiel müssen am PC immerhin über 60GB geladen werden und das Release-Fenster ist zweifellos auch kritisch für die Aktie. Die kolportierten Bugs Rückerstattungsfiasko genug.
Schließlich handelt es sich um Sprach- und Kulturbarrieren: beim Soundtrack muss ich „meine Sprachen“ entfernen um erkennen zu können wieso der „mixed“ aufgenommen wurde, wobei es bei den negativen chinesischen „Rezensionen“ zweifellos kaum um die Musik gehen wird.

Abgesehen von Religionskritik, welche unter welchen Umständen kritisiert wird, sind „Mut“ und „Haltung“ eben nur eher nicht gefragt, wenn Putin-Adepten im Verborgenen agieren, oder grölende Trump-Fans in ihrer Fremdenfeindlichkeit meine geliebten Monolithen kaputt schlagen – sie wären es genau hier und jetzt an Ort und Stelle.
Soll heißen: die freie Welt knickt nicht vor China ein, sie ist nur zu bequem (geworden) um tatsächlich (noch) zu wissen was Zivilcourage eigentlich wäre. Das klingt zwar (auch) reaktionär, mir geht es aber darum dass (rechte) Narrative keine Bestätigung finden die schon dazu geführt haben, dass solche „why not“-Zustände nicht trotz plakativer Empörung einfach stehengelassen werden – wie in diesem Channel 4-Timestamp https://www.youtube.com/watch?v=4LqZdkkBDas&t=268s

Also dass heutzutage sinngemäß Mao Tse-Tung und Elliot Page in ihren vermeintlichen Kulturrevolutionen miteinander vergleichbar wären. Sind sie nicht – in keinster Weise, schon gar nicht „philosophisch“ (…).‘

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Neues zur Postmoderne

Comment: ‚I don’t think Foucault and structuralists like Lévi-Strauss were postmodernists because they only incorporated modern ideas into new places (like structuralist language) and locations (like in Foucault’s case an asylum and not a factory). Especially Foucault who, as a very unconventional historian – at the end of his short life-span – even returned to ancient ideas of self-reduction and abstention.The novelty of both should be in jeopardy I would say. And that’s why there’s also the term poststructuralism – as diverse and incomprehensible this term actually may be: as a (former) philosopher for the most part I would say poststructuralism is the same as postmodernism. And this has not necessarily something to do with politics either – neither marxism nor „social justice“. Politically speaking, as a postmodernist you can get pretty right-wing too. You can become an elitist for example, someone who has no empathy whatsoever and is a hedonist in life-style and core values.‘ Nachlese

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„Assassin’s Creed – Valhalla“ in Asien

Comment: ‚This is confusing to me, because on the PC side of things there’s generally much more allowed in Japan. Without CERO getting involved.

The depiction of genitalia is not possible of course, but I was not aware that gory content or topless nudity would become such a problem on the PC. Especially when looking at the film industry and productionwise, Japan is for example the origin country of Takashi Miike’s early movies. So why is Ubisoft using the console rating system for their PC releases?

On a commercial level, the discrimination between movies and games is certainly going on for years now in Japan – ever since CERO was established really (to prevent pornography becoming available on consoles) – but I was not aware of this scale.‘

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Zur heutigen Veröffentlichung von „Cyberpunk 2077“

Mit Bezug auf „The Last of Us, Part II“ von Sony – und das Fazit zum Spiel „Cyberpunk 2077“ von Jörg Luibl. Auf Steam – nicht öffentlich: ‚Ich finde beides sind sehr gute Spiele und meine beide (Cyberpunk & TLOU), jedes auf seine ganz eigene Weise, auch in gewisser Hinsicht konservativ nennen zu können. Beide werden die Wahrnehmung des Mediums nachhaltig nicht verändern.
So Kontroversen sollten die Bewertungen insgesamt wirklich nicht belasten: zunächst dachte ich ja „Cyberpunk“ würde sogar verrissen werden, als „beleidigend“ etc., aber jetzt dominieren doch die außerordentlich positiven Wertungen. Sogar einer wie Jörg Luibl in Deutschland, der wieder seine Ressentiments gegen Diebstahl in Videospielen in seiner Rezension verbaut – beinahe sympathisch, den mag ich schon fast: was diese Welt gerade dringend braucht wäre ein gerüttelt Maß an Versöhnlichkeit und irgendwie spüre ich das bei den „Cyberpunk“-„Tests“ im Moment.

Hoffnungsvoll stimmt mich ebenfalls, dass ich im Vorfeld kaum etwas über Gibson & Co. diesbezüglich las – jetzt aber in gefühlt jeder zweiten Rezension irgendwas zu „Neuromancer“ lese. Ich war ja immer der Meinung, dass der Einkauf der „Cyberpunk“-Marke höchst unnötig gewesen ist – so zu tun als ob nur damit ein großes und geeignetes Cyberpunk-Spiel verwirklicht werden könnte. Und auf dieses andere Erbe wenigstens jetzt Bezug zu nehmen, das spricht für die Literalität in der Videospielwelt und überrascht mich positiv.‘ Nachlese

11. Dezember: ‚Ästhetisch empfand ich „Cyberpunk 2077“ im Vorfeld auch immer als absolute Nullnummer. Mittlerweile, also jetzt kurz vor Release, habe ich mich mit den sonnendurchtränkten Farben daraus allerdings angefreundet – mein Auto ist schließlich auch schon seit fünf Jahren gelb -, vielleicht bin ich vom Marketing aber auch nur manipuliert worden: habe nun sogar das Artbook bestellt, weil der handelsüblichen Verpackung – die im Vergleich zu „The Witcher“ (doch) ziemlich schäbig ausgefallen ist – keines beiliegt.
Und soweit ich weiß kann zumindest im kalifornischen Rollenspiel (Cyberpunk 2020) auch auf Konzernseite gespielt werden, also Kapitalismuskritik würde ich mir dort keine erwarten: dystopisch würde ich das gar nicht mehr nennen – es schwelgt eher in seiner Technik und deren Möglichkeiten.
Der Punk-Aspekt, die Attitüde, bleibt hier völlig oberflächlich – ein bisschen wie wenn eine Punk-Musikerin mit einem der reichsten Menschen der Welt verheiratet wäre.

„The Witcher III“ lässt sich schon ebenfalls wie „Skyrim“ spielen, nur habe ich mich auf der Xbox so nach über 100 Stunden in der Welt (und damit die Übersicht) verloren. Meine „Skyrim“-Spielstände auf der 360 sind dafür (wegen dem Speicherbedarf) fast unspielbar geworden – hat alles seine Vor- und Nachteile. Abgesehen von der Struktur eines „Death Stranding“, indem es praktisch nichts zu entdecken gibt, ist momentan „Assassin’s Creed – Valhalla“ der „Skyrim“-Erfahrung oberflächlich betrachtet ziemlich ähnlich (nur dass man dort ein Schiff samt Mannschaft hat, die aber auch weitgehend ignoriert werden kann).
Für meine Begriffe speist sich der Cyberpunk einerseits vom klassischen Film Noir, andererseits jener US-SF die schon sehr früh den augmentierten Menschen fantasierte (wie Frederik Pohl). Autoren wie Bruce Sterling hatten das dann vor allem zeitgemäß verpackt, aber ein Ausschlusskriterium ist für mich schon wenn eine Handlung überhaupt am helllichten Tag spielt.‘

15. Dezember: ‚Kann ich überhaupt nicht bestätigen: wer mit beiden Settings kein Problem hat wird alsbald feststellen, dass sich die Spiele wie ein Ei dem anderen gleichen. Fast wie bei „Dragon Age – Inquisition“ und „Mass Effect – Andromeda“: vom NPC-Verhalten bis hin zur Anordnung von Karte und Inventar in den Menüs. Daran ändern weder die Perspektive, noch die Fahrzeuge etwas. Besonders im Nomad-Intro schnell ersichtlich: ein Auto ersetzt hier vielfach Roach/Plötze, während die Struktur und das Sozialgefüge mit dem Dorf und dem Sheriff spontan an White Orchard/Weissgarten erinnert.
Grobe Schnitzer wie das schwebende Mädchen, das ich vor Jahren hier dokumentiert hatte https://www.youtube.com/watch?v=i5gFGNw7S0w&t=310s (und womöglich noch immer dort drin ist) sind mir hier bislang auch nicht untergekommen.

Und ich kann mir vorstellen, dass die „Schreibfehler“ sowohl beim Zollübergang (von der anderen Seite), als auch bei den Automaten die bei einer bestimmten Spielweise zunächst sehr auffallend sind und ich so noch in keinem Spiel erlebt habe, das heißt die Welt in erster Linie mit Müll „versorgen“, durchaus beabsichtigt sein könnten. Kann mir gut denken, dass das auf Umweltverschmutzung anspielen soll.
Würde ebenfalls zum grotesken bis zynischen Erscheinungsbild passen, ohne dabei die Grenze zur Satire zu überschreiten – analog zum „Zirkus der Werte“ (circus of values) in BioShock.
Glaube die Vorlage (das Rollenspiel von Mike Pondsmith) diesbezüglich völlig falsch eingeschätzt zu haben. Seit „Prey“ (2017) hat mich jedenfalls kein größeres Videospiel mehr so beeindruckt und positiv überrascht.

Ich hatte „nur“ eine (sehr gute) Mischung aus GTA und „Deus Ex“ erwartet, aber dafür einen würdigen Nachfolger zu „The Witcher III“ bekommen – einem Spiel dem ich zunächst sehr skeptisch gegenüber stand, das ich über die Jahre aber so lieb wie kaum ein zweites gewann.‘

18. Dezember. Comment: ‚I didn’t expect much and got away kind of impressed. For the most part, the detail is amazing. It’s certainly the most realized open world game yet.

The removal from PlayStation Store is ridiculous. Why was „Life of Black Tiger“ not removed? What about „Lichdom – Battlemage“ among other things?

Because nobody cared. Our age ist the age of the loud voices over any real substance.
Media is getting removed, banned, altered, censored, not released (like „Gamer Girl“) and overhauled (like „Mass Effect 3“) over the smallest complaints – but when no one notices them, even atrocities are continued getting sold. Attention seems to be everything these days.

Not tolerance but actual prejudice, bigotry, resentment and self-righteousness.All without reason and necessity, or an open mind for different opinions. And that offends me. Now I bought the physical PC release and ordered Xbox on discs. I guess it plays well without RTX on Series X in quality mode (30fps) – just as Digital Foundry said it would.

I’m looking forward to play with three male characters there: the problem with PS4 and PS5 is that they used the same specs for all three consoles (Pro included). Just with different frame rates but I’m not that much interested in high frame rates. I have an RTX 2070 Super laptop for that.So I hoped to play the game with adapted triggers on PS5, like „Borderlands 3“. Now I won’t.‘

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