Neues beim Standard

Replik: ‚Albanisch. Nicht Englisch. ‚Sportske novosti: „Der Österreicher wütete nach seinem Treffer gegen Nordmazedonien, danach entschuldigte er sich sogar auf Albanisch (…)“‚

https://kurier.at/sport/fussball/fussball-euro-oesterreich-balkan-medien-marko-arnautovic-oefb/401414604

„Community-Supporter“. Ja, so sieht sie leider aus – die hiesige „Community“: klassistische Menschenverachtung (Prolet) en suite, PatriotInnen Nationalismen unterstellend, aber sich selbst für so wunderbar „wach“, „inklusiv“ oder progressiv halten.

Ich bin und bleibe jedenfalls stolz auf meine subproletarische Herkunft.

Warum auch nicht und worauf denn sonst? Als „Familienvater“ auf meine Kinder? Ich bin nicht (links)bürgerlich.
Auf meine „Fähigkeiten“? Ich bin ein erklärter Gegner d(ies)er Leistungsgesellschaft.

Wie ich die hier so vertretenen „Werte“, diese „Haltung“ und „Einstellung“ überhaupt nur verabscheuungswürdig finden kann.‘

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2022 II

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„The Dark Inside Me“, Deutschland und deutsche Geschichte

Replik (aus meinem Steam, nicht öffentlich): ‚Es sind keine allzu expliziten Sexszenen im ersten Teil vorhanden. Das wird bei Teil 2 anders sein („Chapter II“, zumindest das erste Spiel selbst ist absolut verwirrend in „Episoden“ unterteilt worden – wobei das Englisch darin grundsätzlich gebrochen erscheint, vor allem die Bildung des Plurals funktioniert auffällig nicht), deshalb das „adult only“ dort und damit die Sperre in Deutschland. Wer (ob Valve oder Publisher/Devs) darüber im Einzelfall genau entscheidet wissen wir glaube ich ja leider noch immer nicht: Genre-technisch handelt es sich bei diesem Verschnitt aus Sexploitation und „Hellraiser“ (Clive Barker) übrigens um klassische Point’n’Click-Adventures, wobei das erste „Lucius“ neben „Phantasmagoria II“ bislang glaube ich das einzige indizierte Adventure blieb.

Den Nationalsozialismus darin würde ich übrigens nicht emphasieren wollen, da auf Historizität so gut wie kein Wert gelegt wird und auch sonst nichts erklärt außer dass es thematisch die dunkelste Stunde der Menschheit darstellen möchte. Darüber hinaus nahe gelegt, dass das Auschwitz in diesem „Spiel“ (in dem teilweise Chipkarten Türen öffnen) sowieso nur im Kopf des Protagonisten stattfindet: ob diese Vorstellung nun „nur geschmacklos“ wäre, die Shoah verharmlosen würde oder sonst wie strafrechtlich relevant sei, kann ich nicht wirklich beurteilen, zumal die Sexualität keinesfalls auf den Faschismus bezogen wird und die Sexploitation allgemein zugunsten einer (sexualisierten) Gewaltdarstellung abnimmt, wie sie „politisch korrekt“ oder halt „psychosexuell“ auch bei Ryan Murphy vorkommen kann (Menschenfresser inklusive).

Ja, die Gegner werden mitunter „Nazis“ genannt, einmal wird eine Nackte aus einer Apparatur befreit die als Gaskammer bezeichnet wird und ein anderes Mal taucht ein „Dr. Mengele“ auf, erstaunlicher Weise aber nur als Statist (wahrscheinlich gibt es im zweiten Spiel mehr über diese Figur zu erfahren und könnte das auch wegen ihm gesperrt worden sein). Ansonsten ist die Verwendung von Swastikas jedoch auch nicht anders als bei „Indiana Jones and the Last Crusade“ – mir persönlich wären sie gar nicht aufgefallen.
Beim Autor mit Aspiration in Richtung Game-Design handelt es sich ja um einen türkischen, ursprünglichen (Untergrund-)Filmemacher https://www.imdb.com/title/tt3036548/ , die Titel würde ich deshalb auch eher als Ersatzhandlung für einen weiteren Film von dem ansehen wollen – filmische Techniken und (vorberechnete) Kleinigkeiten wie sie in Games sonst überhaupt nicht umgesetzt erscheinen stellen jedenfalls das herausragendste Merkmal dieser Spiele dar.‘

Nachlese „Die neuen Tugendwächter“ (von Anfang 2019).

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Werbung als Kunstwerk

Mit Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz:

Danke (Hund von) Bob Dole (Kämpfer für Menschen mit Behinderungen über Jahrzehnte hindurch, heutzutage 97 Jahre jung, aber was bedeutet das schon). Mein Lieblingskanal auf YouTube (einfach unbezahlbar, wenn das böse Sony die Videos zulässt).

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2022

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Action! Things to come

Comment: ‚I still can’t get my head around this short character introduction sequence in „Cyberpunk 2077“. How was this even possible then, without using SSD storage?To be honest, I never thought about this prior to the launch of „Ratchet & Clank – Rift Apart“, but a scene like the famous „Execute Order 66“ sequence of „Star Wars Episode III“ was up to this point impossible to pull off with real time graphics: what’s taken for granted in all of cinema was technically just not feasible in a medium that’s usually known for out of this world stuff and action/things far too expensive for real life.‘

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21. Jänner 2022

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Neues zu „The Last of Us, Part II“

Steam: ‚Es geht ja nicht nur um Äußerlichkeiten, etwa darum dass Attraktivität klar Lebenschancen erhöht, sondern auch um Widersprüche bei den „inneren Werten“: beim Standard schrieb ich vorhin in einer Replik, dass zwar ständig Stärken gefordert werden, aber dann doch Schwächen erwünscht sind – letztes Jahr etwa mit diesem Artikel https://www.gamestar.de/artikel/frauen-in-videospielen-ellie-the-last-of-us-part-2,3359023.html Das ist alles so unglaublich oberflächlich und peinlichst bestimmte, erwünschte Wesenszüge abklopfend. Also allein zur Figur der Ellie aus „The Last of Us, Part II“: ihr Glück im Spiel währt wirklich nur äußerst kurz, damit können sich vermutlich auch mehr Menschen identifizieren als sie zugeben wollen werden, dann hat sie garantiert nicht nur Schwächen sondern ist in vielerlei Hinsicht komplett zerrissen. Ich sagte ja schon, dass ich das Familienbild eher konservativ finde.
Hinzu kommen bestimmte Eigenschaften die eher darauf hindeuten, dass die politische Manifestation eine ganz andere auch noch sein könnte als sie diesem pseudo-egalitären „Propganda“-Liberalismus so vorschwebt: zum Beispiel nennt sie ihre Freundin mehrmals „Babe“, ich hatte das letztes Jahr hier bei diesem Tor (gate) explizit zu dokumentieren versucht https://www.youtube.com/watch?v=uxvQ1qVtA5I , als männliche Figur dürfte sie das ja gar nicht mehr.

Und als der Vater des Kindes im Bauch ihrer Freundin später zurückkehrt wird sie zum dritten Rad am Wagen, sie schreibt zwar in ihr Tagebuch dass es gut sei dass er wieder da ist und sie beschützt (man merkt aber dass sie lieber beides tun würde, die doppelte Männerrolle einnehmen, also losziehen, auf Menschenjagd gehen und ihre Freundin gleichzeitig beschützen), doch als sie wieder allein unterwegs ist bringt sie unbeabsichtigt eine andere Schwangere um.

Als Höhepunkt des Spiels – dann kommt es zur Konfrontation mit ihrer Antagonistin und aus deren Sicht wird alles neu von vorne erzählt.
Jeder Blickwinkel relativiert, doch den Blickwinkel der User die sich über das Aussehen von Aloy beschweren will von denen ja überhaupt niemand einnehmen. Dafür haben sie nur Verachtung übrig, sie faseln von „Liebe“ und „Empathie“ , „Spiele sind Liebe“, „feierten“ angeblich „Vielfalt“ von der sie so gerne reden, aber im Grunde verfügen sie über genau nichts von alledem – und keinerlei Bereitschaft dazu. Außer Vorurteile, Vorbehalte und Ablehnungen gegen – wie gehabt – alles „Spekulative“.
Glücklicherweise sind (noch) viele Spiele besser, stehen darüber – wie jedes Kunstwerk von einigem Rang. Das im Spiel ist etwa auf dramaturgisch hohem Niveau, aber in der Presse habe ich praktisch nur Blödsinn über das Spiel gelesen – allein schon weil über solche „Spoiler“ nicht ohne Vorbehalt berichtet werden kann. Narrative Videospiele und Videospiel-Charaktere darin können deshalb eigentlich gar nicht dargestellt werden, außer über so oberflächliche Phrasierungen und Gemeinplätze.
(…)‘ Nachlese: 1, 2, 3, 4.

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Neuer „Brief“ an Heiko Klinge

Kommentar, zweiter Teil – ab ‚Denn „wir“‚ – vollständig „zensuriert“, nur der Kopf (2/2) blieb veröffentlicht. Mehrmals versucht: ‚Sehr geehrter Herr Klinge!
Ohne von diesem neuerlichen „Beitrag“, den ich zweifellos erneut unglaublich menschenverachtend finden würde, wieder mehr als die Überschriften gelesen zu haben: in der Tat wäre es durchaus möglich über „Wichtigeres“ zu schreiben. So könnte so ein (Reddit-)Thread auch einfach ignoriert werden und nicht perfide dazu missbraucht allein hier über 750 Kommentare zu evozieren.
Da ich es schon früher gefragt wurde: ja, die sexuellen Interessen dieser Menschen qualifizieren sie aus meiner persönlichen und wissenschaftlichen Sicht eindeutig als kulturell abgrenzbare Gruppe von Menschen (nicht nur als Erfindung) und ich meine, dass diese Leute, diese Menschengruppe die solche gemeinsamen Interessen mehr oder weniger deutlich bekundet hat – so lange sie sich damit nicht gewaltmäßig gegen andere wendet oder Gesetze bricht – ihrerseits einen schützenwerten Charakter aufweist, moralisch und rechtlichen Schutz genießen sollte und keineswegs sozialer Gewalt wie hier ausgesetzt werden dürfte. Ich solidarisiere mich damit auch eindeutig mit ihr, weise es etwa zurück, dass ihre Interessen in der einen oder anderen Form weniger Wert oder „schädlicher“ wären als andere (so abstrus sie anderen wie mir auch erscheinen mögen).
Medien werden aus verschiedenen Gründen rezipiert, mit Figuren sich divers auseinander gesetzt: Sie mögen sich beruflich oder zum „Spaß“ mit Computerspielen beschäftigen, um „Kräfte“ oder „Fähigkeiten“ zu messen, das „Aussehen“ der Figuren dabei egal sein. Anderen ist genau das jedoch nicht gleichgültig, sie rezipieren Medien dafür unter dem Vorbehalt sexueller Motive.
Und so ein Thread könnte – wenn er schon so stört, unangenehm oder als belastend empfunden wird – stattdessen eben wirklich toleriert und übersehen werden, oder sogar – horcht! horcht! – verziehen werden: im Sinne von Meinungsfreiheit und tatsächlich gelebter „Vielfalt“ der Meinungen (böses Wort!) und demokratischer Erörterungen, das heißt nicht nur „nachhaltig“ das Logo für bestimmte erwünschte Menschengruppen zu ändern, aber dafür gleichzeitig als Hetzer vom Dienst gegen andere (mitunter erst neu ausgemachte und eben nicht als eigenständig erfundene, unliebsame) aufzutreten und deren Gefühle sakrosankt im Sinne dieser ständig wiederkehrenden Täter-Opfer-Umkehr zu verletzen, für deren Leben und Vorstellungen kein „Verständnis“ an den Tag legen zu wollen, sondern sie immer und immer wieder „nur“ auf diese Weise abscheulich zu diffamieren, zu denunzieren und zu beschimpfen. Auf widerlichste Weise die eigentlich schwächsten und „Verlierer“ unserer (Leistungs-)Gesellschaften, so Sie deren Lebensumstände wirklich nicht erkennen, auszugrenzen, also so – wie David Jaffe fabuliert hatte – jene denen (auf diese Weise) unterstellt wird Frauenkörper wenn, dann nur im Rahmen bezahlter Dienstleistungen zu kennen.

Denn „wir“, also die Öffentlichkeit, wissen derweil etwa (auch) immer noch nichts über Ihre sexuellen Interessen zwischen Computerspielen und dem VfL Wolfsburg – nicht dass es „uns“ interessieren würde.
Ich könnte auch als Betroffener diese neuerlichen Vorwürfe ganz einfach zurückweisen, aber bei den Betroffenen handelt es sich eben wohl nicht um Familienväter, die – weil sie ihre GeschlechtspartnerInnen nicht reduzieren dürften – ihren Minimalismus im Rest ihres Lebens exerzieren, so wie es in Design und Journalismus zum „guten Ton“ gehört, en vogue und opportun erscheint, weshalb sie an keinem „Aussehen“ von Spielfiguren interessiert wären: ich mag zwar keine leeren Wohnungen, aber wegen der sozialen Gewalt von Leuten wie Ihnen, die sie mit diesem „Beitrag“ einmal mehr vorstellig machen, die Publikationen Ihrer Mediengruppe dennoch nicht mehr hier bei mir haben (wie ich bereits einmal vor Monaten zum Ausdruck brachte – diese Hetze ging und geht derweil „munter“ weiter, ohne sie damit verharmlosen zu wollen).

Dabei hat das alles in Ihrem Land durchaus auch Tradition. An welches deutsche Schrifttum erinnert es mich wohl bloß, gruppenbezogene Menschenfeindlichlichkeit dermaßen beständig bezüglich sexueller Motive aufgeladen zu lesen? Was war die frühere „Munition“?
Vielleicht die Zeitung mit den vier Buchstaben in Hinblick auf Migration und Sexualverbrechen, so wie Boulevard in anderen Ländern auch „funktioniert“, oder wäre doch Herr Godwin vorgestürmt und hätte dafür eine noch passendere Antwort parat gehabt. Ungeheuerlich und verantwortungslos in jedem Fall.
Ich weiß leider nicht wie Ihren Artikeln angemessen zu begegnen wäre, das heißt ohne diese zu verharmlosen.

Also disqualifizieren Sie sich als „Tschornalist“ (ohne Sie damit verspotten zu wollen) am besten ruhig weiter selbst und rühmen Sie sich samt Ihren KollegInnen damit, wenn im Sinne des Aktionismus Eures neuen „bunten“ Logos die alten Feindbilder zwar vielleicht ausgedient haben, aber dafür einfach neue erfunden und entwickelt worden sind, zumal sich die fremden, potentiell windeltragenden, sexuell frustrierten Kellerkinder auf Reddit & Co. tagtäglich so wunderbar selbst anbieten?
Ohne eine Verschwörungstheorie bedienen zu wollen nehme ich jedenfalls an, dass Sie es nur waren welcher in der aktuellen „PC Games“, wie Herr Fränkel so humorvoll schrieb, einen Leserbrief verfasst hatte um Tipps für die Erstellung einer eigenen Internetseite zu erhalten: „hobbymäßig und ohne kommerzielle Absichten“* – vermutlich weil hier in der Redaktion schon so „gut verdient“ wird -, und Sie es nicht selbst „nötig hatten“ auf Reddit in eigener Sache unterwegs zu sein.

Wie dem auch sei. Jedenfalls alles Gute weiterhin! Und möge der VfL Wolfsburg nächstes Jahr wieder Deutscher Meister werden.

Mag. phil. Dr. phil. Jürgen Mayer,
Steiermark, Österreich

*PC Games 06/21, Seite 90′

Nachlese PC Games,

Heiko Klinge, David Jaffe.

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Advocati Diaboli

Von Steam: ‚Realsatire pur. Ich machte gestern den Fehler und hatte dazu auch kurz beim wohl immer noch als neobürgerlich zu verstehenden, einstigen Rohrspatz David Jaffe vorbeigeschaut – der war hinter seinem „männlichen“ Vollbart kaum mehr zu erkennen: https://www.youtube.com/watch?v=3dJwSb-1CXI ich glaub der bewirbt sich (damit) um einen neuen Posten als Lead bei einem Sony-Studio irgendwo, nachdem ja Cory Barlog, also sein Nachfolger von anno dazumal, die neuen unsäglichen, politisch korrekten „God of War“-Spiele machen darf. Auch als Kunden Prostituierter, also Profiteure der Sexarbeit, prangerte er die Reddit-Leute diesbezüglich an – so als ob die durchschnittliche Sexarbeiterin deren Frauenbild entsprechen würde.

Würde diesen Leuten welche sich über das „Aussehen“ von Aloy beschweren ja weitaus eher ausrichten, dass Ferrari bereits Ende des letzten Jahrtausends erstickt worden war – und es damit bewenden lassen – aber die Auskunft zweifellos wieder „niemand verstehen“: die Frage welche ich mir dabei stelle bleibt jedenfalls eine ganz andere.

Weshalb bedient sich die Videospielindustrie überhaupt an Modellen und Schönheitsidealen aus Hollywood oder der Mode-Branche, nur um sich nachher – in der Post-Production sozusagen – davon wieder politisch korrekt zu entfernen.

Das (unbeabsichtigte) Ergebnis kann sich zwar oft sehen lassen – so erinnert mich das Dreigestirn von „The Last of Us, Part II“ bestehend aus Ellie, Abby und Dina eher an die Güteklasse von „Pornodarstellerinnen“ die ich kenne und schätze (im Unterschied zu diesen schlechten Designern und Journalisten) und konnte selbst Sony samt Gewaltkomikerin Ashly Burch nicht verhindern, dass für „Zero Dawn“ hier am PC längerfristig der mit Abstand kreativste „Nackt-Patch“ publiziert wurde den ich je gesehen (und dokumentiert) hatte, aber manchmal frage ich mich schon ob solche Threads nicht von diesen „Geschlechtsgenossen“ im Design und Journalismus nicht extra in Auftrag gegeben wurden – nur um nachher deren „toxische Männlichkeit“ zu „kritisieren“ und die vorgebliche „Diskussion“ um das Stereotyp „sexistischer Gamer“ erst bewusst zu beleben.‘

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