Deutschland: Hickhack um (Nicht-)Freigabe für „Syndicate“-Shooter von Electronic Arts

Nachdem nun schon länger bekannt ist, dass das Mafia-Horrordrama „The Darkness II“ (mit Mike Patton, nach Image Comics) nur in einer zensierten Version in Deutschland als „Low Violence“, also gewaltgemindert, erscheinen wird, sieht es bei „Syndicate“, dem neuen wirtschaftskritischen SF-EA-Projekt der ursprünglichen „Darkness“-MacherInnen aus Schweden, den in Uppsala beheimateten Starbreeze Studios (The Chronicles of Riddick), noch immer unklar aus.
Da es anders als bei „Dead Space 2“ (auch EA) oder „Gears of War 3“ (Microsoft) letztes Jahr in „Syndicate“ heuer nicht um Gewalt gegen irgendwelche Monster, sondern Menschen geht, sehe ich ein glückliches Ende auch als unwahrscheinlich an: bereits bei „Bulletstorm“ von People Can Fly aus Warschau hat EA letztes Jahr leider bewiesen, dass sie ähnlich wie 2K Games bei „The Darkness“ um Gewaltminderungen für eine Veröffentlichung am deutschen Markt auch nicht verlegen sind.
„The Darkness II“ entstand in Kanada bei Digital Extremes und die kulturpolitischen Probleme mit der internationalen Videospielindustrie sind auch bei AAA-Titel so in Deutschland offensichtlich ungebrochen. Armes Herz von Europa 😦

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