Ersteindruck zu „Resident Evil: Operation Racoon City“ als Kommentar auf GamePro.de

Kommentar: ‚Ich denke, dass Presse und Gamer Neuentwicklungen vielfach einfach nicht (mehr) zu würdigen wissen und halte es jetzt schon für ein Quasi-„Best of Resident Evil“ das nicht nur stilistisch mehr als gelungen ist. Wenn Unsinn wie „Prototype“ oder „Darksiders“ hochgejubelt wird, aber „Perlen“ wie „Amy“ oder „Brink“ ähnlich verdammt werden, kann ich mich vielfach echt nur mehr wundern.
„Amy“ ist für mich bloß eines: zu schwer, aber ein „Gradius“ würde ich auch nicht deswegen kritisieren weil ich kein gut genuger Videospieler dafür bin. Ja kein gut genuger –
Der Titel bietet eine Vielzahl an Modi, wo wesentlich weniger auch schon gereicht hätte um auch so eine konsequente Weiterentwicklung von „Mercenaries“ darzustellen. Ich war im Vorfeld mehr als skeptisch und fand das Szenario völlig langweilig, sowie sah dabei keine neuen interessanten Charaktere in Sichtweite: bis sie sie alle endlich wirklich gezeigt haben. Also ich kann dazu nur WOW sagen, so wie sich die bei den bestehenden Altstars einreihen – gerade angesichts dessen welcher Stuss à la „Saint’s Row 1+2“, der dritte Teil davon war selbstbewusst wohl schon (etwas) besser, da zuletzt bei „Dead Rising“ rauskam (auch alles aus Kanada glaub ich) eine Meisterleistung. Nicht weniger.
Fehlt eigentlich bloß noch Milla Jovovich’s Alice – wenn sie darin nicht schon irgendwo als (DLC-)Charakter versteckt worden ist oder noch nachgeliefert wird. Alle Figuren sind ganz großartige Objekte der Begierde geworden – wie schon bei „Resident Evil 5“ und seinen ganzen DLCs.
Da verzeihe ich auch gern diverse Schwächen in der KI
Die Animationen welche hier schon beklagt wurden halte ich für nichts anderes als so gewollt –
Die Wertung ist aus meiner Sicht eine Frechheit und ein weiterer Grund auf solche Wertungssysteme endlich zu verzichten: ich mag auch etwas von 0-100 einstufen, aber bitte keine Objektivität vorgaukeln. An diesen Produkttests sehe ich bloß eines: dass die Leute hier immer noch die allerwenigsten Videospiele, falls überhaupt, als künstlerische Äußerungen ansehen und meinen darüber bestimmen zu können wie bei Automobilen, wo ein Design auch meist eine geringere Rolle spielt.‘

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