„Kritik“ und „Meinung“ – Kommentar bei „Stigma Videospiele“

Kommentar: ‚Soll es denn Aufgabe einer solchen Zeitung sein Ressentiments in einer Mehrheitsbevölkerung zu verstärken? Ich denke doch – nein: Gaming scheint in Deutschland diesbezüglich weiterhin ein Ventil zu sein bei dem negative Gefühle abgelassen werden können. Im Unterschied zu anderen Fremdheitserfahrungen in der Mehrheitsgesellschaft, wie etwa kulturellen Brüchen aus der Migration. Warum? Weshalb lässt das irgendeine größere Zeitung/Rundfunkanstalt nicht nur noch zu, sondern fördert diesen Populismus offensichtlich auch? Doch bloß im Wissen darum, dass Gamer keine Gruppe sind welche im Land irgendeinen eigenen Schutz geniesst. Deren Geschmack und Empfinden solcher Berichterstattung/“Meinung“ hilflos ausgeliefert bleibt.
Solange – auch hier – sich nicht gefragt wird was diese „Kritik“, eine aus meiner Sicht eklatante Verharmlosung von Äußerungen in diesem Zusammenhang, eigentlich (alles) ausdrückt – es gelte deshalb nicht nur irgendeinen wie auch immer gelagerten „differenzierten“ Umgang mit Videospiele(rInne)n zu fordern, sondern erstmal auch die Zugänge und kulturellen Vorstellungen dieser „Kritik“ daran zu hinterfragen. Differenzierungen können schließlich auch zu nichts als weiteren Ausgrenzungen führen -‚

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