„Tierfreundlichkeit und Menschenfeindlichkeit“: weiterer Kommentar beim Standard

Kommentar: ‚Als Nachkriegsgeneration würde ich als Historiker eher die meiner Großeltern bezeichnen, nicht meine oder noch jüngere Menschen: das erinnert mich an den Grazer Amerikanisten Michael Fuchs, der sich schonmal über das „Hunde-Umbringen“ in
„Wolfenstein“ empört hat. Wer soll bei Fiktionen vorschreiben wie mit Geschichte umzugehen wäre? Nur ein perfider Realismus kann aus meiner Sicht einem so postmodernen Medium wie es Games sind unterstellen Geschichte revisionieren zu wollen. Oder sind diese EntwicklerInnen etwa Rechtsextreme?
Spiele stellen nunmal oft (alternative) Möglichkeiten dar. Verschiedene Möglichkeiten, und wer damit nicht zurecht kommt dem werde zumindest ich jedenfalls nicht goutieren. Hunde mögen von den Nazis auch nur missbraucht worden sein, aber Tierfreundlichkeit und Menschenfeindlichkeit gefällt sich bis herauf zur „Kronen Zeitung“ doch nachweislich ganz gut. Etwas anderes als diese Erkenntnis zu artikulieren kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren –‚

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