Martin Lindner über Manfred Spitzer…

Lesenswerte ‚Zwischenbilanz zu Spitzers „DigitaleDemenz“ bei CARTA: „Das Buch ist nicht ernst zu nehmen. Aber es hat keinen Sinn, sich über Spitzers Talkshow-Triumphzug lustig zu machen. Alle, die dazu lustig twittern, sollten sich an die eigene Nase fassen: Wir sind nämlich selber schuld.
Warum haben wir, die Web 2.0-Fraktion, diese Leerstelle gelassen, in die er sich jetzt so begeistert wirft? Warum kann ein ernsthaft besorgter Mensch sich kein Buch kaufen, in dem wir uns vernünftige Gedanken über all das machen: Werden Jugendliche, die (auch digitale) Schriftkultur nicht können, jetzt vollends abgehängt?“

Deutsche Selbstkritik? Nicht wirklich – es wäre nicht Lindner würde Spitzers kulturellen Sauberkeitsvorstellungen und dieser ureigenen Fremdenfeindlichkeit nicht auch heftig zugestimmt werden. Menschen wie mich offensichtlich völlig verachtend: „Was machen faschistoide Ich-ballere-alles-ab-Stirb-langsam-Spiele und Überall-Porno in den Köpfen?“
Irgendwie scheint Lindners Text darüber hinaus auch noch den Eindruck erwecken zu wollen als wäre „Digitale Demenz“ Spitzers erste populäre Buchveröffentlichung gewesen…

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