ORF bezeichnet traditionelles Videospiel-Geschäftsmodell als „Play and Pay“…

Wenn dann „Pay and Play“, oder? NEWTON
Auch DLC und „Indie“ scheint da mit F2P begrifflich etwas durcheinander gekommen zu sein: erstens sind geringere Beträge für ganze Spiele eher bei „Indie“-Spielen zu entrichten, und zweitens stimmt es zwar, dass die Branche momentan auf Gratisangebote (und eine Bezahl-Abhängigkeit damit) setzt, zumindest hypothetisch, aber solch alternative Geschäftsmodelle waren bislang wohl gerade für unabhängigere Studios jenseits der angestammt großen Konzerne eine lukrative Einkommensmöglichkeit. Ich behaupte mal, dass es heutzutage in jedem Fall mehr „Indies“ gibt die mit „Free to Play“ arbeiten, als große Publisher wie Multinationale – international zumindest jenseits von Südkorea. Und ich hoffe mal, dass der finale Bericht über solch ideologische Sperenzchen hinaus gehen und auch wirklich erklären wird, worum es dabei eigentlich ginge, nämlich dass das „Free to Play“-Konzept (mitsamt seinem Suchtpotential) für viele anspruchsvollere Games-Konzepte einfach nicht taugt.

Könnte es sein, dass die Bezeichnung von Zeitungsartikeln wie diesen herrührt, welche zwischen „Free-to-Play and Pay to Win“ unterscheiden woll(t)en: IGN. Aus Verkürzung?
Falls ja, fände ich das schon schlimm – noch dazu bei einer Sendung mit (populär)wissenschaftlichem Anspruch…

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