Neuer Kommentar zu Thomas Lindemann

Im VDVC-Forum: ‚Das widerspricht sich aber ordentlich mit dem was er beim Spiegel über „The Last of Us“ von sich gab. Damals bemängelte er noch, dass es „keine gute Gewalt“ geben könnte. Nannte das pikanter Weise nicht einmal ein Dogma, sondern einen „Diskurs“ wie in die Filmwelt hätte.
Jetzt referiert er zweimal Texte anderer die in eine ganz andere Richtung gehen: einmal die positive Zeit-Rezension von „BioShock Infinite“. Wo es gerade beim Spiegel dazu ja auch eine ganz andere, wenn schon nicht empörte dann in jedem Fall enttäuschte Wahrnehmung gab – warum die Gewalt nötig sei, ob einmal ein Spiel kommen würde in dem nicht geschossen wird, so als ob es diese gar nicht gäbe – und ob es nicht auch ohne (Gewalt) ginge etc. Jetzt kritisiert er sogar, dass kein Mensch in der deutschen Presse das Spiel rezensieren wollte, weil es nur angeblich nicht so wichtig wäre, heuer irgendwie (seltsamer Weise) längerfristig unterging. Ja was jetzt: wen sollte das wundern, ist es nach der einen informierten Rezension ja gewissermaßen schon nur so ein weiteres „Gewaltspiel“ gewesen… Der tut gerade so als ob er da im luftleeren Raum schweben würde, das heißt ohne die ganzen Görigs, Lischkas und Stöckers überhaupt zu kennen.
Und zweitens den kritischen Artikel zum DCP heuer – der sich fragte warum „Deponia“ und nicht „Spec Ops: The Line“ als „Gewaltspiel“ gewann: kritisiert mit den Satz wonach es „nichts mit Gewalt“ sein dürfe… Ja, denn die Antwort haben Sie doch unlängst selbst (mit auf den Weg) gegeben, Herr Lindemann, möchte ich hinzufügen… Hat, neben unliebsamen Stereotypien, doch erst kürzlich für Sie die „Gewalt“ auch „das Letzte“ eines „Machwerks“ ausgemacht.
Also langsam komm ich mir als dessen Leser ziemlich gefrotzelt vor. Der sollte besser mal eine klare, vielleicht halt doch undogmatischere Linie in und mit sich selbst finden: oder kommt es etwa darauf an wo er gerade schreibt? Denn alles was er, bis auf die WASD, referiert, sind andere Zeit-Artikel…‘

Seite 1 und 2 des neuen Lindemann-Textes bei der ZEIT. Und Lindemann über „The Last of Us“ beim Spiegel, Christian Stöcker zu „BioShock Infinite“, sowie Konrad Lischka letztes Jahr über „The Walking Dead“

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