Oprah Winfrey…

bleibt auch beim Standard unerkannt: ‚Den Antiamerikanismus hier in allen Ehren (oder lieber doch nicht), aber Oprah ist nach der britischen Königin ungefähr die zweitberühmteste lebende Frau der Welt. Sie bestimmt
nicht nur Fernsehen sondern mit einiger Begründung auch Buchmärkte und hat sich in den letzten Jahrzehnten ebenfalls immer wieder mit engagierten Filmen hervorgetan, etwa 1998 mit Nobelpreisträgerin Toni Morrison’s „Beloved“ oder erst unlängst bei „Precious“. Und wahrscheinlich gibt es außer vielleicht einen Papst nicht einmal mehr berühmtere Männer: Prominenz einigermaßen zu kennen würde ich bei einem solchen Gewandgeschäft im Übrigen schon als Voraussetzung für den Verkauf dort bezeichnen, und gerade sie nicht zeugt für mich (nicht nur) deshalb schon von einigem Rassismus. Aber vom Publikum einer Zeitung die soziochauvinistischen Figuren wie Robert Misik immer noch eine Plattform bietet sollte ich halt keineswegs (auch) zuviel verlangen –

„Im Übrigen sind Sie Teil des Standardpublikums“ Das bezweifle ich wohl. Siehe die (übliche) Reaktion auf dieses, eines meiner Postings: „aber danke für die kleine einsicht ihrer Weltanschauung. pfui Teufel!“ Oder wie soll jemand wie ich zu so einem
Publikum auch gehören? Wenn mit Andersdenkenden wie mir so umgesprungen wird, in der hiesigen Anonymität – und wie auch immer, mit welcher Annahme einer eigenen Überlegenheit, Rassismus hier sonst (erwünscht!) definiert wird: oder auch nur Weltoffenheit, wenn es etwa „weltfremd“ wäre Kenntnisse einzufordern… Und ausnahmsweise einmal keine Vorurteile, denn das wäre demnach ja „weltbekannt“, diese Unkenntnisse anzunehmen, oder was auch immer das Gegenstück zu diesem Realismus sein soll. Vielleicht ja sogar angebliche Weltoffenheit: anzuerkennen, dass Tagesfernsehen eine gewisse Bekanntheit (im 20. Jahrhundert gewonnen) hat, das „irre“. Und kennt jemand vielleicht nur Oprah, aber nicht die eingebildete Tradition einer Queen, dieser „trash“
würde nur umso mehr verabscheut werden. Denn so geht die erfahrungsgemäß geschulte Menschenverachtung hier – (leider) nicht anders…

Wie meinen? „Die Queen“? So als ob es gleich nur eine Königin gäbe auf der Welt… Und diese auf eine einzige Sprache bezogen.
Nein. Das begrüße ich sicher nicht –
Und was für eine Tradition von Kriegen oder Unterdrückung soll das bitte auch sein, oder lieber doch (wieder) nicht gefragt. Gegenüber welchen angeblichen Fernsehabfall – im hiesigen europäischen Hinterland. Nostalgie?‘

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Über pyri

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