Nun vorgebliche „Liebe“ beim Standard…

Zu „Bilder und Geschichten vom falschen Krieg“: ‚Weshalb die Gewaltdarstellungen „unkritisch“ sein sollen wird natürlich nicht gefragt, also statt – der vielleicht noch angenommenen – Selbstreflexion immer wieder nur mehr oder weniger übl(ich)er Fingerzeig. Geschweige denn was da überhaupt unter
„Kritik“ verstanden wird: stattdessen mechanistische Körperbilder über Adrenalinausschüttungen und Co. Und auch „Erlebniskultur“ statt „Erinnerungskultur“, weil unter einer angemessenen Erinnerung offensichtlich schon was ganz anderes verstanden wird.
Darüber hinaus: welche Einseitigkeit? Videospiele stellen meistens mindestens zwei dar, jedenfalls im Multiplayer. Fehlen tut darin eher eine dritte zivile, wobei kommerziell ausgegrenzte Serious Games wie „Global Conflicts“ diese auch überbetonen könnten. Daran gibt es keinerlei „Kritik“. Bleiben große Versuche wie „Spec Ops: The Line“ übrig, wenn „Call of Duty“ schon immer mehr in Richtung Action-Genre ging. Doch wieso wäre „Homefront“ oder „Medal of Honor“ keine Kritik? Was „Unterhaltung“ -‚

Replik: ‚Früher war mein „Hass“ demnach noch verständlich(er)? Weshalb sollte ich mir dann noch die zusätzliche Mühe machen da etwas extra, wofür auch immer, zu sammeln, wenn Sie mich jetzt schon nicht (mehr) verstehen. Nur damit Sie mich noch mehr ignorieren
können und mit meinen „Tiraden“ nicht einmal hier unten belästigt werden? Und das hier ist doch keine Publikation der Videospielpresse, also erwarte ich mir auch keinen „Gamesjournalismus-Mainstream“. Dass etwa Peter Tamte nicht mehr weiterarbeiten konnte ist dabei ja wohl auch das Verdienst eines solchen Journalismus gewesen – wie „gehässig“ und „unverständlich“ diese Anmerkung auch immer wieder sein mag.
Ja, meine Einwände zu dieser einseitigen Vorstellung von „Kritik“ sind grundlegend und würden deshalb auf einzelne Artikel bezogen auch keinen Sinn ergeben. Sie sind darüber hinaus bereits gut dokumentiert.
Vielleicht erklären Sie mir im Gegenteil ja mal was an meinen Schreiben überhaupt „gehässig“ sein soll. Das versteh ich nämlich nicht‘

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