Diesmal: Herr W., O. und die bösen „Konsumenten“

Wieder beim Standard: ‚Einen Privilegierten und dessen Familie zu (auto-)viktimisieren, damit mindestens halbverrückt-aggressive Videospieler
vulgo „Konsumenten“ eine stalkende Netz-Öffentlichkeit symbolisieren können um wieder mal die Überlegenheit der eigenen Sozialität zu stilisieren. Und dieses Opfer bekommt natürlich gleich auch die Gelegenheit seine Leidensgeschichte unter Beifall einem großen Publikum zu präsentieren, wobei das natürlich nicht „kritisch“ gesehen wird.
Nach dem Motto: bleibt bloß unter Euch! Grenzt schön weiter ab und aus, erzählt nur nicht was Ihr wirklich denkt, verstellt Euch, seit vorsichtig was Ihr wem sagt. Lügt wenn nötig, aber denkt an das Gesundheits- und Sicherheitsdispositiv: Datenschutz und Privatsphäre. Einmal Massenmörder, dann wieder Sexisten oder Psychoterroristen. Ja, das gefällt Herrn W. Da schreibt er gleich einen langen Artikel – abysmal‘

Nachtrag 9. November: ‚“Witcher“ ist
sexistisch, vor allem der erste Teil mit seinen ganz üblen Frauen objektifizierenden Sexkarten. „Mass Effect“ militaristisch vorwärts-verteidigend völkerrechtswidrige Kriege vorbereitend und tut dabei nebenher noch den dritten Weltkrieg romantisieren. Sowie „Dragon Age“ sowieso gewaltverherrlichend und voller Rassismus fast so schlimm wie „BioShock“.
Alles ganz klar, wenn Herr W. für Herrn Bronner „Berufss.“ wird
Denn wie schon Kurt Krenn wusste, natürlich der mit zwei „n“, zählt nur die beidseitige Umarmung!

Nein, im Ernst. Dass der Inhalt des Blogs im Print meinem eigenen Denken weiterhin diametral entgegen steht durfte ich wohl erwarten. Dennoch besser als würde nur bei Amokläufen oder zur Messezeit über Games was in der Zeitung stehen.

(…)

Mit Genre-Konventionen wird sich da niemals abgefunden werden,
weil sie genau das Kalb unterlaufen um welches da beständig kulturell normiert getanzt werden möchte, also die Authentizität.
Dafür müssten Videospiele irgendwann schon so etabliert sein wie das Musiktheater, wo sich in der Oper auch niemand darüber beschwert dass gesungen wird.
Und wenn Videospiele tatsächlich die Gewalt für Sexualität aufgeben würden, wären diese wieder dem Vorwurf ausgesetzt sexistisch zu sein, selbst David Cage betraf das schon, oder über patriarchale Muster die über „Frauenbilder“ zu bestimmen gedenken gleich misogyn
Es gibt schließlich kaum etwas diskriminierenderes als die allermeisten überheblichen Vorstellungen von „Inklusion“, denn die Frage was nur mit einbezogen werden möchte wird dabei schonmal kaum je gestellt‘

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