Weiteres zu angeblicher Geschlechterparität

Wieder beim Standard: ‚Also ich halte diese zumindest annähernde Geschlechterparität für einen blanken Mythos, der das Core-Geschäft, also dort wo die meisten Milliarden umgesetzt werden, praktisch überhaupt nicht betrifft. Aus empirischer Sicht gibt es auch kaum
Untersuchungen welche anderes stützen würden, also wo Frauen im AAA-Bereich nicht tatsächlich hauptsächlich bloß beim alten Stereotyp der „Sims“, vielleicht noch einem „Final Fantasy“ oder bei manchen Nintendo-Titeln wie „Animal Crossing“ zu finden wären, aber sonst jetzt in Browser auf Facebook oder halt weiterhin „nur“ bei „Solitaire“. Und das betrifft keineswegs bloß Gender, sondern auch das Thema Alter: bei Letzterem gab es, aus den USA glaub ich, zuletzt sogar mal die Enthüllung über eine entsprechend manipulierte Statistik.
Und ich kann mich diesbezüglich eigentlich auch nur wiederholen: mit aller Gewalt scheinen hier völlig kritikresistent und ignorant brutale Normen durchgesetzt werden zu wollen, wie Frauen „realistisch“ nicht wären
(…)
Über deren Erscheinungen wie „Bilder“ in Videospielen in einer mehr als aufdringlichen Weise bestimmt, weil sie eigenen Idealen von Literalität oder Sozialität offenbar nicht entsprechen, diese obszön wären, nicht mehr „zeitgemäß“ usw. Während
Videospiele weiterhin für eher junge, heterosexuelle Männer hergestellt werden, inszeniert, weil sie genau diesen Ausdruck problematisieren wollen. Deren Sexualität so nicht sein dürfte.
Deshalb wird dieser Geschlechterkampf gegen fremde Sexualitäten von Minderheiten jenseits einer neuen Bürgerlichkeit inszeniert, der eigentlich gar nicht existiert. Denn diese Inszenierung ist natürlich auch leichter als etwas gegen den tagtäglichen Sexismus in „Call of Duty“ und Co. zu unternehmen, oder dass bestimmendes Personal in der Industrie immer noch überwiegend männlich ist. Von der Gehaltscheere rede ich gleich gar nicht –
Ohne dass über diesen eigenen Chauvinismus je gesprochen werden würde – wie heteronormativ und patriarchal diese ständigen
(…)
Bestimmungen etwa selbst sind. Und irgendein Widerspruch macht da erfahrungsgemäß auch keinen Sinn, weil jedes Andersdenkende Schreiben diesbezüglich – so wie etwa wohl erneut auch
dieses hier – nur mit eigenen weiteren Vorurteilen und Zuschreibungen entsprechender Geschlechterrollen schubladisiert werden wird.
Die „FIFAs“, „NBAs“, „Maddens“, Rennspiele, Flugsimulatoren, „Battlefields“, „GTAs“, „Mortal Kombats“, „Tekkens“, Hideo-Kojima- oder Cevat-Yerli-Werke bei deren Publikum Frauen keine Minorität ausmachen würden müssen erst erfunden werden – aufgrund welcher Ressentiments das auch immer schlimm sein soll: die traurige Realität bleibt für mich jedenfalls schon jetzt eine unter Inklusion in erster Linie die Ausgrenzung von Unliebsamem verstehende Berichterstattung wie diese hier, anstatt endlich mal vielfältigen Ausdruck für mehr Menschen insgesamt zu fordern, egal ob Konstruktionen von „Männern“ oder „Frauen“ -‚

Eine Reaktion auf mein jüngstes Schreiben erfolgte naturgemäß auch weiterhin nicht

Advertisements

Über pyri

PYRI / / (Pyri) / —— pyri. Steiermark/styria
Dieser Beitrag wurde unter Almrausch-Urteile, Alternative Lebensweisen, Arbeitswelt und Realismen, Österreich, BärInnendienste, Chauvis, Freiheiten, In eigener Sache, Post vom Mayer, Wirtschaft und Kulturelles abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s