„War. War never changes.“

Kotaku will nun doch den Anfang von „Fallout 4“ erfahren haben. Also nach dem Hoax eines in Eigendefinition „Selbstsüchtigen“, auf den auch ich hereingefallen war.
Wirklich in Boston und wieder mit einem DJ (via Viacom), allerdings namens Travis Miles und nicht dem Three Dog aus dem dritten Teil, wie schon länger (tatsächlich bereits seit Jänner) vermutet wird.

Das Spiel beginnt demnach mit einem Monolog von Seiten des wie gehabt entweder männlichen oder weiblichen Player Characters: „In the year 1945, my great-great grandfather, serving in the army, wondered when he’d get to go home to his wife and the son he’d never seen. He got his wish when the U.S. ended World War II by dropping atomic bombs on Hiroshima and Nagasaki.
The world awaited Armageddon. Instead, something miraculous happened: we began to use atomic energy not as a weapon, but as a nearly limitless source of power. People enjoyed luxuries once thought the realm of science fiction.
But then, in the 21st Century, people awoke from the American Dream. Years of consumption led to shortages of every major resource. The entire world unraveled.
We now stand on the brink of total war – and I am afraid. For myself, for my wife, for my infant son. Because if my time in the Army told me one thing…
It’s that war… war never change“ (Quelle Kotaku)

Und ist gewissermaßen scheinbar ein Prequel das erstmals unmittelbarer vor oder nach der Vernichtung einsetzt. Auch wurde in den vorangegangen Teilen meinem Eindruck nach kaum erklärt, dass es in der Welt von „Fallout“ vor dem Atomkrieg zu einem besonders starken nuklearen Technikboom, etwa à la den „Jetsons“, gekommen wäre. Der retrofuturistisch-satirische Charakter des Settings ergab sich für mich eher fließend aus einer gewissen Naivität vor und nach der Katastrophe, und „Fallout 3“ konzentrierte sich diesbezüglich schließlich mehr auf den absurden Konflikt mit China: vielleicht gelingt es dem neuen Spiel dadurch aber mal, den so oft nur musealisch wirkenden Gegenständen der postapokalyptischen Spielwelt mehr Leben einzuhauchen.

Update 13. Dezember: der polnische Download-Handel GOG.com verkauft noch etwas weniger als 24 Stunden sowohl „Fallout 1&2“, als auch „Tactics“ für aktuelle Windows- und Mac-Plattformen inklusive etlicher Extras wie etwa der 2002 veröffentlichten „Bibel“ von Chris Avellone, sämtlichen Soundtracks etc. angepasst gratis, das heißt alle drei von 1997 bis 2001 für den PC publizierten Titel sind DRM-frei vorübergehend kostenlos verfügbar – aktuell scheinen deren Server aufgrund des Sales jedoch leider überlastet zu sein…

Advertisements

Über pyri

PYRI / / (Pyri) / —— pyri. Steiermark/styria
Dieser Beitrag wurde unter Alltäglichkeiten, Amerika, Arbeitswelt und Realismen, Die Welt wird auf der Erde verteidigt, Wirtschaft und Kulturelles abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s