Neue Äußerungen zur „1%“-Regel von Electronic Arts

Im VDVC-Forum: ‚Ich habe das hier (…) jetzt wohl schon öfter geschrieben, aber nur die Multiplayer-Server werden nach dieser Regelung einfach abgeschaltet. Und nur weil EA afaik darüber auch sämtliche Werbung laufen lässt betrifft dies wenn dann ebenfalls alle Online-Funktionen.
Das ist aber ein Vorgang der gerade bei Sportspielen leider üblich ist und EA ist dabei sogar noch eine vorbildliche Ausnahme und wartet mit ihren 1% eben bis zu drei Jahre: 2K hingegen dreht jedes Jahr die Server sofort ab, nachdem ein neues „NBA“ von denen erschienen ist. Deren Server laufen immer nur genau ein Jahr und ihre jährlichen Sportspiel-Updates werden sich gerade darüber finanzieren, wenn sie nachdem noch online gespielt werden wollen. Nur spricht darüber niemand –

(…) Und auch betrifft es ebenfalls nicht den Zugriff auf oder die Nutzung von dem ganzen Spiel, das heißt vor allem ihre Konsolen-Sportspiele. Die PC-Version von FIFA ist immer noch, und seit es den Fußballmanager nicht mehr geben wird umso mehr, eine große Ausnahme bei EA
Ich verstehe zwar, dass solche Meldungen aus Origin-Sicht verwirrend sein können. Das hindert aber nicht sich zu informieren –
(…) es ist vielleicht noch verwirrender das zu sagen, aber es gibt bei FIFA mittlerweile sogar zwei virtuelle Währungen und nur eine davon ist bislang über echtes Geld monetarisiert worden. Der Rest wird ähnlich verwaltet wie uPlay auf Konsolen, also wenn der Online-Modus wegfällt sind nur ein paar Goodies nicht mehr einlösbar.

(…)

Vielleicht doch noch zusammenfassend was die „EA Online Services“ sind: das sind keine Hotlines, Installationen von Patches oder sonstige Inhalte, sondern ein Zusatzdienst zu gegebenenfalls vorhandenen Diensten den EA bei afaik allen ihren Spielen die eine Multiplayer-Komponente (edit: online!) aufweisen, einsetzt.
Also die „EA Online Services“ sind auch nicht Origin, Steam oder der PSN.
Das heißt: obwohl jemand etwa 60 Euro im Jahr für Multiplayer auf Xbox LIVE zahlt kann so jemand trotzdem noch keine EA-Spiele dort online spielen, sofern er (oder sie) sich nicht bei diesem EA-Dienst eingeloggt hat.
Lokalen Multiplayer betrifft das jedoch nicht, sofern er angeboten wird. Die „EA Online Services“ sind darüber hinaus mittlerweile prinzipiell kostenlos, da EA – im Unterschied zu etwa Sony – den 10/15-Euro-„(…)Online Pass“ aufgegeben hat*. Es gibt jedoch auch Funktionen wie auf Konsolen bei Sportspielen das „Season Ticket“ von EA Sports, womit kein Spiel mehr gekauft werden braucht um es mal kurz zu spielen – das zu erklären würde aber zweifellos viel zu weit führen.

(…) es gibt (…) auch Singleplayer-Modi die in eigenen Online-Formen gespielt werden (bei EA gerade in „Madden“ seit 2012): ich glaube es wird dabei nicht verstanden wie sich diese Services entwickelt haben. EA hat vor ein paar Jahren bei FIFA etwa den „Football Club“ eingerichtet und seitdem werden Fortschritte, zum Beispiel bei FUT, auch jedes Jahr übernommen. Das geht alles mehr in Richtung MMO, gerade zuletzt anhand der ganzen Second-Screen-Apps welche nur darüber funktionieren können, und die Forderung wäre wirklich in etwa so als wolle jemand ein MMO lieber selbst hosten.
Ich verstehe schon, dass es den Drang gibt Spiele immer privat (unter sich) auszurichten, wo dann wesentlich mehr – oder überhaupt – Kontrolle besteht, aber so funktionieren diese Dienste schon lange nicht mehr – können dies über ihre Verwaltung auch gar nicht mehr.

(…)

* dadurch wurde etwa auch der Steingolem Shale („The Stone Prisoner“-DLC, 15 Euro) für „Dragon Age – Origins“ kostenlos, weil EA bei seinen Pässen nicht nur den (in dem Fall sowieso nicht vorhandenen) Multiplayer blockiert hat, um einem Gebrauchtmarkt damit zu schaden. Während Sony auf der PS4 nur deshalb keine Pässe mehr haben wird, weil sie dort für den Multiplayer jetzt ohnehin auch (wie Microsoft) Geld verlangen. Offiziell haben sie die Pässe zwar ebenfalls auf der PS3 fallen gelassen, aber nur für neue Spiele – die First Party sowieso nicht mehr kommen werden.‘

„Resistance – Burning Skies“ erschien auch für die Vita noch mit (bei Sony früher „Network“-)Pass. „The Last of Us“ war Mitte 2013 jedoch das letzte Sony-Spiel damit – was „Killzone – Mercenary“ gewissermaßen wieder zum ersten ohne machte. PS3- und Vita-Multiplayer bleibt (vorerst) jedoch gratis.

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