„Gut und Böse“? Oder: die Beschäftigung mit „Gewalt“

BBC. Standard: ‚Wäre das nicht
eigentlich die Aufgabe von Schulen, beziehungsweise dahingehend für eine Bildungsreform? Also dass bei Kindern, Jugendlichen ein weniger eindimensionales Denken forciert wird, als es etwa mir noch ursprünglich leider so beigebracht worden ist?
Oder was wird aus der Entwicklungspsychologie da eigentlich „funktionalisiert“ – geschweige denn dann von derlei Sozialwissenschaften aufgenommen.
„Spielen Ihre Kinder viel Gewaltspiele?“ Nein, aber ich lese wohl eindeutig viel zu viel „Gewaltzeitung“, die mir scheinbar unbedingt eintrichtern will was „Gut“ und „Böse“ sein soll. Mich würde ja mal eine ähnliche „Studie“ zum (Gewalt-)Fernsehen interessieren – durchaus auch mit Jugendfreigabe, also etwa über „American Horror Story“, „Boardwalk Empire“.‘
Hauptsache Henry Kissinger bekam den Nobelpreis

Dazu passend noch eine Replik: ‚Weil diese Forderung etwa keine „Gewalt“ wäre?
Und wen „nervt“ das – vielleicht sollten Sie einmal beginnen sich weniger mit Gutem und Schönen allein zu beschädigen und anfangen damit, also mit „diversen Gewaltspielen“, auseinander zu setzen. Bevor Sie sich vielleicht fragen was derlei Forschung überhaupt sein soll deren Inhalt und Sinn ergründen, anstatt ständig auf irgendwelche „Wirkungen“ zu pochen oder sich darüber mittels diverser Ideologien zu empören. Natürlich nur die „negative“ Gefahr, „gegen Gewalt“ oder für etwa „Frieden“.
Einfach nur beleidigend, to say the least, Ihr „genervt“ sein -‚

Sowie: ‚Ich würde gar nicht so weit gehen: in der Entwicklung Grundunterscheidungsmerkmale zu etablieren ist sicher
richtig und wichtig. Im Supermarkt einem Kind etwa beizubringen, dass ein Stück Schokolade nicht einfach mitgenommen werden kann, ohne dass dafür bezahlt wird, ist eine Sache.
Daraus jedoch den Eindruck zu vermitteln, dass ein Ladendieb grundsätzlich ein schlechter Mensch wäre eine ganz andere. Da ergibt sich eine Vielfalt an Problemen und Bedrohungsszenarien gegenüber Andere wie Fremde. Auch was zum Beispiel Armut betrifft.
Wobei etwa in Deutschland über diverse Vereine gegen „Mediengewalt“ noch viel jüngere Personen untersucht werden, obwohl bei von deren Agitationen betroffenen Titeln praktisch schonmal kaum je eine rechtliche Grundlage für deren Nutzung besteht. Nur ist das aber auch bloß eines von vielen Problemen bei dieser Forschung.‘

Und was waren dann diese „anderen“. Wieso ist sonst die „Gewalt“ im Spiel. Weshalb erscheint es selbstverständlich, wenn bei Videospielen davon gesprochen wird, bei Fernsehsendungen aber immer weniger – solche Untersuchungen als „Studien“ oft nicht einmal mehr finanziert erscheinen. Sowie diese negative Formulierung „erschweren (…) zu unterscheiden“: warum überhaupt jene Vorstellung negativer Effekte und nicht:
„Gewaltspiele helfen Teenagern dabei einseitige Moralvorstellungen zu überwinden“‚

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