Neue Kommentare zu „The Elder Scrolls Online“

Beim Standard: ‚Ich halte die Critique für unfair und ein gutes Beispiel dafür dass Videospiele die in keine Schubladen passen sowie jenseits von Topoi wie „Überleben“ oder einer Befriedigung von Genre-Bedürfnissen angesiedelt sind, heutzutage nur denkbar schlecht aufgenommen werden. Ein anderes Beispiel ist für mich die PC-Version von „Deus Ex – The Fall“: das Spiel ist ein MMO und demnach keine singuläre Allmachtsfantasie. Auch kann ich die Vorbehalte gegen das Abomodell nicht nachvollziehen, da es sich eben nicht wie „Guild Wars“ spielt und so auch mit keinerlei F2P-Ertragsmöglichkeiten belästigt. Allein in Morrowind außerhalb von Vvardenfell und Solstheim zu sein ist eine Freude welche ich nicht missen möchte –
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Den Begriff (MMO) mache ich nicht daran fest wie viele Leute an einer Sache beteiligt sind, sondern wie etwas aufgebaut ist. Und da fällt es nunmal in die Kategorie und da gibt es nicht, wie in „Guild Wars“, außerhalb von Versammlungsbereichen bloß Instanzen. Denn diese Orte in „Guild Wars“, wo immer andere Menschen anzutreffen sind, funktionieren im Prinzip nicht anders als Lobbies, finanzieren ein solches Spiel aber erst. Während es sonst heißt: entweder Abo oder Monetarisierungsdesign. Und da bin ich froh, dass Bethesda vorerst das alte Abomodell gewählt hat. So würde ich eher in Zweifel ziehen ob „Guild Wars“ ein MMO ist. Und als zweites zeigt das neue „Final Fantasy XIV“, das trotz der ganzen F2P-Flut auch solche Konzepte noch funktionieren.
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Der hohe, tatsächliche höchstmögliche, Einstiegspreis hat mich anfangs auch überrascht. Mittlerweile ist es jedoch bereits deutlich günstiger zu bekommen. Ich habe die europäische Lizenz schon zum Launch für unter 44 Euro erhalten, bei Green Man Gaming. Überhaupt ist der Shop ein Tipp wenn es um Third Party DRM geht, deren eigenes (Capsule) würde ich hingegen eher meiden – Seit „Daggerfall“ hat Bethesda Tamriel nur mehr ausschnittsweise umgesetzt, also in sämtlichen Spielen mit moderner Technik – seit „Morrowind“ 2002. Unterstützt T/ESO – dann ändert sich das in den nächsten Jahren. Momentan ist glaub ich ja nicht einmal noch ein Drittel des Kontinents im Spiel…‘

IDG hat derweil Videos von Zenimax über die Synchronarbeiten zusammengestellt. Vor allem die beiden mit dem 83-jährigen Otto Mellies sowie Newcomerin Manuela Bäcker (Memoria) finde ich äußerst unterhaltsam und aufschlussreich – sollten diese in den kommenden Tagen auf YouTube verfügbar werden gedenke ich sie auch hier einzubetten.

Über pyri

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