Kommentar zur VGMG-Auflösung

Im VDVC-Forum: ‚Ich glaub da haben ganz andere Faktoren eine Rolle gespielt. Die haben sich weit eher selbst demontiert.
Von einer „Grossrätin Ursula E. Brunner“ habe ich dort (Nachtrag: als Präsidentin) etwa noch nie etwas gehört. Da waren ganz andere Namen dabei. Zum Beispiel gab es auch eine personelle Allianz mit der Blocherpartei SVP, da wurde dann gemeinsam Stimmung gegen „Gewalt in Computergames“ gemacht, aber dieselben Personen „motierten“ gleichzeitig auch gegen eine Verschärfung des Waffenrechts. Nachzulesen etwa in verschiedenen Artikeln bei http://www.currentconcerns.ch Etwa mit Sätzen wie: „Solange die Nachbarländer aufrüsten und Kriege führen,
darf sich die Schweiz nicht entwaffnen lassen“ http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=102
Und das geht ja im Gedenkjahr heuer auch noch weiter. Stichwort rüstiger Entsetzter. Die sind sich nicht einmal zu schade selbst das zu missbrauchen. Heinrich Frei: „Wie kommt der Krieg in die Köpfe – und die Herzen, vor dem Ersten Weltkrieg und heute?“ http://ifor-mir.ch/wie-kommt-der-krieg-in-die-koepfe-und-die-herzen-vor-dem-ersten-weltkrieg-und-heute/ Und die „Friedensbewegung“ macht da eben noch immer mit, sowie hetzt das Boulevard wie 20min – siehe oben – munter weiter, mit teils absurden Konstruktionen welche von der eigentlich anderen Seite noch kontraproduktiv verstärkt werden.
Das „Killerspielverbot“ war in der Schweiz dereinst einmal längst beschlossene Sache. Aber ein paar Jahre später löst sich derselbe Verein dennoch auf, welcher das am meisten forciert hat. Das „Verbot“ wurde nie umgesetzt. Und das verstehe wer will – also das haben sich die etablierte Schweizer Politik und deren undurchsichtige Entscheidungsprozesse, mehr noch wiederum ihre Umsetzungen und (letztlich nicht erfolgten) Ausarbeitungen selbst zuzuschreiben. Denn das Gewaltdarstellungsverbot im Film gibt es ja weiterhin – und wie das gehandhabt wird ist für Außenstehende wie mich unklarer denn je, so habe ich seit den Agitationen um ein Aufführungsverbot für den letzten Pasolinis vor nunmehr auch fast zehn Jahren selbst davon nichts mehr gehört -‚ Indymedia am 12. Februar 2007.

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