E3 2014: Electronic Arts

Die größte Überraschung dieser E3 mag schon die Ankündigung von „NBA LIVE 15“ gewesen sein, trotz des letztjährig desaströsen Reboots. Davon war auf der EA-Pressekonferenz zwar nichts zu hören, doch dafür erstmals sämtliche anderen EA Sports-Franchises auf der Bühne. Sehr erfreulich.
Ansonsten jedoch viel Nebulöses. Von einem neuen Vehikelspiel bei Criterion, von einem neuen großen „Burnout“ darf man sich jetzt wohl endgültig verabschieden, „Mass Effect“ und dritter Bioware-Franchise in der Schwebe, bis zu ein paar schönen „Star Wars“- und „Mirror’s Edge“-Bildern scheinen viele Spiele noch länger nicht fertig zu sein. Vor allem bei dem was auf den „Battlefront“-Bildschirmen lief kann ich bloß hoffen, dass die Frostbite-Engine dies in der Qualität auch auf Konsolen bringen kann.
Denn mit dieser „Battlefield – Hardline“-Vorstellung wirkt Frostbite endgültig etwas unterentwickelt, potentiell bezahlte Schreie im Hintergrund nervten die im Gegensatz zu Microsoft aber künstlerisch wenigstens konsistent wirkende Veranstaltung. Einen schlechten bis völlig uninspirierten Eindruck machte die „Die Sims 4“-Präsentation – wie schon bei Microsoft war über Services wie „Origin“ ebenso nichts zu hören wie über Verkaufszahlen oder eine Eindruck schinden sollende Userbase.
So hätte ich mir eigentlich erwartet, dass „Die Sims 3“ nach „Battlefield 3“ zumindest kurzzeitig im Rahmen einer Marketingaktion für das vierte Spiel „auf’s Haus“ zur Verfügung gestellt wird. Doch Statistiken scheinen diese E3 nicht zu interessieren, wobei der Aufritt von Sony bei Electronic Arts – in Korrespondenz zu Ubisoft bei Microsoft – den Eindruck verstärkte, dass Electronic Arts und Ubisoft gegenüber letztem Jahr die Fronten schon wieder gewechselt haben. Eigentlich ist das bereits jetzt, das heißt fünf Stunden vor Sony, schon ziemlich eindeutig. Und letztlich blieb bei EA der etwas unklare Eindruck eines visionären Vorzeigeevents für den neuen Dressman-CEO Andrew Wilson übrig. Note: C+ –

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