Kommentar zu „Ori and the Blind Forest“, die Xbox One & Co.

Wieder bei IDG: ‚Die Devs erinnern damit an Nintendo und werden mit der Hardware ganz einfach nicht vertraut sein, das heißt die groß als Exklusivität vermarktete Portierung (!) für die Xbox One ist wahrscheinlich auf Konsole nur noch nicht spielbar.
Und BEIDE neuen Konsolen von Sony und Microsoft sind sowieso verkappte PCs, also die PC-Version wird dort im Vordergrund stehen. Das Problem sehe ich jedenfalls nicht. Wobei ich, auch als Österreicher, schonmal überhaupt nicht verstehe was an dem Titel so besonders toll sein soll, dass der gar auf der Gamescom-Präsentation von Microsoft dermaßen gepusht wurde.

Weder inhaltlich, noch ästhetisch. Da finde ich Freeware-Titel wie „The Plan“ künstlerisch wesentlich spannender.
Und würde mir wünschen, dass die Konzerne etwa diese kleinen Perlen – neben „Serious Games“ – mehr, oder überhaupt mal, fördern würden. Dass man mit solch experimentellen Sachen durchaus Eindruck schinden kann, hat etwa der „Jumpscare“-Release von „P.T.“ auf der PS4 zuletzt wohl schon gezeigt.
Auch die Sachen von Tale of Tales, allen voran „The Graveyard“, sollten endlich mal auf Konsolen kommen. Mittlerweile sollte es dafür auch keine technischen Ausreden mehr geben, anstatt diese gefällig-abstrahierten, nur ja unpolitischen Sachen ständig als große Errungenschaften einer mit entsprechenden Verträgen gebundenen „Unabhängigkeit“ hinzustellen.
Ich frage mich auch wo die lange angekündigte Portierung von „The Binding of Isaac“ nun bleibt, jetzt wo immerhin auch „Papers, Please“ bereits konkretisiert wurde. Ebenfalls ein „Shelter“ würde das aktuelle Angebot auf Konsolen inhaltlich sehr gut ergänzen: stattdessen schließen die „Indies“ jedoch scheinbar lieber „strategische Partnerschaften“ oder Joint Ventures über gleich mehrere Titel ab, wie zuletzt mit Sony ein Paradox oder Devolver.‘

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