Neuer Kommentar zu den Dienstleistungen auf Konsolen

Diesmal wieder bei IDG: ‚Diese Berichterstattung finde ich höchstgradig manipulativ und irreführend. Die Antipathien gegenüber Electronic Arts in allen Ehren, dafür gibt es sicherlich auch gute Gründe, aber weshalb wird nicht dazu gesagt, dass „EA Access“ prinzipiell in der Nachfolge des „EA Sports Season Ticket“ steht?
Dafür gab es, für teilweise wesentlich mehr Geld, von Haus aus praktisch nur solche „Demos“, die sich als Vorabversionen geladen werden konnten. Keine anderen ganzen Spiele wie jetzt im Magazin/Vault der Fall.
Das einzige, worüber „kritisch“ gemutmaßt werden könnte, ist, dass EA wegen der weiteren Verbreitung von „EA Access“ nun möglicherweise darauf verzichtet eigene Demoversionen zu produzieren und stattdessen lieber auf Zeit-Testversionen (wie bei Sony und deren Abo-Modell, siehe unten) ausweicht. Sich also damit in Hinkunft einiges an Geld spart.
Ich verstehe zwar, dass das „Season Ticket“ kaum bekannt blieb, dennoch würde doch gerade (wenigstens) die Videospielpresse die Verantwortung tragen den ganzen Markt (und seine Geschichte, also dessen Entwicklung) inklusive jeweiliger Services im Auge zu behalten, anstatt dermaßen Clickbaiting in Hinblick auf bereits vorhandene Ressentiments zu betreiben – mit dem Ergebnis dann solch billige Hetze gegen einen unliebsamen Konzern produziert zu haben. Also das ist doch weder sachlich, noch vernünftig.
Und diese neue zeitliche Begrenzung, ähnlich den einstündigen Angeboten bei Sony im Rahmen von PlayStation Plus auf der PS3, kommt dabei sicherlich auch jenen gelegen, die nicht die schnellste Internetverbindung haben. Da die sechs Stunden so ja scheinbar genutzt werden können, wann man möchte…‘

Replk: ‚(…) Eine Demo zu entwickeln ist aber ein eigenes Unterfangen. Während EA mit diesem Modell weit eher darauf spekulieren wird, dass sich die Leute nach den sechs Stunden die Vollversion freischalten.
Und geht somit auch eher in Richtung „Game Time“ von Origin, oder der diversen kostenlosen Wochenend-Angebote die es auf Steam gibt.
Kritisieren würde ich, wenn es bald eine eigene Demo von „Dragon Age – Inquisition“ nur für „EA Access“ geben sollte. Auch wird es von „FIFA 15“ wohl mindestens noch eine weitere, freie und richtige Demo geben, weil sie damit ganz einfach auch die PS4 beliefern wollen werden.
Schließlich gebe ich noch zu bedenken, dass EA bei „Madden“ wohl sparen muss – die Franchise verkauft sich in den USA längst nicht mehr so gut wie früher und das Marketing ist dieses Jahr, wahrscheinlich deshalb, besonders aggressiv.‘ GamesMarkt http://www.mediabiz.de/games/news/madden-verkaufszahlen-sinken/337696 (hinter Paygate)

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