Kommentar zu Otto Pendl, Videospiele, Jihadismus und Alkohol

Replik beim Standard: ‚Weil Videospiele schonmal keine gesundheitsschädlichen Substanzen sind, die einfach so konsumiert werden, sondern Ausdrucksformen die wie andere auch (Musik, Film, Literatur) eine individuelle Rezeption
erfahren.
Doch diese oberflächliche, psychopathologisierend-paternalistische Wahrnehmung reicht selbst bis zu Bupp und Co. (Stichwort „Pädagogik“): „Schlechtes“ wird aussortiert, wenn schon nicht „verboten“ dann wenigstens ignoriert, nur „Gutes“ vielleicht prämiert. Aber über welche Werturteile das alles erfolgt, wie etwa „Gewalt“ in Spielen überhaupt identifiziert wird, darüber gibt es keine Reflexion, wobei es gegen „Kinder die in den Krieg ziehen wollen“ eigentlich ganz andere Instrumentarien gäbe, Pilz hat wohl einige genannt.
Und der ORF verweigert in seinen Kultursendungen jegliche inhaltliche Auseinandersetzung, lagert was vielleicht höchstens mal ins „Jugend“-Radio aus, bietet dann aber genau solchen Stimmen sporadisch ein Podium…‘ Nachlese

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