Neues zur sexuellen Menschenverachtung und Behindertenfeindlichkeit beim Standard

Bei diesmal offenbar fantasienegativ-realistisch sein sollendem Artikel über gesellschaftspolitische Ideale mit sich entsprechend abgrenzenden Repräsentationen: „Es ist leider überhaupt nicht klar was Sie oder Ihre Kollegen, sind bedenklicher Weis ja zudem für gewöhnlich auch nur männliche Vornamen welche hier redaktionell schreiben, darunter verstehen. Ausgehend von ständigen Reden über ein bestimmtes
„Frauenbild“, dass Herr Wilhelm etwa mal schrieb dass er „als Mann“ was nicht beurteilen könne, diverse andere Solidarisierungsbekundungen von „Männern“ mit „Frauen“ etc. gehe ich aber davon aus, dass eine biologistische Definition zumindest bevorzugt wird.
Und das biologische Geschlecht meint Gender eben gerade nicht. Geschweige denn das politische Konzept des Mainstreaming in Europa.
Beim Thema Sexualität wäre zudem allein die Frag welche normierten Körpern da sozial „inkludiert“ werden. Im Übrigen geht das alles auch aus entsprechenden Artikeln über „Erotik“ in Videospiele hier hervor, welche bislang praktisch ausschließlich funktionierende Körper meinte, alles andere unter „Voyeurismus“ etc., wenn schon wieder nicht „Sexismus“, verortet‘

Ergänzung: ‚Ich denke sie ist zusammen mit „Indie-„, „Serious Games“ und anderen Versuchen entstanden, Videospiele als Medien abzugrenzen. Einerseits kommerziell, andererseits im und für den (institutionellen) Bildungsbereich: der traditionelle, männlich-

heterosexuell imaginierte „Videospieler“ wurde so quasi schon zum „Täter“ stilisiert, noch bevor es explizite Titel gab in denen „Opferrollen“ gemimt werden sollten. Bei dieser Vorstellung von (der Fähigkeit einer) „Kritik“ an Inhalten
Grundsätzlich ist sie bei Videospielen aber wohl aus der „Gewaltdebatte“ hervorgegangen, wo die PEGI mit ihrem „Sex“ früher wohl auch immer sexuelle Diskriminierung mit meinte. Die dualgeschlechtliche Symbolisierung ist da noch ziemlich eindeutig: mittlerweile gibt es aber auch eine eigene, allgemeine Inhaltsbeschreibung dafür die 2013 aber etwa nur 0% der Titel trugen (Rest nicht überprüft). Und „Sex“ auch nur 3,5%, während die „Gewalt“ bei 59% lag. Das taugt natürlich für keine ideologische Stellvertretung.

(…)

Die Ausgrenzung beginnt bei dieser Idee von „Inklusion“ und zynisch noch „Gleichberechtigung“ schon früh:

welche Definition von Geschlechtern ist gemeint? Was für Körperdarstellungen soll das betreffen? Sozialverhalten – Wunschvorstellungen – Fantasie „Realität“?
Wie sieht es mit Körperbildern bei normabweichenden Sexualitäten aus? Soll es um Vergewaltigung, Belästigung, gehen, oder auch etwa um Kleidungsvorschriften?
Geht es nur um Selbstbestimmung/Autonomie irgendeiner bestimmten Gruppe die in irgendeiner Form nicht repräsentiert werden soll, oder berücksichtigt die Idee auch Menschen bei sexueller Rezeption/Kreativität? Und wie werden Eingriffe in deren Leben so verharmlost?
Zudem verschweigt der Artikel, dass es eine Kennzeichnung für Gender-Diskriminierung bei der PEGI schon gibt. Wohlweislich da sie nicht für ausreichend gehalten wird‘

Update: meine „Ergänzung“ samt Nachtrag wurde mittlerweile entfernt, da das Posting mit dem unliebsamen Faschismusbegriff auf welches meine beiden weiteren Beiträge aufbauten gelöscht worden ist. Soviel (einmal mehr) zum Demokratieverständnis dieser Zeitung: andersdenkende Menschen auf das Abscheulichste beschimpfen, pauschal in die Nähe von Ismen und Gewaltverbrechen rücken, Normdenken samt entsprechender Bilder bis aufs Äußerste fördern, über Geschlechter, Sexualitäten und letztlich Leben bestimmend, aber mit dem Hinweis auf die eigene moralische Gewalt in der Folge nicht konfrontiert werden wollen.

Das verhindern. Nach Möglichkeiten zu zensieren trachten.

So wie wenn gewöhnlicher anderer Rassismus als „Kritik an Hautfarben diskutiert“ werden würde und entsprechend verharmlost. Ausgrenzung als „Gleichberechtigung“.

Diskriminierung als Programm. Während alle anderen, sämtliche Menschen die nicht „dazugehören“, dieser journalistischen Hetze, dieser TäterInnen-Opfer-Umkehrung welche die „Meinungsfreiheit“ voll und ganz deckt, hilf- und schutzlos ausgeliefert sind.

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