Neue „Remastered“ erhältlich

Von gestern auf heute erschienen gleich drei namhafte „Remastered“-Editionen bekannter Spieleklassiker aus vergangenen Jahrzehnten: zunächst „Grim Fandango“ (1998) für PS4, Vita und PC (auch ohne – zusätzliches – DRM), dann einerseits „Fahrenheit/Indigo Prophecy“ von Quantic Dream (2004), andererseits „Heroes of Might and Magic III“ (1999). Die zwei letzteren „HD“-Neuauflagen sind sich insofern sehr ähnlich, da für sie „nur“ Texturen/Auflösungskapazitäten verbessert/erhöht wurden.
Während „Heroes 3“ natürlich auch am hauseigenen Store von Ubisoft vermarktet wird, gibt es „Fahrenheit“ von Aspyr Media zudem am Mac App Store, wo für die Portierungsfirma vor kurzem sogar Electronic Arts eine Ausnahme von ihrer Origin-Plattform zuließ und „SimCity“ (2013) in einer „Komplett“ausgabe nachträglich veröffentlichen ließ. Die neue Steam-Version von „Fahrenheit“ unterstützt auch Linux.
Das markttechnisch trendige Spiel um diese Wiederveröffentlichungen gestaltet sich übrigens weiterhin höchst unterschiedlich: so kündigte Capcom vor kurzem auch eine „definitive“ Version von „DMC“ (2013) an – anders als bei „Tomb Raider“ (2013) und „Sleeping Dogs“ (2012), beide in identischer Aufmachung von Square-Enix (nur dieses „Tomb Raider“ nicht für PC), gibt es dafür gegenüber der PC-Version von „DMC“ keine grafischen Erweiterungen. Die angekündigte Veröffentlichung mutet daher eher wie eine GOTY-Version des alten Spiels an.
Ebenfalls exklusiv für die beiden neuen Konsolen von Microsoft und Sony soll auch „Devil May Cry 4“ (2008) kommenden Sommer neu erscheinen – in welcher Form ist bis dato allerdings unbekannt. In Japan kursiert schon länger ein Teaser samt eigener Webpräsenz, das heißt auch Stand-Alone und nicht nur als Anhängsel eines „DMC“-Trailers.
Erst vor kurzem erschien für alle aktuellen Konsolen, außer jener von Nintendo, aber zumindest auch die Windows-Ausgabe der Steam-Plattform, ein aufwendiges Remaster des Remakes von „Resident Evil“ für die ältere Nintendo-Konsole GameCube (später ebenfalls für die erste Wii eigens portiert), wobei es von Shinji Mikami im IGN-Interview letztes Jahr ironischer Weise noch hieß, dass gerade dieses (erste) Remake nicht erfolgreich gewesen wäre und vor über zehn Jahren zu einem Kurswechsel bei Capcom geführt hätte…

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