Kulturschock: Hintergrundartikel über „Fahrenheit“/“Indigo Prophecy“ veröffentlicht

Anlässlich der Veröffentlichung des Remasters wurde jetzt auf der „Fahrenheit“-Homepage mit „Temperature Conversion“ ein interessantes Feature publiziert. Darin wird unter anderem gewissermaßen bestätigt, dass Michael Moore der Grund dafür war, dass das Spiel in Nordamerika nicht „Fahrenheit“ hieß.
Im Abschnitt „Sex and Censorship“ wird auch auf die Zensursituation um den Titel vor zehn Jahren eingegangen und Guillaume de Foundaumière dahingehend zitiert, dass der „Hot Coffee“-Skandal rund um GTA-„San Andreas“ einen immensen Einfluss auf die ursprüngliche Veröffentlichung nahm. Über Atari zu der Zeit (vormals Infogrames) hätte Quantic Dream zwar alles versucht, aber an fast allen Fronten verloren. Die (Selbst-)Zensurmaßnahmen gegen „Indigo Prophecy“ hätten sich darüber hinaus auch negativ auf dessen Verkaufszahlen ausgewirkt.
Mittlerweile scheint die ESRB jedoch keine Einwände gegen ein unzensiertes Spiel aus Frankreich mehr zu haben. Auch die neue Windows-Version installiert sich über Steam ironischer Weise übrigens (immer noch?) in einem Ordner namens „Kelvin“…

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