Auch in der Türkei ist „Verbot“ nicht gleich „Verbot“

Via GamePolitics.com: ein Diplomat der türkischen Botschaft in den USA hat Berichte relativiert, wonach sein Land gedenke „Minecraft“ zu „verbieten“. Offenbar fehlen dem zuständigen Ministerium (ich kommentierte) dafür sogar die Kompetenzen. Demnach könne es sich bei den Vorgängen wohl, ähnlich wie bei Situationen über entsprechende (Misch-)Behörden in Deutschland, nur um Jugendschutz handeln: „The function of this ministry is to raise awareness.“
Die hiesige Presse hat sich mit den „Verbots“meldungen demnach wieder einmal selbst ein Ei gelegt, und das noch Wochen vor meinem Lieblingsfest, Ostern.
Während moralchauvinistische Figuren wie Sarkeesian, Jonathan McIntosh et al. mit ihrer euphemistisch „Kritik“ an unerwünschten Bildern und Inhalten, unliebsamen videospielenden Menschen und deren Interessen, weiterhin fröhliche Urständ feiern, hofiert werden etc. Zum „Wohle“ einer „Allgemeinheit“ hierzulande.

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