Neuer Kommentar zu Österreich

Beim Standard: ‚Der ORF erdreistete sich gestern Abend sogar, diese von normativen Kunstbegriffen und „Seitenblicken“ geprägte Gesellschaft mit der österreichischen Zeitgeschichte zu verknüpfen und damit vom Wiederaufbau zu Beginn der Zweiten Republik zu erzählen.
Von „Publikumslieblingen“ war die Rede, wobei das Publikum welches sie liebt dabei nicht unwesentlich mit konstruiert werden dürfte und teilweise direkt aus deren Villen gesendet wurde, wo sie dann zu „ihrem“ Volk sprachen wenn sie nicht gerade irgendwo auf der Bühne standen: Heller erinnert mich im Alter immer mehr an Gerd Bacher. Er wirkt mittlerweile omnipräsent.
Es geht immer wieder nur um das gute und schöne Leben, um Repräsentation: und falls ausnahmsweise mal nicht, wird gleich der Eindruck einer Großtat erweckt und will diesbezüglich immer wieder nur Betroffenheit hergestellt werden. Eine Äußerung wie von Hallervorden hat in dieser Welt ästhetisierender Ausgrenzung und „Ordnung“ im Hellerschen Sinne selbstverständlich keinen Platz.‘
Kurier-Interview mit Dieter Hallervorden. Hellmuth Karasek 1990 über unter anderem Andre Heller.

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