Zehn Jahre „Star Wars – Republic Commando“

Audiokommentare für ältere Videospiele gibt es grundsätzlich nicht. Die Praxis ist erst in jüngeren Inkarnationen von „Half-Life 2“ aufgekommen und wird heutzutage als Update auch nur dann gebracht, wenn es eine (kommerziell potentiell lukrative) technisch überarbeitete Neuveröffentlichung gab – wie zuletzt etwa bei „Grim Fandango“.
Einer der Programmierer von „Republic Commando“ hat im Rahmen eines herkömmlichen „Let’s play“-Videos damit jetzt gebrochen: in einem Projekt, das er bezeichnender Weise „oral history“ nennt und das auch nicht als üblicherweise perfekte Fähigkeitenschau rüberkommt, plaudert dieser darin ziemlich freimütig aus dem Nähkästchen eines ehemaligen Insiders über den Semi-Klassiker von einem Lizenzspiel. So sei die Performance von Temuera Morrison „hölzern“ gewesen, oder deckt er auf, dass die Vorstellung, einer der anderen titelgebenden „Republic Commandos“ könne die eine oder andere Sache im Spiel besser bewerkstelligen als sein Kollege, illusorisch war: die KI bewältige sämtliche Aufgaben im Spiel schlicht gleich gut und das Publikum sollte damit bloß in die Irre geführt werden.

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