Kommentar zum „Final Fantasy VII“-Remake

Replik: ‚(…)
„The Last Remnant“ erschien drei Jahre vor „Final Fantasy XIII“. Und „Final Fantasy XV“ basiert eben nicht auf so einer Technik, mit welcher der Konzern nicht vertraut ist.
Technische Probleme waren bei „Episode Duscae“ auf der One so oder so mehr als sichtbar: die Zweifel sind deshalb mehr als angebracht, die Begründung von Square-Enix angesichts einer aktuellen Riesenentwicklung nebenbei (wie „Final Fantasy XV“) mehr als fadenscheinig.
Es dürfte sich nur so verhalten, dass derlei Engine-Wahl industriell gefördert wird. Epic dürfte das subventionieren, auch zu Marketing-Zwecken gebrauchen, wenn sie selbst schon neuerdings nur mehr relativ wenig „epische“ Titel wie MOBAs machen: Bethesda wird schon wissen weshalb sie in „Fallout 4“ immer noch ihre eigene alte Technik verwendet haben und Wechsel-Zurufe von außen, spätestens seit „Skyrim“, in der Branche bislang ohne Folgen blieben.
EA hat Frostbite für ihre Spiele überall behutsam adaptiert, hier befürchte ich allerdings einen oberflächlichen Schnellschuss – das jetzt veröffentlichte Gameplay-Material deutet für mich jedenfalls schon darauf hin: auf mehr Film als Spiel. Es ist aus meiner Sicht sowieso ein Quasi-Geschenk an den Westen: die „Final Fantasy VII“-Nostalgie ist hierzulande meinem Eindruck nach wesentlich weiter verbreitet als in Japan. Abgesehen von markttechnischer Voreingenommenheit und einem Hype, egal ob in der Berichterstattung oder im Kommentar-Unwesen, sollte sich das derlei Inhalte rezipierende Publikum hier und anderswo selbst fragen weshalb eine Firma jahrelang bei jeder Gelegenheit die hauseigene Luminous-Engine hofiert, und dann – wenn es im Zusammenspiel mit Sony zum Prestigeprojekt kommt und für die Öffentlichkeit ernst wird – fremd geht: welche Moral da nur dahinter stecken kann.‘

Nachlese: „Kingdom Hearts III“ (neuerdings auch „powered by Epic Games“) auf der letzten E3.

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