Kommentar zu Sicherheitsmaßnahmen von Valve

Im VDVC-Forum: ‚Valve zwang jedoch fast dazu: solange keine Zwei-Schritt-Lösung (zusätzlich) eingeführt wurde. Zumindest beim Konto mit aktivierter Telefonnummer von mir wurde die Startseite im Client einfach geändert, konnte dort nicht mehr in den Shop gelangt werden ohne vorher darauf hingewiesen zu werden.
Wieso geht „Sicherheit“ nicht auch freiwillig? Genau das machen mir PC/Mac-Dienstleistungssysteme im Gaming mitunter unattraktiv – auch im Computer-dominierten MMO-Bereich: die Oberflächen werden dadurch kompliziert und kundInnenunfreundlich, anstatt an der eigenen Sicherheit zu arbeiten werden Handlungen, Maßnahmen, vom Kunden, von der Kundin, abverlangt, alle möglichen Systeme dazwischen geschaltet – ohne jeglichen Mehrwert als Gegenleistung dafür zu erhalten. Ich glaub das wäre im Video-Streamingbereich nicht einmal konkurrenzfähig, zwar nicht Netflix – das eine ähnlich offene Struktur aufweist (bislang ohne solche Sperenzchen, schließlich überwachen sie schon die Anzahl der einzelnen Streams auf meiner KundInnenseite) -, aber etwa Sky. Bei YouTube verstehe ich es ja noch: erstens da die Kontoführung dort sowieso optional ist, und zweitens da die meisten Inhalte kostenlos sind: anders bei Steam – wieso kann Valve wenigstens nicht optional Limitierungen der Hardware anbieten? Wenn ich meine Computer einmal freischalten könnte, anstatt potentiell jedes Mal von Neuem zu registrieren – weil ich theoretisch ja so viele an Steam dranhängen kann wie ich möchte -, wäre das nicht nur für das Angebot sicherer, sondern auch für mich deutlich übersichtlicher. Ich brauche keinen theoretischen Zugriff auf meine Inhalte von überall aus – danke, ich kann auf diese „Freiheit“ gern verzichten: wobei es schon annähernd absurd ist, dass Valve den (Browser-basierten) Client und die Website (samt mobiler Apps) gleich behandelt. Als ob sie im Browserspiel-Business wären…
Alles anscheinend nur weil die Basis, das WWW, angreifbarer ist als auf Konsolen, oder mobil. Über diesen Nachteil einer offeneren Infrastruktur spricht (unter anderem) jedoch niemand.‘

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