Frühjahrsputz: erste Gameplay-Innovation aus „Xtreme 3“ bekannt

Heute wurde erstmals aussagekräftiges Gameplay-Material aus „Xtreme 3“ veröffentlicht, dessen Asien-Release auf Ende März verschoben worden war. Und das neue Material ist einigermaßen aufschlussreich: zunächst zeigen die Bilder, dass es doch neue Spielelemente (zumindest im Hotelzimmer) geben wird. Darüber hinaus dürften diese einen West-Release noch unwahrscheinlicher machen als ohnehin schon der Fall, die Entscheidung darauf zu verzichten so aber auch verständlicher erscheinen:

Spätestens seit Coco Chanel wissen wir bekanntlich, dass Luxus nicht das Gegenteil von Armut ist, sondern von Gewöhnlich. Der springende Punkt: die Rolle welche das Hotelzimmer bislang gespielt hat, wurde demnach grundlegend geändert.

Neu ist, dass jetzt auch im Bett Geschenke per Dialogform ausgepackt werden können und somit etwa auch Badeanzüge direkt vor Ort anprobiert werden können – mehr noch sich danach auch im Bett damit „entspannt“ werden kann, also die Geschenke im Hotelzimmer nicht mehr nur gelagert oder verschickt werden dürfen.

Und was frühere Videos bereits andeuteten, scheint auch dieser Trailer nun zu bestätigen: die Integration einer Genre-typischen Schamreaktion bei sozusagen „missglückter“ Umkleide. Das gab es in der Franchise bislang nicht: der Umkleideprozess funktionierte immer problemlos, also gewissermaßen ganz mechanisch.

Diese Core-Spielmechanik um Geschenke bleibt dabei offenbar unverändert erhalten: es geht immer noch darum die „richtigen“ materiellen Geschenke (meist in Form von Luxusartikeln) zu finden und damit die Affekte der anderen Urlauberinnen zu beeinflussen. Bislang diente in „Xtreme“/“Paradise“ das Hotelzimmer jedoch als reiner Rückzugsort, in welchem zwar Geschenke per Zimmerservice angenommen werden konnten (oder der Casinobesuch gestartet wurde), andere Interaktionsmöglichkeiten gab es über einen Wecker hinaus jedoch nicht. Dieser neue Trailer erinnert dafür eindeutig an die pornografischen „Xtreme“-Ripoffs „Sexy Beach“ von Illusion – was zwar nicht heißen soll dass im Hotelzimmer ab sofort sexuelle Handlungen möglich wären, aber das Bett im Hotelzimmer scheint bei Nacht nun zumindest eine ähnliche Funktion aufzuweisen wie der Liegestuhl am Pool bei Tag. Noch wesentlicher verändert wird dadurch jedoch die Rolle welche vor dem Bildschirm eingenommen wird, also die grundsätzliche Perspektive des Spiels: konnte bislang angenommen werden, dass etwa die Unterstellung eines „Voyeurismus“ gegenüber dem Spiel eine unreflektierte Illusion dahingehend war, dass mit den Szenen am Pool oder dem Strand nichts gezeigt wurde was sich in keinem öffentlichen Raum (der anderen Urlauberinnen auf Zack’s Insel) befand, sieht die Sache mit den neuen Visualisierungen nun anders aus: die Szenen in denen sich jetzt auch im Bett entspannt wird, sprechen eine deutlich intimere (und damit auch eindeutigere) Sprache.

In „Sexy Beach“ gab es dafür immer einen „Partner“ der (off-screen) an alle Orte begleitet hat und – in umgedrehter Interpretation – in letzter Konsequenz auch für sexuelle Handlungen zur Verfügung stand. Diesen Partner dürfte es in „Xtreme 3“ , abgesehen von der Volleyball-Spielpartnerin, nur weiterhin nicht geben.

Nachtrag: das Video zeigt ebenfalls, dass die eigene Figur nun über ein Stimmungsbarometer verfügt. Ansonsten könnte erstmals die „beschenkte“ beobachtet werden, noch dazu bei Besuch eines „fremden“ Hotelzimmers, was die Perspektive nochmal verändern würde.

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