Denken unabdingbar: neuer Kommentar

Über die Zukunft (und Vergangenheit): ‚“Alles, was zählt, ist, was die Personen können,

(…)“ Würden manche Interessen nicht als „Schwäche“ ausgelegt werden, in einer Welt die mit ihrem Gesundheits- respektive Leistungsethos ständig vor allem auf „Fähigkeiten“ setzt, zusammen mit dem Sicherheitsdispositiv, hätte niemand etwas zu verbergen (brauchen!). Wäre im Gegenteil gerade das womöglich noch das Interessante, Spannende, Alternative: das was die Menschen letztlich zu Menschen macht – ein unterschiedliches Geistesleben zu haben – wovon letztlich alle etwas haben können.
Solange jedoch Bildung in erster Linie instituationalisiert bleiben soll, Kultur offizialisiert und auf repräsentative „Teilhabe“ ausgerichtet ist, neuerdings sogar eingeschränkt in Richtung Wellness und „Entschleunigung“, bleibt all das „nachhaltig“ exklusiv.‘

Stattdessen wird in diesen Tagen (ganz öffentlich!) ein Tiefpunkt auf den anderen gesetzt, wird wenigstens ein Bundespräsidentschaftskandidat nicht müde Behinderung andauernd mit Sport zu konnotieren, weiß der andere zur „Eugenischen Indikation“ scheinbar nur mit einem „ist (…) umstritten“ und Achselzucken (so what) zu reagieren, jagt in Österreich eine Abscheulichkeit die nächste – Folge um Folge, gleichsam als Horrorserie. Bisheriger Höhepunkt da, dort ganz weit unten im erhabenen Niveaudschungel, gestern für mich ein mediales Erlebnis, nein – nicht der Rücktritt von Werner Faymann -, sondern Irmgard Griss erklärte zum 8. Mai in der Kleinen Zeitung völlig unkommentiert (einmal mehr) den Zweiten Weltkrieg und ihre Vorstellung von „kritischem Denken“…

„Demokratie braucht einfache Sprache“. Aha. Sowie 10, 50, 100, … Euro. Bei 9000 Pension.

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