E3 2016: Kommentare zu Microsoft und Electronic Arts

Microsoft: ‚(…) alle neuen Xbox-Spiele müssen dann demnach irgendwie abwärtskompatibel zur One sein. (…) eigene Entwicklungen für die „alte“ One wird es so auch nicht geben: im Grunde ist das ja jetzt schon so, wenn an Windows 10-Apps gedacht wird.
Die Spiele müssen bereits installiert werden, sie werden dann nur – wohl ganz ähnlich wie am PC – intern anders verarbeitet. Gewissermaßen „nur“ mit – hoffentlich perfekt abgestimmten – jeweils anderen Voreinstellungen, aber auch von den ältesten Discs aus (also ab dem „Day One“ 2013 verkauften) muss alles funktionieren.
Wie das in der Praxis aussehen soll bleibt jedoch schleierhaft: sechs TFlops sind schon sehr viel für eine Konsole, allerdings hatte selbst die PS3 theoretisch über zwei. Am ehesten deutet das „Project Scorpio“ darauf hin, dass sie auf absehbare Zeit mit keiner „Xbox Two“ planen: der springende Punkt ist wohl bei Sony und Microsoft die nun überall verwendete x86-Architektur in Kombination mit den ebenfalls aufeinander aufbauenden Grafiklösungen von AMD.‘

Electronic Arts: ‚EA hat sich eher mit seiner diesjährigen PK blamiert. Darüber spricht aber wieder niemand.
Und „Rocket League“ hat mich letztes Jahr auf der PS4 gerade mal eine Stunde mehr oder weniger gut unterhalten (im Rahmen von Plus). Und das größtenteils auch nur wegen der – relativ leicht zu ergatternden – Trophäen: dass ein dermaßen inhaltsleeres, einzig und allein auf Wettbewerb ausgerichtetes Konzept mittlerweile schon als repräsentativ für die gesamte Industrie verkauft wird, ist wirklich bedenklich.

Den Auftritt von EA emfpand ich als ungeheuerliche Zumutung, eine einzige Katastrophe an der auch der gewohnt charmante Peter Moore in London nichts ändern konnte, keine guten Kontakte in die Sportindustrie etwas ändern konnten, dabei habe ich den Konzern in den letzten Jahren noch immer verteidigt – teilweise sogar gelobt: ähnliche Videos zu „Star Wars“ und „Mass Effect“ wie die Jahre davor, in lediglich leicht erweiterter Form, ansonsten nur die schon bekannten Fortsetzungen.
Nicht einmal für ein einziges neues Sportspiel – kolportiert wurde ja „Skate 4“ – hat es gereicht. Nichts.
Im Nachhinein hat es dann zu meiner freudigen Überraschung geheißen, dass „Mass Effect“ doch schon im Frühjahr fertig sein soll – nur für echtes Gameplay hat es trotzdem nicht gereicht. Warum? „Battlefront“ wurde dabei schon letztes Jahr für seinen schmalen Umfang (zurecht!) kritisiert – was EA nicht daran hinderte anzukündigen die Marke noch weiter auszuschlachten: wer sich von Motive Innovation erwartet hat, so wie ich, wurde jedenfalls bitter enttäuscht.‘

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