Polternder Philosoph #3

Kommentar: ‚Absurd auf einen angeblichen Forschungsstand zu verweisen, exklusiv Nutzung- und Wirkungsforschung, wenn dieser nunmal nicht sehr belastbar ist. Er entkräftet die Behauptungen nicht unbedingt, sondern liefert eben eher unklare Ergebnisse. Wahrnehmung
von „Gewaltspielen“ hat sich trotz Verbreiterung des Mediums oder E-Sport seit 2003, siehe das polizeiliche (!) CS, nicht geändert – wegen dem Drang zur Anpassung oder dezidiertem „Indie“-„Antikrieg“. Obwohl Bayreuth selbst „Parsifal“ eine „Friedensbotschaft“ zuschreibt
Sozialwissenschaft mag empirisch beeindruckend sein, politisch ist sie immer noch eher beliebig verwendbar. Die einseitige Interpretation unliebsamer Inhalte wird weiterhin keineswegs strapaziert, mit einiger Begründung nicht einmal ansatzweise versucht zu kritisieren, sondern weit eher einfach übernommen. Siehe auch Michael Graf wieder. Wenn emotional ständig ein „für“ und „gegen“ bemüht wird, Empörung über Darstellungen alles überschattet, „Selbstkritik“ Selbstzweck ist…

Anders bei „Internet“ allgemein: hier hat sich die Wahrnehmung merklich verschoben. Werden zwar Risiken, aber auch Chancen gesehen – zwischen Hass und „Darknet“ deutlich unterschieden. Couragiert, nicht erneut positivistisch beobachtend von außen schimpfend – wie bei „GamerGate“ -, sondern echte Anteilnahme zeigend, wirklich integrativ ohne fremdbestimmt Empathie als Schlagwort wie eine Monstranz plakativ-spekulierend vor sich her zu tragen
Aber auch dort sind Reden hilflos, da etwa qua definitionem ohnehin schon illegale Inhalte wieder als rechtsfreier Raum beschrieben werden – so wie früher alles „Internet“ zu einem solchen erklärt wurde, der (endlich) bekämpft werden solle. Etwa so als würd gsagt werden: „Kriminalität endlich verbieten!“‚

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