Kommentar zu „Pokémon Go“

Erneut bei Webedia: ‚Da gäbe es noch viele andere Orte die herausgenommen werden könnten – wenn das anscheinend so einfach ist. Sämtliche Kirchen beispielsweise, Friedhöfe usw.
Wie schon angemerkt könnte das auch in aufklärerischer Absicht zu Bildungszwecken genutzt werden, etwa wenn an solchen Stätten dann ein Hyperlink gesetzt wird.

Nintendo und seine angeschlossenen, wie diese Pokémon-Firma, hätten eigentlich ein sehr gutes Händchen dafür – das hat mir schon diese tolle Louvre-App vor zwei Jahren gezeigt. Ich benutze sie immer noch beinahe wöchentlich. Als Österreicher wünsche ich mir etwa das KHM, oder das Belvedere, auf der NX.
Auch könnte mit „Art Academy“ mehr kunsthistorisches Wissen vermittelt werden. Leider scheint das alles, über PR-Aktionen wie diese hier (als Reaktion auf Proteste, die übliche Empörung über vorgeblich pietätlose und/oder unverantwortliche Videospiele), nicht gewinnbringend genug zu sein – oder Lizenzen zu teuer, die Bereitschaft einer Kooperation in der Videospielen über Zeitvertreib hinaus immer noch skeptisch gegenüber stehenden Öffentlichkeit nicht gestiegen usw.
Die programmatischen Gesundheitsveröffentlichungen wie „Gehirnjogging“ sind am 3DS auch immer weniger geworden, vermutlich weil sie sich nach der Wii nicht mehr verkauft haben und Smartphones zu allgegenwärtig für diesen Massenmarkt wurden. Alles richtet sich nach dem Geld und Förderungen sind in diesem so prestigeträchtigen Segment in Konzernnähe praktisch ausgeschlossen, wenn die Konzerne selbst nicht aktiv werden. Eine insgesamt ziemlich frustrierende Situation: in Breitenmedien wird über „Pokémon Go“ selbst nur dann berichtet, wenn es um die Public Craze diesbezüglich geht, oder – wie zuletzt im Österreichischen Rundfunk – in Malaysia etwas verboten worden wäre…‘ Der Aktienkurs von Nintendo

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