„Xtreme 3“ mit VR: der Video-„Aufreger“ analysiert

Mittels drei weiterer Repliken: ‚Das ist eben nicht das Narrativ. Diese Unwahrheit ständig zu wiederholen hilft keineswegs weiter. Was veranlasst Sie, das überhaupt zu glauben? Haben Sie den Titel gar gespielt? Das Spiel ist seit März erhältlich – der VR-Teil auch bei dem Titel, wie

üblich, ein Zusatz: dieser kann demzufolge als denkbar unbeholfen, ideen- und geschmacklos empfunden werden, er verlängert aber auch nur das was schon im Hauptspiel gewesen ist: Intimität mittels Gegenständen herzustellen. Diese wurden zwar aus anderen Erotikspielen extrapoliert, können ohne deren Möglichkeiten aber halt keine Lust vermitteln: deshalb dieser Eindruck.
Über den „Westen“ und dessen „Werte“ sagt es vor allem etwas aus, wenn eine junge Frau im Badeanzug, aber ein alter Mann im Loden nicht dementsprechend viktimisiert werden würde. Mit einem Bade-Spielzeughai am Strand zu stupsen in Richtung Vergewaltigung, sexueller Übergriff/Belästigung zu interpretieren darüber hinaus praktisch nur diese eigentlichen Vorwürfe verharmlosen…

(…)

„Schuld“ trägt wenn dann die mangelhafte Technik was das Interface angeht: dass Spracheingabe scheinbar keine Option gewesen ist – zusammen mit AI und/oder Sprachbarrieren. Deshalb weicht das Spiel auf materielle Geschenke als Freudenspender aus –

Zustimmungen welche über Gegenstände wie den Hai nunmal nicht so einfach zu erreichen sind. Die Frage ist vielmehr wie normiert ein sexuelles Erlebnis im virtuellen Raum, abseits passiver Videos, sein müsste, damit es nicht als Gewalt wahrgenommen wird: in Japan gelten solche Vorgänge des Weiteren noch eher als ein humorvolles Triezen – sie werden nicht einmal in einen besonders sexuellen Kontext gestellt. Mit „Chikan“ und Co. kennt das Land darüber hinaus ganz andere Phänomene: zwar kann das „VR-Spiel“ und dessen „Wirkung“ damit auch wieder als „Vorstufe“ dessen negativ interpretiert werden, aber ebenfalls dass über dementsprechende Ausdrucksformen Sexualität dort nicht dermaßen unterdrückt/verleugnet werden braucht wie hierzulande –

(…)

wo Fantasien im öffentlichen vielfach keinerlei Platz mehr eingeräumt, zugestanden wird.‘

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