Polternder Philosoph #6

Bei „Vorbild Schnecke“, neben Fische (wird vermutlich auch nicht – lange – veröffentlicht – bleiben): ‚Besser wäre es Geschlecht als Bekenntnis zu begreifen, wobei das dritte Geschlecht dann „ohne Bekenntnis“ wäre: es ist erfahrungsgemäß nicht hilfreich auf biologische Biographien zu verweisen.

Oder einen entmenschlichenden Ausflug ins Tierreich zu unternehmen: Schnecken und Fische sind keine Personen! Und in der Sache bringt es politisch auch überhaupt nicht weiter
Erstens weil darüber Geschlechter erst auf eine biologische Ebene reduziert werden. Zweitens weil dabei erst wieder biologische Abnormitäten konstruiert werden und ein Normdenken darüber erneut verlängert wird. Denn übrig bleibt mittels beider Vorgänge nichts anderes als ein weiterer Biologismus im Denken, dabei braucht kein Mensch mit dem zugeschriebenen Geschlecht einverstanden sein: Geschlecht ist in erster Linie eine Frage der Identität von ideellen Personen, nicht was sich zwischen deren Beinen physisch befindet und dessen (Nicht-)Existenz erst zu „beweisen“ wär‘.‘

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