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Zu Microsoft und Nintendo: ‚Ich hoffe doch sehr, dass die Scorpio auch ordentlich mehr Speicher haben wird und damit neue Texturpakete ermöglichen: die höhere Rechenleistung allein ist einfach zu wenig. Nicht bei den beiden Bethesda-Titeln, aber in anderen Fällen: gerade bei „Rise of the Tomb Raider“ ist der Unterschied, zu dem was am PC mittlerweile Standard ist, doch beachtlich.
Finde das muss nun wirklich nicht sein und Microsoft sollte das schon adressieren – so könnten sie sich schließlich auch von den Pro-Updates bei Sony unterscheiden: hoffe jedenfalls nicht, dass ich jetzt eine zweite PS4 kaufe nur um in einem Jahr festzustellen, dass die Scorpio die haargenau selbe Technik verwendet. Bei Nintendo wird die Tragbarkeit schließlich ebenfalls ein eigenes Unterscheidungsmerkmal sein – und solche sollte es bei den anderen Konsolen halt auch verstärkt geben, das heißt abgesehen von Controllern, dem UI und den Share-Optionen.‘

Sowie neuerer DLC-Politik: ‚Es ist wohl die Reaktion auf eine Erfahrung wonach mit denkbar geringem Aufwand sogar noch mehr Profit gemacht werden kann: der teure Kleinkram scheint trotzdem gekauft zu werden – dafür braucht nur der Service erhalten bleiben. Die Ideologie entstammt dem Mobilsektor: wie Michael Pachter zuletzt gesagt hat wollen die Leute nicht für etwas im Vorfeld schon bezahlen müssen, wie hier DLC, sondern geben erst dann Geld aus wenn sie bereits überzeugt wurden.
Und es ist eine Strategie von (F2P-)MMOs: ich kenne das schon von „Dungeon Defenders II“ (auf der PS4 nicht ganz kostenlos). Das Spiel sieht alle paar Wochen komplett neu aus, genauso wie jetzt „Rainbow Six – Siege“ nach dessen Updates, am eigentlichen Inhalt ändert sich dabei aber vergleichsweise wenig – vor allem die Oberfläche ist neu, es wirkt frisch und verwirrend einladend, also da ist enorm viel Manipulation dabei.‘

Pachter Factor Episode 45

Und dem Switch-Display (23. November): ‚Ich glaube immer noch nicht an einen Touchscreen. Wenn es einen hat, warum haben sie ihn dann nicht schon im Werbevideo gezeigt – geschweige denn weshalb die Steuerung des neuen Zelda dann auffallend einen Bogen um Touch macht, obwohl das auch noch für die Wii U erscheinen soll: dass es mit der Switch nur auf einem Bildschirm laufen soll ist für mich vorerst nicht Grund genug. Seit 2004 (Markteinführung des DS in Japan) und damit drei Jahre vor Apple ist der Touchscreen bereits ein Markenzeichen von Nintendo-Produkten: jetzt haben sie ihr berühmtes Steuerkreuz für den Switch schon aufgegeben. Ich sehe keinen Grund weshalb sie das beim Touchscreen, etwa zugunsten eines höherwertigen anderen Displays, nicht ebenfalls tun sollten.‘

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