Quo vadis, „for UNCUT!“?

Kommentar(e): ‚…

Ich finde das Grundanliegen der Gruppe, also dass Valve geschlossene BenutzerInngengruppen einführt, ja schon reichlich daneben. Das hat nämlich noch in keiner Branche funktioniert die mit (potentiell) „jugendgefährdendem“ Material hantiert.
Warum sollte Valve das als nicht-börsennotiertes amerikanisches Unternehmen auch machen? Und die Alternative sonstiger verbindender Überprüfungen bei gleichzeitigem Ausschluss verbotener Spiele geht halt auch nicht – Sony reicht selbst für USK-16 erst dass dafür bezahlt wird, wobei die Herkunft vieler Keys hier sowieso dubios ist. So sehr kann Valve gegen den grauen Markt gar nicht vorgehen.

In Australien gelten Spiele schon als „verboten“ wenn Kennzeichnungen einmal abgelehnt wurden: in Deutschland beginnt dann erst das bürokratische Karussell sich zu drehen. Sorry, aber da kommt keine ausländische Firma mit und deshalb sind die Publisher/Distributor dort auch so übervorsichtig.
Nein. Die Politik der Gruppe sollte sich komplett wandeln, stattdessen vielmehr gegen Zensur und inhaltliche Diskriminierung aus Deutschland auftreten und nicht insgeheim die bestehenden Zensurverhältnisse, die Inhaltskontrolle unter dem Deckmantel/Missbrauch von „Jugendschutz“ in Deutschland eigentlich noch fördern, wenn zumindest nebenbei gefordert wird dass Valve die deutschen Gesetze einhält – bis hin zur absurden Rundfunkidee samt Sendezeiten für Internetseiten.

Der einzige Grund ist, dass Valve Server in Deutschland betreibt. Dass GameStop Controller verkauft kann ich mir als weiteren Grund einfach nicht vorstellen: und anders als neuerdings auf GOG ist eigenes deutsches Marketing hier ohnehin nicht präsent. So what?
Für mich steht fest: Valve hätte Deutschland gar nicht nötig. Hinweise auf Verpackungen könnten einfach vermieden werden – wohin in der Schachtel verlinkt wird sollte durchaus irrelevant sein, wobei aufgrund des hiesigen DRM-Marktes PC-Spiele im Retail-Handel überhaupt obsolet sein sollten.‘

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