„The Last of Us 2“ vorgestellt: das sentimentale Blutbad

Nachlese. Pardon, das neueste Druckmann-Epos heißt klarer Weise „The Last of Us, Part II“ – genauso wie in „The Godfather, Part II“… Als ob der Anspruch nicht größer sein könnte: von Lippensynchronität erstmals keine Spur, egal, bemerkenswert und interessant bleibt doch worüber da die Gitarrensaiten gezupft werden – nämlich einmal mehr Leichenberge.

Sans doute, der Titel wird wieder unglaublich „inklusiv“ und „empathisch“ werden – egal wer da im Weißen Haus sitzt: Kalifornien ist eine so große Blase mit eingebauter Echokammer, da kann Twitter praktisch nur neidisch auf Santa Monica werden.

Und am Ende schwört sich die nunmehr Ex-Jugendliche selbstredend erneut auf (noch weitere) Gewalt ein: unzweifelhaft wird die Neo-Erwachsene die Handlungen der Männer übernehmen – genauso wie sich in der Branche „starke Frauen“ halt vorgestellt werden…

Der Applaus ist dem „Spiel“ jetzt schon gewiss. Sein kommerzieller Erfolg sowieso.

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