Zur Emotion „gegen“ Harvey Weinstein

Kommentar: ‚Eine sehr gute Analyse. Muss zugeben, dass ich da bislang nicht wirklich durchblickte.
Jetzt verstehe ich die Situation etwas besser. Danke.‘

Und Replik: ‚Deshalb finde ich es auch weiterhin so problematisch, wenn „nur“ eine Sexualmoral einseitig negativ betont wird,

nichts anderes als moralische Gewalt bemüht. Auf Twitter ist an prominenter Stelle unwidersprochen unter anderem von „moralischen Verbrechen“ die Rede, werden sexuelle Handlungen/Wünsche entsprechend verurteilt (vor allem exhibitionistischer Natur). Dabei war das Verhalten um das es hier geht im wahrsten Snne des Wortes höchstens sexualisiert: vielmehr geht es um den Missbrauch von Machtverhältnissen. Abgesehen vom psychischen Schaden, der da angerichtet wurde, um ökonomische, strukturelle Gewalt.
Einmal nicht bei den üblichen Verdächtigen, dem chauvinistisch rückwärts gewandten Amerika, sondern dem angeblich aufgeklärten und vorgeblich fortschrittlichen Amerika. Und das einzige was dort sexuell war ist dann eher die Vorteilsnahme gewesen.‘

 

Comment (10/11/17): ‚It’s not exactly new. The WWE did the same thing with Hulk Hogan (and a child murderer before him). With Weinstein though, it’s not just one company.
When you read „1984“ carefully, you’ll soon realize that the one (suggested „positive“) thing the party provides is decency. It’s controlling the public by upholding all values.
Declaring „moral crimes“, reducing women to certain wanted images, reality or normality – at the same time codemning male sexualty towards them and other images – is just the beginning.
In „1984“, the only escape lies in indecent behaviour. The first thing any authoritarian government therefore has to do, is to pronounce its moral power. And to rigorously state something negative like „hatred“, or deem any unwanted „isms“ (racism, sexism, nationalism, isolationism) outlawed.
With the road this society underwent, it’s a contradiction too – because the so-called „diversity“ would actually have to tolerate different opinions. The contrary is the case: it says „no tolerance for intolerance“, for example. And feels „good“.‘

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