Kommentar und Replik zum neuen „Call of Duty“ etc.

WW2/“Battlefield 1″: ‚Na ja, ich finde Inhalts-Deskriptoren prinzipiell nicht schlecht. Die PEGI hat ja auch welche – die Probleme liegen eher in deren Details und bei einem Marketing das, ohne sich etwas vorzumachen, ein „Call of Duty“ perfider Weise Eltern für ihre Kinder dann schmackhaft machen will, ohne dass etwas von sexueller Gewalt draufsteht, wenn sie mit sonstiger Gewalt schon keine Probleme haben…
@Protoss
Es ist nicht die Frage ob es etwas „gab“, sondern welchen Sinn es macht – und der war schon bei „Battlefield 1“ absolut grenzwertig. Zumal deren Integration hier wenigstens teilweise (auch) einen antisemitischen Hintergrund hatte.

Also wenn das stimmt was geschrieben wurde ist es aus historischer Sicht absolut untragbar und völlig unverzeihlich. Hier wird unter dem Deckmantel der „Diversität“, „Inklusion“ und „Gleichberechtigung“ im Hier und Jetzt eine wahnwitzige Geschichtsklitterung nebenher betrieben, das heißt sämtlicher Rassismus und Sexismus praktisch auf jeden Fall doch geleugnet – alles getan nur um keinen „weißen Männern“ das (Schlacht-)Feld zu überlassen. Repräsentation statt Fiktion. Und genau das ist das Ergebnis einer „sozialen“ und affirmativen Interpretation von Shooter-Inhalten, von Schießen als Handlung usw., das ich schon vor Jahren befürchtete.‘ Nachlese zu „Battlefield 1“

In früheren „Call of Duty“-Spielen, wie etwa „Finest Hour“ (2004) – siehe meine Dissertation, gab es schon mal Rollenbilder weit über „weiße Männer“ hinaus. Allerdings wurden diese im Narrativ stets „nur“ als interessante Ausnahmen präsentiert und portraitiert, sowie waren sie in ihren historischen Kontexten ebenso jeweils verortet, wurden also nicht (gleichzeitig) als realistische (Mulitplayer-)“Normalität“ verkauft.

Nachtrag: ‚Ja, da wurde offenbar schnell noch gesperrt – bevor das Presswerk erreicht worden war – also an der Software sonst irgendwas hätte verändert werden können. Wie das mit den Reglements von Sony und Microsoft (Xbox One) vereinbar wäre, wüsste ich spontan zwar nicht, aber es könnte auch an der Größe der Datenmengen liegen: dafür existieren bereits seit längerem Ausnahmen. Die 50-GB-Grenze der Standard-BD-Laufwerke wird von einer Mehrzahl der AAA-Titel heutzutage geschrammt – ich bin immer wieder erstaunt wieso so viele Spiele annähernd gleich groß sind, also zwischen 40 und 50GB haben: meine Vermutung ist dass da schon in der Produktion viele Kompromisse eingegangen werden.
Am PC finden Tüftler für gewöhnlich dann immer noch die Original-Assets, wie zuletzt etwa ein Nacktmodell in „Syberia 3“, aber die PC-Version hiervon ist – extra überprüft – leider sowieso nur ein Download. Schade!‘ GameStar-Artikel

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