Warum ich nichts mehr zu oder über „4 Uncut“ sagen werde…

Seit heute Abend bin ich wieder um eine äußerst unangenehme Erfahrung reicher, über die aber besser der Mantel des Schweigens gebreitet wird. Nur so viel: die Umgangsformen haben sich mit dem Internet kaum gebessert, erst recht nicht die Erwartungshaltung dessen wie sich „normaler Weise“ so verhalten wird. Die gesamte Sozialität scheint damit gewissermaßen aus den Fugen und Kommunikation macht, wenn zwischen Meinung und Faktum, der Öffentlichkeit und einer privaten Unterhaltung psychologisch scheinbar nicht mehr unterschieden werden möchte, dann keinen Sinn mehr – jedenfalls nicht für mich, selbst wenn ausnahmsweise nur der Falsche an den Richtigen gerät.

Abgesehen von gravierenden Schwierigkeiten in der Semantik, sowie bei der Interpretation von Texten (die leider auch andernorts leicht anzutreffen sind – so mag bei einem Atmungsorgan ein Umkehrschluss zwar ausgeschlossen sein, für ein Werturteil gilt jedoch noch lange nicht dasselbe – zumal es ziemlich einfach wäre persönlich-wertende Begriffe wie „Reife“ durch einen Eher-schon-Sachverhalt wie etwa „Selbständigkeit“ auszutauschen).

Nein: jedeR ist nicht wie der/die andere. Und ein geteiltes Interesse an Videospielen bedeutet noch lange keine gemeinsame Subkultur samt geläufiger Maßregelung. Erklärung:

Gut. Ich verfüge selbst über keinerlei Lehrermentalität, weshalb ich da vermutlich keineswegs „empathisch“ genug wäre – zumal ich während meines Studiums einmal hörte, dass ich aufgrund meiner Behinderung kein Lehrer sein könnte, da mich so niemand respektieren könnte. Ja, am Einfühlungsvermögen (der anderen) scheiterte es bei mir oft: dummerweise hatte ich auch schon als Schüler keine passende Geisteshaltung vorzuweisen.

Traurig, denn es war sehr schön. Es hat mich sehr gefreut: Nachlese

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