Comment zu „Gal*Gun 2“

Kommentar: „Well, Amazon.de is still listing the Switch version https://www.amazon.de/Gal-Gun-2-Nintendo-Switch/dp/B078S7718S/
Yet this is very unfortunate. If the BPjM really declares a boxed product to be harmful to the youth and sets it on list B, I see another Steam purge coming – which could affect a lot of other Anime titles too, all without any ratings. Maybe most of those trashy RPG maker games. In case of a download-only, they even don’t need to (or are allowed to) inform the public.

First, I thought the company may be just lazy or too small to pull that off. I wonder if in Australia the laws, regarding youth pornography, are really all that different.
Last time around, the company didn’t communicate an appeal and back then, a German distributor seemed to give up altogether in the first place. Dark times ahead.“

Analog zur „Criminal Girls“-Nachfolge, die für den Westen noch zusätzlich allgemein zensiert worden war, erhielt der Vorgänger-Titel in Deutschland sogar noch eine Jugendfreigabe. Dafür scheint der VR-Ableger auf Steam schon nicht geprüft worden zu sein.

Und wie mir gestern noch mitgeteilt wurde, war bereits die Episode einer Anime-Serie in Deutschland ähnlich unmöglich gemacht worden: Schnittberichte meldete im Jänner die Verweigerung einer FSK-Freigabe. Meinen Recherchen zufolge hat der deutsche Streaming-Anbieter die Folge jedoch schon im Oktober letzten Jahres vom Netz genommen, aber wahrscheinlich erst nach einer KJM-Beschwerde oder einer verschleiert werden sollenden Schon-Indizierung. Am wahrscheinlichsten ist die (misch)behördliche Kommunikation von Richtlinien im Vorfeld, wird dem Anbieter zumindest geglaubt – ein Facebook-Posting des Anbieters bezieht sich jedenfalls nur auf den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag und nicht etwa auf das Strafrecht (oder die BPjM) für den eigentlichen Inhalt (sondern nur sie selbst, erst in den Kommentaren wird auch anderen geraten den Inhalt zu meiden), was den Eindruck nahe legt dass der Anbieter angewiesen wurde die Existenz (oder Androhung) einer Indizierung zu verschweigen: ihren eigenen Angaben zufolge, bezogen auf die Praxis von Simulcasts in diesem Bereich, hätten sie in Eigenregie gehandelt – nach welchen Kriterien bleibt da aber naturgemäß unklar. Eine negative FSK-Prüfung scheint in dem Fall jedenfalls unwahrscheinlich, da das Angebot offenbar erst nachträglich (nach Zustandekommens eines Kaufvertrages – Abos -, aber vor Veröffentlichung) entfernt oder storniert wurde.

Darüber hinaus ist der Begriff „Simulcast“ in dem Bereich natürlich leicht irreführend, da bei diesen Angeboten erst Untertitel angefertigt werden.

Die Indizierung von Telemedien (auf den Listen C und D), wie Video-Streams oder Spiele-Downloads, darf eigentlich nicht öffentlich gemacht werden – eine gewissermaßen Ausnahme stellte zuletzt lediglich „Hatred“ dar, das von der BPjM als exemplarischer, strafrechtlich relevanter Fall (Liste D) behandelt wurde.

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