Worum geht es?

Kommentar: ‚(…) Der Beifall, keineswegs nur hier in den Kommentaren, war ihr schon lange Zeit bevor sie überhaupt dorthin kam gewiss. Trotzdem war es nur eine Frage der Zeit bis das einmal so öffentlich wird.
So trennt sich die Spreu vom Weizen: ihre Frauenbewegung war immer nur auf eine bürgerliche Normalität hin ausgerichtet. Sie selbst (und damit ihr eigenes Leben) mag das (persönlich) zwar nicht betroffen haben, aber dafür ihren politischen Blick auf gesunde und funktionierende Körper: ihr politisches und publizistisches Verständnis (auch und gerade in Hinblick auf ihr Verständnis von Privatheit) richtete sich immer nach der Mehrheitsgesellschaft. Geschlecht war für sie im Gunde immer biologisch determiniert, alles andere schien sie mir stets mindestens nicht so ganz ernst zu nehmen und gebrauchte sie nur dann positiv, wenn es ihrer bürgerlichen Sache diente. Wobei Artikel wie diese https://www.zeit.de/2019/20/drittes-geschlecht-intersexualitaet-gender-gleichberechtigung-personenstandsrecht die ähnlich viel Zustimmung erhalten und sich höchstens über Randerscheinungen noch konstruktiv äußern wollen, alle anderen Übergänge, Fragestellungen und Unstimmigkeiten ähnlich verschweigen, ausblenden, ignorieren, nicht wahr haben wollen, ihrerseits ebenso halt ausgrenzen und letztlich nichts anderes tun als auch zu bekämpfen.
Alles außer den kleinsten gemeinsamen biologischen Nenner des gegenwärtigen Naturalismus. Beifall ist ihnen allen gewiss. Und deshalb ist sie in den letzten Jahren auch zur Steigbügelhalterin aller möglichen reaktionären Kräfte geworden.
Dasselbe gilt im Übrigen für ihre jahrzehntealte Agitation gegen sexuellen Ausdruck und den von ihr dort gebrauchten Begriff der Kollaboration, der sich hier eindeutig wiederholt: wenn sie ein bestimmtes Verhalten, wie hier ihre Vorstellung vom Tragen eines Kleidungsstücks, erstmal als fremdbestimmt und unerwünschte Sexualisierung ausgemacht hat, wird jegliche Idee von Selbstbestimmung daraufhin zu einer Sache ihrer Gewalt. Und alles andere Kollaboration mit dem jeweiligen Feindbild – wie hier angeblich einen Islamismus.
Wenn sie etwa sagt sie „dachte nur ein Mann“ dürfe etwas nicht, dann drückt es das alles schon sehr gut aus.‘

Story auf Instagram. Nachlese

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