Kommentar zu Greta Thunberg

Replik: ‚Elias Canetti hatte das eigentlich schon sehr schön beschrieben – und es verweist auch auf Robert Musil: die Figur als ein Tableux, die Projektionen Wünsche und Hoffnungen… Sehr viel das, aus der Zeit heraus in welcher die Figur gerade lebt, daraus

„gemacht“ werden kann. Ansonsten alles was da nicht „stattfindet“.
Wobei: richtig problematisch wird es natürlich erst dann, wenn, so wie in dem Fall, Konstruktionen wie „Fakten“ nicht nur gegen andere „Meinungen“ bemüht werden, sondern tatsächlich ganz bewusst eingesetzt um andere Interessen auszublenden.
Das eigene Unverständnis, die eigene Rücksichtslosigkeit noch ausdrücklich gelobt werden. Dann existieren einfach keine Menschen mehr die auf Individualverkehr zur Fortbewegung angewiesen sind, denen Öffis nachweislich nicht zumutbar sind, sondern alles ist auf Normalität ausgerichtet. Und dann umso bedenklicher, wenn es mutig empfunden wird sich für die Mehrheitsmeinung und (diese) Normalisierungen einzusetzen… Aus meiner Sicht das

zentralste Kennzeichen jeglicher Faschismen. Und dem Somnambulismus gleichend.
Jegliche Opfer-Umkehr ist dann (wie) selbstverständlich, aus mehr als berechtigter Kritik wird sofort jeglicher Hass (gestrickt) – nur nicht umgekehrt -, dort die Opfer überhaupt nicht gesehen (geschweige denn ernst genommen). Nichts erscheint (auf diesem Wege dann) mehr gerechtfertigt zu sein und im Grunde wird jegliche Diskussion so bereits im Keim erstickt, als „unwissenschaftlich“ oder „Verschwörungstheorie“…
Die Abscheulichkeit der eigenen, moralischen Gewalt keineswegs erkannt… Und politisch obwohl der so dominierende Ethos aus nichts anderem bestehen mag (als einer – offensichtlichen – Verschwörung aus Industrie, „Wirtschaft“ und Kapitalinteressen.‘

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