Videospielen mit Hipstern (und Gedanken an Minderjährige)

Repliken (zum neuen Infantilismus): ‚Da wird ein Medium primär (immer noch) als Jugendkultur wahrgenommen, und dann skandalisiert, wenn einflussreiche Personen in diesem Medium irgendwann mal mit Jugendlichen zu tun hatten? So verstehe ich das jedenfalls – und nein, ich rezipiere keinen

dieser Männer. Tut mir leid: ich hatte mir (wieder mal) vorgenommen nach dem Re-Launch der Seite hier absolut nichts mehr zu schreiben, weil mir die redaktionelle Agenda komplett gegen den Strich geht und ich solche Artikel, selbst wenn sie sich in ihrer „Meinung“ oder an „Kritik“ zurückhalten, für schlichte Hetze erachte – mit dem Ziel genau solche Beschimpfungen wie von „gelöschter User“ zu evozieren, die dann nicht gelöscht werden. Mein „moralischer Kompass“ verbietet mir etwa zwei Anmaßungen: erstens Personen über 14 Jahre als Kinder wahrzunehmen, weil ich es für schlichtweg absurd halte – so wie das US-Sexualstrafrecht – zu glauben, dass Personen von heute auf morgen an ihrem 18. Geburtstag „erwachsen“ werden, und zweitens mich in die

(…)

Sexualität, das Sexualleben, Dritter einzumischen. Genau so wie in einem anderen Text nebenan die vorgebliche „Tierquälerei“ einer Streamerin thematisiert wird,

aber gleichzeitig deren pornografisches Auftreten keinerlei Erwähnung findet, weil sie als selbst bestimmte Erwachsene gilt – wie es bei den Millennials so üblich ist, denn nur so kann deren Hypokrisie auch funktionieren: vor den Kameras und vor den Tastaturen.

Was bleibt ist einzig und allein dieser unsägliche amerikanische Einfluss einer globalisierten Welt, welcher es für unvorstellbar erklärt und beständig danach trachtet wenigstens sozial zu kriminalisieren, wenn Erwachsene Minderjährige sexuell attraktiv finden. Noch dazu evoziert durch popularisierte Jugendliche wie Frau Thunberg, die sich wie Kinder – Jugendliche wie Unmündige -, verhalten, aufführen, inszenieren, und damit das öffentliche Bild Minderjähriger – nachhaltig – prägen.‘

Kommentare: ‚Wenn

dem so wäre wie in solchen Fällen immer häufiger der Fall, dass die Vorwürfe es wirklich erlauben würden – so wie hier ganz verallgemeinernd auch wieder – den Vorwurf der „Pädophilie“ zu machen, in den zu Raum zu werfen, zur Pseudo-Diskussion zu stellen, das heißt damit eine Scheindebatte anzuregen, wenn der Vorwurf über entsprechende „Werte“ doch schon längst gefallen ist (also der Diskurs damit eigentlich nur mehr verstärkt werden kann), dann würde – ungeachtet der moralischen Kompasse in der Redaktion und/oder bei diesen populären Leuten die hier als Influencer eigentlich der Gegenstand einer (richtigen) Debatte wären (!) – das deutsche und österreichische Recht immer noch wesentlich mehr zulassen als hier nicht einmal angedeutet wird…

Dass mein Gewissen es dafür nicht zulässt, mit Leuten, die solche Werte der Manipulation über eine rigide Sexualmoral vertreten, bewusst zu verkehren,

Gleichheit nur dann fordern wenn es ihres Gleichen dient (!), weiß ich zwar schon sehr lange – dennoch: wie ungeheuerlich verharmlosend und unfassbar verantwortungslos ich diese Berichterstattung, diesen sozial dermaßen diskriminierenden Journalismus moralischer Gewalt nordamerikanischer Prägung, diese „Werte“ sozialer Heuchelei, Ignoranz, diesen Zynismus angeblicher Inklusion und Teilhabe, überheblichem schönen Getue und wahrhaftiger Gegen-Aufklärung finde, bei gleichzeitig ganz bewusster Stigmatisierung, Ausgrenzung, bis hin zur Verfolgung aller, die vielleicht auch nur bei einem klitzekleinen Detail im ideologischen Kartenhaus skeptisch sind, etwa nicht glauben dass alle Minderjährigen Kinder sind, das macht mich betroffen und sprachlos.‘

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