Kommentar zu „Berlin 1936“

Im VDVC-Forum: „Also diesen ND-Artikel finde ich jedenfalls gut.

Die Fahrsequenz erinnert an das uralte österreichische Spiel „Oldtimer“ (der ursprünglichen „Anno“-Macher), der Preis ist mit fast 17 Euro ziemlich hoch bemessen, und die Ästhetik wirkt zwar sehr elaboriert, insgesamt aber auch eher unfreiwillig komisch.

Und wieder stellt sich mir bei so einem Titel die Frage woher die Assets eigentlich stammen – in den Reviews gibt es dafür schon einen Hinweis, nur kann ich mit dem absolut nichts anfangen (hier in Österreich wurde das nicht gesperrt).

Und etwas Recherche zufolge ist der Autor wohl (doch) kein Nazi, nur recht naiv. Warum? Weil „Bildung“ so nicht funktionieren kann. Zu sagen „ich halte mich da raus“ und anstatt eines Statements Wikipedia-Artikel zu verlinken ist bei der „Sozialadäquanz“ kaum vorgesehen. Das kann auch nicht wirklich mit Wissenschaftlichkeit gemeint sein und wird höchstens bei Partikularinteressen wie der Militärgeschichte (noch) akzeptiert, aber sicher nicht als Gesellschaftsdarstellung… Also wenn die Bundesprüfstelle keinen Hinweis auf „Kritik“ findet, wie Darstellungen von Verfolgungen etc., wird der Titel hoffentlich indiziert werden – genauso wie dem entsprechende Bücher und Videos (Riefenstahls Film „Olympia“ wurde etwa nach dem Krieg ja auch nur in einer „Adenauer“-Version aus den Fifties verfügbar gemacht, in welcher der Nationalsozialismus kaum vorkam).

Es soll zwar eine Taste geben mit welcher der Avatar umgebracht werden kann, also auf Knopfdruck quasi, aber dann kommt man (mitten in Berlin!?) zu einem Tor auf dem „Arbeit macht frei“ draufsteht – was wohl Sachsenhausen sein soll, aber mir auf keinen Fall „authentisch“ erscheint.‘

Lesenswerter Artikel von Katharina Schwirkus.

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