Horst Seehofer und die „Gamer“

Kommentar (im VDVC-Forum): „(…) Schön wäre es gewesen, diese Logik hätte es bereits 1999, 2002, 2006 und 2009 in Deutschland gegeben – als es jeweils noch wie ganz selbstverständlich erschien, die Gewaltverbrechen ausdrücklich nicht als Missbrauch von Normalität oder Bürgerlichkeit zu diskriminieren, sondern ihr Biotop vielmehr genau als das Surrogat welches Gewaltverbrecher erst gebiert: die Handlung des Gamers war damals allgemein nur eine Ersatzhandlung, schlimmstenfalls zur Vorbereitung für Verbrecher. Da wurde nämlich nichts unterschieden, die Gefahr war omnipräsent und negativ besetzt (ein positives Risiko von Vielfalt gab es scheinbar nicht, nicht einmal die Feststellung/Differenzierung irgendwelcher diesbezüglicher Gruppen). Das nenne ich (ausnahmsweise) mal sogar einen großen Fortschritt in einem echten Diskurs. Mal sehen ob der Schein nicht trügt und wie lange das (noch) anhält.“

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