Wieder was zu GameStar-Perzeptionen

Kommentar: ‚“The Sarah Connor Chronicles“ halte ich neben dem „Battlestar Galactica“-Reboot von 2003 für eine der besten Mainstream-Fernsehserien der Nullerjahre. Lena Headey hat darin mit einiger Begründung auch ihren darstellerischen Appeal aus „Game of Thrones“ vorweg genommen und „Game of Thrones“ war nun wirklich kaum „zum Fremdschämen“, sondern vielmehr ein popkulturelles Ereignis das dem Genre Fantasy (und Autor Martin) zu einer seit Tolkien nicht für möglich gehaltenen Popularität verholfen hat. Und diese Wahrnehmung ist auch kaum eine „Fan“-Meinung, sondern deckt sich teilweise mit selbst enzyklopädischer Rezeption – wenigstens einigermaßen objektiv https://en.wikipedia.org/wiki/Terminator:_The_Sarah_Connor_Chronicles#Response

Manchmal bin ich mir als Subjekt deshalb nicht einmal so sicher ob ich wirklich nur „anderer Meinung“ bin, wenn ich mir das so anhöre – zusammen mit diesem unerträglich überheblichen Tonfall den diese Videos ständig begleiten -, oder ob dieser Eindruck (abgesehen von mangelndem Verständnis und Begriffsschwächen) nicht vielmehr ein, von Fall zu Fall mehr oder weniger, eklatantes Wissensproblem auf Eurer Seite zeigt.
Andererseits finde ich die lapidare Behauptung, dass der „Rambo“-Rail-Shooter ja so unsäglich miserabel gewesen sei ähnlich peinlich und fragwürdig wie etwa gleich zu glauben dass Lizenzspiele sowieso meistens schlecht seien: das ergibt vielleicht abgesehen von Textadventures (klassischer Interactive Fiction) einfach keinen Sinn, denn Lizenzen verfügen praktisch per Definition schon über den Vorteil, dass sie auf audiovisuelle Designs (wie eben dem Millennium Falcon) zurückgreifen können, die bereits entweder beliebt sind, akzeptiert, oder sogar über ein gewisses künstlerisches Ansehen verfügen (jedenfalls haben sich schon viele Leute vor einem „Spiel“ darüber Gedanken gemacht), sonst würde die Lizenz vermutlich erst gar nicht verwendet werden: selbst das „E.T.“-Spiel wies zumindest das Design von Carlo Rimbaldi auf und war genau deswegen (bis zu dieser Doku vor ein paar Jahren) so interessant.
All diese Behauptungen sind genauso unreflektiert, in der Sache höchst problematisch und nur politisch scheinbar akzeptabler als etwa ein Blondinen“witz“, oder irgendwelche (anderen) Rassismen. Und ehrlich gesagt glaubte ich das Potential dieses Studios (für angemessene Adaptierungen) gerade damals dort, beim unsäglichen „Rambo“, erkannt zu haben ^^ Wahrscheinlich mein „Fehler“.

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