Gemeinderatswahlen 2020 in der Steiermark: zum…

„Adolf Hitler“ aus (dem Bezirk) Fürstenfeld. Repliken: *“immerhin ist er für sein alter weit gekommen“… Also (selbst) der auch noch: „Jugend schützt“, Leistungsdenken, „stark“.
Ich erfand meine Hauptpersona (auch) mit 15 und habe sie seitdem nicht ein einziges Mal geändert, verwende privat immer noch diverse Abwandlungen davon seit ich Ende der Neunziger Internet bekam ebenfalls als Mail-Adressen, sowie unter anderem etwa allein die vier Buchstaben auf Steam (seit 2004!).
Fragen Sie sich doch einmal wen eine Partei bei so einer Wahl überhaupt aufstellt! Menschen wie mich jedenfalls nicht. Unfassbar und ungeheuerlich.
Und dann wieder (ganz nebenbei versteht sich) das betroffene Medium in den Schmutz ziehen.

(…)

Ein „Kriegsspiel“ ist eine Fiktion: was Sie da offenbar als „unreif“ empfinden, und relfexartig affirmativ interpretieren, nenne ich Auseinandersetzung.
Alles mit Maß und Ziel versteht – nicht im Exzess: wer sich gedankenlos dauerhaft mit entsprechenden Symbolen umgibt, etwa menschenverachtendem Heavy Metal, ist auch bei mir unten durch.
Ein Avatar hingegen eine Form der Repräsentation. Und Verantwortung: wenn etwa ein Bild von Bruno Ganz aus „Der Untergang“ gewählt worden wäre, sehe die Sache gleich ganz anders aus. Aber wenn sich jemand schon so nennt, dann selbst das nicht. Ironie usw. sind dabei schließlich auch nicht anzunehmen.*

* PS/2-Tastatur

Nachtrag 8. März. Kommentar: ‚Je länger ich darüber nachdenke: das ist wirklich eine Schande für ganz Österreich.

Besonders für mich als Steirer.
Ich behaupte mal: so etwas könnte in Deutschland, etwa der „Schwesterpartei“, nicht passieren.
Abgesehen von der ohnehin auch hierzulande schon vorhandenen Stigmatisierung von Computer-und VideospielerInnen. Besonders das Ausmaß dessen über viele Jahre.

Vermutlich nur die Spitze eines Eisbergs.

Noch mehr betroffen machen mich allerdings die grausamen und verharmlosenden Relativierungen hier im Forum (Jugendlicher usw.).
Ich glaube zwar auch nicht, dass es dabei unbedingt um ein entsprechendes Bewusstsein geht, aber dafür um enorme Gedankenlosigkeit und eine Un-Ernsthaftigkeit in der Mediennutzung, leider halt auch beflügelt durch viel Lifestyle und Boulevard. Diese „nur ein(e) Spiel“(eplattform)-Mentalität.‘

Repliken: ‚Was das für zynische Assoziationen sind…

Der Begriff „Einzelfall“ wurde ursprünglich doch stets fremdenfeindlich verwendet, in Bezug auf angeblich von MigrantInnen verübten Gewaltverbrechen. In mir zieht sich stets alles zusammen, wenn er nun von der anderen Seite missbraucht wird.
Und es ist eben nicht anzunehmen, dass es sich „nur“ um einen Einzelfall handelt, sondern dass sich wahre Abgründe dahinter auftun: hier wird seit Jahren von redaktioneller Seite Stimmung gegen die Plattform gemacht – weil sie nicht so politisch korrekt agiert wie die „soziale“ Konkurrenz von Twitch (im Besitz von Amazon), der Smartphone-Hersteller Apple und der Android-Wächter Google, oder die drei Konsolen-Eigner. Das alles ändert allerdings nichts daran, wer da mit dieser Partei identifiziert wird —

Abgesehen von dieser unsäglichen Semantik zum „Einzelfall“: eine „Nähe“ weise ich zu meinem Nachbarn auf – in einem Fall weiß ich von dem nicht einmal den Namen.
Die AfD ist die Schwesterpartei – meine Schwester kenne ich für gewöhnlich etwas besser: nachdem hierzulande Arbeitsplätze in den FPÖ-Büros verloren gingen soll es sogar zu einem Personalfluss gekommen sein.
Und die deutschnationalen Korporationen bilden seit jeher deren Basis, sind identitätsstiftend für das „dritte Lager“ in Österreich seit 1848 usw.: zu behaupten sie seien „verstrickt“ ungefähr so wie, dass die Sozialdemokratie dies mit den Gewerkschaften wär.
„Verstrickt“ war vielleicht der Strache mit russischen Oligarchen, die ehemalige Außenministerin mit deren Präsidenten.‘

13. März: ‚Ich auch! Und

gut dass Sie mich erinnern: als ich das schrieb wusste ich nämlich noch nicht dass Sie mich mit Ihrem „netten“ Antwortschreiben von damals „nur“ verwechselt hatten. Seitdem bemühe ich mich wieder meine Vorurteile (noch weiter) abzubauen: wahrscheinlich bin ich ebenfalls gar nicht gemeint, wenn ich jetzt von Ihnen ständig „rot“ sehe, dabei auf Schritt und Tritt nachsehen was ich hier schreibe – oder sie mir erneut antworten, obwohl es mit meinem Posting in der Sache überhaupt nichts zu tun hat. Nein, ich sollte deshalb besser nicht noch einmal Meldung erstatten, am besten gleich das gesamte Profil melden, sondern Sie meinen jemand ganz anderen. Ganz klar: Sie sind kein Stalker, Ihr Verhalten unbeabsichtigt und Sie glauben nur mich zu kennen.‘

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